Seminare Aufsichtsrat + Online Schulungen Aufsichtsrat

Bist du fit & proper als Aufsichtsrat? Mit Seminare Aufsichtsrat erwirbst du die notwendige Sachkunde für diese bedeutsame Tätigkeit.

Die Trennung zwischen Unternehmensaufsicht und Unternehmensleitung ist das Grundprinzip des dualen Führungssystems. International betrachtet handelt es sich hier um eine deutsche Besonderheit. Das Zusammenspiel ist u.a. im AktG und GmbHG detailliert geregelt. Über die gesetzlichen Vorgaben hinaus wurde mit dem Deutschen Corporate Governance Kodex ein Leitfaden für das duale Führungssystem entwickelt. Bist du schon fit & proper für deine Tätigkeit als Aufsichtsrat? Einen kompakten Überblick zu den Rechten und Pflichten als Aufsichtsrat erhältst du mit Seminare Aufsichtsrat.

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Mindestanforderungen an die Sachkunde des Aufsichtsrats – Seminare Aufsichtsrat online buchen

Die mit den Merkblättern der BaFin definierten Standards stellen Mindestanforderungen für den Sachkunde-Nachweis eines Aufsichtsrats dar. Sachkunde im Sinne des Kreditwesengesetzes bedeutet, dass ein Mitglied eines Verwaltungs- oder Aufsichtsorgans fachlich in der Lage ist, die Geschäftsleiter seines Instituts, seiner Finanzholding- Gesellschaft oder seiner gemischten Finanzholding-Gesellschaft angemessen zu kontrollieren, zu überwachen und die Entwicklung des Instituts, der Finanzholding-Gesellschaft oder der gemischten Finanzholding-Gesellschaft aktiv zu begleiten.

Dazu muss die Person die vom Unternehmen getätigten Geschäfte verstehen und deren Risiken beurteilen können. Mit Seminare Aufsichtsrat erhältst du einen Überblick zu den wesentlichen gesetzlichen Regelungen, mit denen du vertraut sein musst. Ein Mitglied muss grundsätzlich nicht über Spezialkenntnisse verfügen, jedoch muss es in der Lage sein, ggf. seinen Beratungsbedarf zu erkennen.

Bei Kaufleuten im Sinne von §§ 1 ff. HGB und buchführungspflichtigen Land- und Forstwirten sowie anderen Unternehmern im Sinne von § 141 AO ist regelmäßig eine allgemeine wirtschaftliche Expertise anzunehmen. Abhängig von der Größe und dem Geschäftsmodell des Unternehmens können diese Personen über die erforderliche Sachkunde verfügen.

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Mindestanforderungen an die Fortbildung des Aufsichtsrats

Auch wenn die Voraussetzungen für die Annahme der erforderlichen Sachkunde nicht vorliegen, ist die Tätigkeit in einem Verwaltungs- oder Aufsichtsorgan nicht generell ausgeschlossen. Die erforderlichen Kenntnisse können in der Regel auch durch Fortbildung erworben werden.

Die BaFin führt dazu aus: Die Fortbildung muss bezogen auf den jeweiligen Einzelfall und die anzuwendenden Kriterien die

  • grundlegenden wirtschaftlichen und rechtlichen Abläufe des Tagesgeschäfts vergleichbarer Unternehmen,
  • das Risikomanagement,
  • die Funktion und die Verantwortung der Mitglieder des Verwaltungs- oder Aufsichtsorgans auch in Abgrenzung zur Geschäftsleitung sowie
  • die Grundzüge der Bilanzierung und des Aufsichtsrechts

umfassen.

Ob die Seminare Aufsichtsrat die erforderlichen Kenntnisse vermitteln, obliegt der Einzelfall-Entscheidung der BaFin. Es erfolgt daher durch die Bundesanstalt keine Zertifizierung der Fortbildungsangebote.

Die Fortbildung kann bereits vor der Anzeige der Bestellung zum Verwaltungs- oder Aufsichtsorganmitglied besucht worden sein, aber auch erst im Anschluss hieran erfolgen. Wurde bereits vor der Anzeige der Bestellung eine Fortbildung absolviert, die für die Beurteilung des Vorliegens der erforderlichen Sachkunde maßgeblich ist, ist der Teilnahmenachweis hierüber zusammen mit der Bestellungsanzeige einzureichen.

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Rechte und Pflichten als Aufsichtsrat

Kennst du schon deine wichtigsten Aufgaben als Aufsichtsrat? Mit Seminare Aufsichtsrat erlernst du die wichtigsten Aufgaben, Rechte und Pflichten:

  • Organisation des Aufsichtsrats
  • Rechte und Pflichten der einzelnen Aufsichtsratsmitglieder
  • Berufung und Abberufung des Aufsichtsrats
  • Konzernspezifische Anforderungen an die Überwachungstätigkeit

Besondere Anforderungen an den Aufsichtsrat und dessen Berichterstattung sind bei den folgenden Rechtsformen zu beachten:

  • in der Aktiengesellschaft und der SE,
  • in Unternehmen der öffentlichen Hand,
  • in der Genossenschaft,
  • in der KGaA,
  • in der GmbH (freiwilliger Aufsichtsrat).

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Verjährung bei der Haftung als Aufsichtsrat

Welche Verjährungsfristen gelten für die Haftung als Aufsichtsrat? Schadensersatzansprüche gegen den Aufsichtsrat: Was müssen Sie wissen? Zur Verjährung bei der Haftung als Aufsichtsrat erfolgte mit BGH Urteil vom 18. September 2018 eine richtungsweisende Entscheidung: Aufsichtsratsmitglieder haften länger als der Vorstand. Bereits mit dem ARAG/Garmenbeck-Urteil wurde die Überwachungs- und Schutzfunktion des Aufsichtsrats bei Pflichtverletzung der Vorstands hervorgehoben. Mit BGH Urteil vom 18. 09.2018 wurde folgendes festgestellt:

  1. Der BGH legt den Verjährungsbeginn bei der Haftung als Aufsichtsrat bei Verjährenlassen von Ersatzansprüchen einer AG gegen den Vorstand auf den Zeitpunkt der Verjährung des Ersatzanspruchs der AG gegen den Vorstand fest.
  2. Die BGH Rechtsprechung zum Verjährungsbeginn für die Haftung des GmbH Geschäftsführers werden nicht für die AG übertragbar erklärt.
  3. Dies führt dazu, daß Aufsichtsratsmitglieder bei Pflichtverletzung des Vorstands doppelt so lange haften können wie die Vorstandsmitglieder selbst.
  4. Ersatzansprüche gegen Vorstandsmitglieder verjähren nach 5 bzw. 10 Jahren bei börsennotierten Gesellschaften und Kreditinstituten.
  5. Bei Mitgliedern des Aufsichtsrats beläuft sich dieser Zeitraum bei börsennotierten Gesellschaften gemäß §§116 Satz 1, 93 Abs. 6 AktG und bei Banken gemäß § 51a Abs. 1 KWG auf 20 Jahre. Bei nicht börsennotierten Aktiengesellschaften beträgt der Verjährungszeitraum 10 Jahre.

 

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