Das Geldwäschegesetz (GwG) stellt hohe Anforderungen an Unternehmen. Verstehe den rechtlichen Rahmen, deine spezifischen Sorgfaltspflichten als Verpflichteter und die Rolle der BaFin-Aufsicht, um Compliance sicherzustellen und Risiken zu minimieren.
Das Geldwäschegesetz (GwG) bildet den zentralen rechtlichen Rahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung in Deutschland. Es setzt die EU-Geldwäscherichtlinien in nationales Recht um und legt Unternehmen weitreichende Pflichten auf. Die Nichteinhaltung kann drastische Sanktionen nach sich ziehen.
Doch wer ist genau betroffen? Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden? Und wie überwacht die BaFin die Einhaltung? Dieser Überblick klärt die wichtigsten Fragen zum GwG.
Die wichtigsten Punkte kompakt – wer betroffen ist, was gefordert wird und wie die Aufsicht (BaFin) prüft.
KYC/KYB, Klärung des wirtschaftlich Berechtigten, risikobasierte Prüfung & laufendes Monitoring.
Verdachtsfälle unverzüglich melden (§ 43 GwG) – klare Meldeprozesse & Eskalation sichern.
Geldwäschebeauftragte:r, Richtlinien, Schulungen, Vier-Augen-Prinzip & dokumentierte Risikoanalyse.
Aufsicht, Prüfungen & Anordnungen; Veröffentlichungen bei Verstößen („Naming & Shaming“).
Bußgelder bis 1 Mio. € bzw. umsatzbezogen; erhebliche Reputations- & Haftungsrisiken.
Das Ziel des GwG ist es, illegale Finanzströme zu verhindern, die Herkunft von Vermögenswerten transparent zu machen und Missbrauch des Finanzsystems für kriminelle Zwecke zu vermeiden.
Dazu verpflichtet das Gesetz Unternehmen zur Identifizierung von Kunden, Überwachung von Transaktionen und zur Meldung verdächtiger Vorgänge an die FIU (Financial Intelligence Unit).
Das GwG verpflichtet eine Vielzahl von Branchen – nicht nur Banken. Zu den Verpflichteten nach § 2 GwG zählen unter anderem:
Risikobasierter Ansatz (§ 4 GwG):
Verpflichtete müssen interne Risiken analysieren und dokumentieren.
Sorgfaltspflichten (§§ 10–17 GwG):
Identifizierung des Vertragspartners, Klärung des wirtschaftlich Berechtigten und kontinuierliche Überwachung der Geschäftsbeziehung.
Verdachtsmeldung (§ 43 GwG):
Bei Verdacht auf Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung besteht unverzügliche Meldepflicht an die FIU.
Interne Sicherungsmaßnahmen (§ 6 GwG):
Schulungen, klare Prozesse, Risikoanalysen und die Bestellung eines Geldwäschebeauftragten sind Pflicht.
Die BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) ist zuständig für die Kontrolle der Einhaltung des GwG.
Sie prüft regelmäßig die internen Sicherungssysteme und kann Bußgelder, Verbote oder namentliche Veröffentlichungen („Naming & Shaming“) verhängen.
Unternehmen sollten daher ihre Prozesse regelmäßig auditieren und die Dokumentationspflichten ernst nehmen – Verstöße können erhebliche Reputations- und Haftungsrisiken bedeuten.
Aktualisiere regelmäßig Deine Risikobewertung.
Sorge für ein funktionierendes Transaktionsmonitoring.
Schulen Deine Mitarbeitenden – insbesondere an den Schnittstellen zu Kunden und Zahlungsströmen.
Nutze digitale Tools zur KYC-/KYB-Prüfung und Dokumentation.
Im S+P Seminar Geldwäscheprävention lernst Du, wie Du die gesetzlichen Vorgaben effizient umsetzt – mit Checklisten, Praxisfällen und branchenspezifischen Beispielen.
Die Theorie des Geldwäschegesetzes (GwG) zu verstehen ist der erste Schritt – die fehlerfreie Umsetzung in die Praxis die eigentliche Herausforderung.
Genau hier setzen die S+P Seminare zum Geldwäschegesetz an. Diese Schulungen sind praxisnah konzipiert und richten sich an Verpflichtete aus allen Branchen – vom Finanzsektor über Immobilienmakler bis hin zum Güterhandel.
In den Seminaren lernst Du von erfahrenen Experten alles, was Du für die korrekte Umsetzung des GwG benötigst:
Sichere Dir und Deinem Unternehmen durch aktuelles GwG-Fachwissen ab und setze die Anforderungen des Geldwäschegesetzes souverän um.
Neben unseren Präsenz- und Online-Seminaren bieten wir Dir flexible E-Learning-Lösungen, mit denen Du und Dein Team Eurer gesetzlichen Schulungspflicht nach dem GwG einfach und effizient nachkommen könnt.
Der große Vorteil: Unsere E-Learnings werden individuell an Deine Firma und Eure spezifischen Risiken angepasst. Sie sind einfach zu managen – und jeder Teilnehmer erhält einen anerkannten Schulungsnachweis für die interne Dokumentation und für Prüfungen.
Bilde Dein Team effizient, flexibel und nachweisbar weiter – wann und wo Ihr wollt.
Dieser Themen-Hub verlinkt alle zentralen Inhalte zur Geldwäscheprävention, den gesetzlichen Grundlagen und praktischen Umsetzungsbeispielen.
| Abschnitt | Inhalt | Interner Link |
|---|---|---|
| 1. Was bedeutet Geldwäsche? | Definition nach § 261 StGB und EU-Kontext zur Bekämpfung der Geldwäsche | Zur Übersicht |
| 2. Drei Phasen der Geldwäsche | Placement, Layering und Integration – typische Abläufe und Warnsignale | Artikel öffnen |
| 3. Geldwäschegesetz (GwG) – rechtlicher Rahmen | Überblick über Pflichten, betroffene Branchen und Aufsicht durch die BaFin | Artikel öffnen |
| 4. Aufgaben des Geldwäschebeauftragten | Rolle, Verantwortung, Haftung und Organisation im Unternehmen | Artikel öffnen |
| 5. Verdachtsmeldung & Strafanzeige | Wann, wie und an wen Verdachtsmeldungen abzugeben sind | Artikel öffnen |
| 6. Risikoanalyse & Prävention | Risikobasierter Ansatz, Kontrollsysteme und interne Verfahren | Artikel öffnen |
| 7. Geldwäsche in der Praxis (Beispiele) | Immobilien, Finanztransaktionen und Kryptowährungen im Fokus | Artikel öffnen |
| 8. Seminare & Zertifizierungen | Weiterbildung, Tool Box & Zertifikate für Geldwäschebeauftragte | Zum Lehrgang |
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