Depot A Update: MaRisk 10.0, ESG & BRUBEG Konformität

Zielgruppe:

  • Vorstände und Geschäftsführer von Finanzunternehmen
  • Fach- und Führungskräfte aus dem Bereich Treasury, Eigenhandel, Kreditanalyse und Risikocontrolling
★★★★★
4,64 von 5 · Top-Bewertung
Basierend auf über 800 Kundenstimmen (ProvenExpert)

„Die regulatorischen Anforderungen sind komplex, aber S+P liefert mit der Tool Box genau die Werkzeuge, die ich für eine prüfungsfeste Umsetzung in der Praxis brauche.“

– Teilnehmer aus der Kredit-Marktfolge eines Finanzinstituts

09.15 bis 17.00
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930 €

Zzgl. gesetzl. MwSt.
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Zielgruppe Treasury · Eigenhandel · Risiko

Fach- und Führungskräfte aus dem Depot A Management, Kreditrisiko und Compliance.

Zeitstunden 6,0 Zeitstunden

Intensives Kompakt-Update für eine prüfungsfeste Steuerung deines Anlagebuchs.

Verantwortung & Haftung MaRisk 10.0 & Governance

Vermeidung von Aufsichtsarbitrage und Blackbox-Haftung bei Spezialfonds-Investments.

Thematischer Fokus ESG · BRUBEG · Depot A

ESG-Integration, BRUBEG-konforme Risikosteuerung und MaRisk-Update für das Depot A.

  • Programm:

  • Vom Erstvotum zur ESG-Überwachung: Nachhaltige Kreditentscheidungen in Aktion. Lerne, wie du ESG-Kriterien in den gesamten Kreditentscheidungsprozess integrierst, um nachhaltige und verantwortungsbewusste Finanzierungen zu gewährleisten.

  • Publikumsfonds trifft Spezialfonds: Expertise für jede Investmentdimension. Erfahre, wie du die unterschiedlichen Anforderungen und Strategien von Publikumsfonds und Spezialfonds managen kannst, um optimale Anlageentscheidungen zu treffen.

  • Mit ESG in die Zukunft: Kreditüberwachung und Risikofrüherkennung neu definiert. Implementiere fortschrittliche Methoden zur kontinuierlichen ESG-Bewertung und Risikofrüherkennung in deinem Kreditportfolio.

  • mehr erfahren

Ort S+P Seminare Datum
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In deinem Seminar enthalten:

Die S+P Tool Box:

  • Vorträge als PDF: Schnelles Nachschlagen und Auffrischen des Seminarinhalts.

Steigere deine Analysten-Kompetenz mit den S+P ToolKits, Working Papers und Checklisten:

  • Praxisleitfaden für einen sicheren Kreditprozess
  • Detaillierte Schritte zur Integration von ESG in den Kreditprozess, um Risiken zu minimieren und Chancen zu nutzen.
  • Vorlage für Kreditentscheidungsberichte mit ESG-Integration
  • Leitfaden für die Einführung von MaRisk 10.0 mit ESG-Aspekten

Praxisnahes Lernen für deinen Arbeitsalltag: Erfolgreiche Beispiele, sofortige Anwendung

  • Case Study „Green Bonds als Asset Klasse im Depot A Management“: Erfahre, wie die Integration von Green Bonds nicht nur zum Klimaziel der Bank beiträgt, sondern auch die Erträge im Depot A Management stabilisiert und erhöht.
  • Case Study „Risikobewertung von Unternehmensanleihen mit Fokus auf ESG bei einer Regionalbank“: Du erlernst praxisnahe Methoden zur ESG-basierten Risikobewertung von Anleihen und kannst diese Erkenntnisse nutzen, um deine eigenen Analysemethoden zu verfeinern.
  • Case Study „Strategische Neuausrichtung: Vom traditionellen zum ESG-fokussierten Depot A bei einer Sparkasse“: Du erhältst Einblicke in die Herausforderungen und Chancen einer strategischen Neuausrichtung hin zu ESG. Du kannst diese Lernerfahrung nutzen, um in deiner eigenen Sparkasse transformative Veränderungen erfolgreich voranzutreiben und zu managen.

Programm

Wie integrierst du die Neuerungen der MaRisk 10.0 und ESG-Kriterien effektiv in dein Depot A? 

In unserem S+P Seminar erhältst du einen umfassenden Überblick über die Änderungen der MaRisk 10.0 und deren Einfluss auf das Depot A, einschließlich der Rolle von ESG im Risikomanagement. Unsere Referenten sind erfahrene Experten im Bereich Risikomanagement und haben die neuen Regelungen und ESG-Anforderungen detailliert analysiert. Nach dem Seminar wirst du bestens vorbereitet sein, um die neuesten Regelungen und ESG-Kriterien in deinem Depot A sicher und effektiv umzusetzen.

Vom Erstvotum zur ESG-Überwachung: Nachhaltige Kreditentscheidungen in Aktion

  • BTO 2.2: Prozesse im Handelsgeschäft:
    Einblicke in die neuen Anforderungen der MaRsik
  • BTR 1: ESG-Aspekte bei der Vergabe von Emittentenlimiten: Bedeutung von ESG-Faktoren bei der Limiteinräumung
  • MaRisk BTO 1.2 Tz 6: Votierung und Limiteinräumung bei Handelsgeschäften: Beeinflussung der ESG-Kriterien durch MaRisk 10.0, effektive Integration in dein Depot A

Publikumsfonds trifft Spezialfonds: Expertise für jede Investmentdimension

  • Abgrenzung von fremdgesteuerten und selbstgesteuerten Spezialfonds im ESG-Kontext: Unterschiede zwischen verschiedenen Fondsarten und ihrem ESG-Engagement
  • ESG-Investitionen in Publikumsfonds: Identifikation ESG-Opportunitäten in Publikumsfonds, Verbesserung des Risiko-Rendite-Profils
  • Geschlossene und offene Immobilienfonds mit ESG-Fokus

Mit ESG in die Zukunft: Kreditüberwachung und Risikofrüherkennung neu definiert

  • ESG-Integration in die Kreditüberwachung und Risikofrüherkennung: Schlüsselkennzahlen verschiedener Asset-Klassen, erweiterte Analysetiefe für fundiertere Investitionsentscheidungen.
  • Umsetzung der MaRisk BTO 1.3 zur Früherkennung von Risiken mit Spread-Analysen
  • Laufende Bonitätsüberwachung und Kreditprolongation mit ESG-Fokus: aktuelles Bild der Kreditwürdigkeit durch die systematische Berücksichtigung von ESG-Informationen.

Spezialfonds als „regulatorische Blackbox“

Viele Institute steuern Spezialfonds noch immer primär über Performance-Reports – nicht über adressrisikobezogene Kreditprozesse. Das ist ein massives Prüfungsrisiko.

  • Handelsgeschäfte im Depot A benötigen ein marktunabhängiges Votum, Kreditgeschäfte oberhalb der Risikorelevanzgrenze ebenso – Spezialfonds-Positionen laufen dagegen häufig außerhalb dieser Governance.

  • Ergebnis: Identische Adressrisiken werden je nach Hülle (Direktanlage vs. Spezialfonds) unterschiedlich behandelt – faktisch eine Aufsichtsarbitrage.

  • Sobald Spezialfonds einen wesentlichen Anteil an der Bilanz erreichen (z. B. ≥ 5 % der Bilanzsumme), lässt sich diese Ungleichbehandlung gegenüber BaFin/Bundesbank kaum noch als „Proportionalität“ verkaufen.

Der eigentliche Pain Point: Im Rahmen von Sonderprüfungen können diese Strukturen als Umgehungstatbestand gewertet werden – mit der Folge von Feststellungen zu Organisationsmängeln nach § 25a KWG und erhöhtem SREP‑Druck.

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    Das Digitale Karriere-Zertifikat, auch bekannt als Digital Badge, ist eine moderne Form der Zertifizierung, die dir digital verliehen wird.

    Mit diesem Badge kannst du einfach und effektiv in digitalen Netzwerken, auf deinem LinkedIn-Profil oder in deinem Lebenslauf zeigen, dass du proaktiv an deiner beruflichen Entwicklung arbeitest.

    Badges ESG Risk & Investment Specialist

    FAQ – Was muss ich wissen?

    Was ist die Ziele der S+P Seminare Aufsichtsrecht?

    Die Seminare zum Aufsichtsrecht vermitteln dir umfassende Kenntnisse über die aktuellen gesetzlichen Vorschriften und deren praktische Anwendung im Unternehmensalltag. Sie fördern dein Risikobewusstsein und unterstützen dich beim Aufbau eines starken Compliance-Management-Systems. Durch praxisnahe Beispiele und den Austausch von Best Practices stärken die Seminare deine fachliche Kompetenz und deine Fähigkeit zur effektiven Zusammenarbeit mit Aufsichtsbehörden. Zudem bereiten sie dich auf Prüfungen und Zertifizierungen vor, um deine berufliche Qualifikation zu erweitern.

    Welche Themen werden in den S+P Seminaren Aufsichtsrecht behandelt?

    Die Seminare zum Aufsichtsrecht von S+P decken eine Vielzahl wichtiger Themen ab. Dazu gehören die Grundlagen des Aufsichtsrechts und die Umsetzung von regulatorischen Anforderungen wie MaRisk 7.0, ICAAP und ILAAP. Zudem wird das Risikomanagement von ausgelagerten Dienstleistungen behandelt. Weitere Schwerpunkte sind die Sicherung gegen IT- und Cyber-Risiken sowie der Aufbau und die Überwachung einer starken Corporate Governance. Diese Themen vermitteln umfassende Kenntnisse für die erfolgreiche Anwendung des Aufsichtsrechts in der Praxis.

    Für wen sind die Seminare Aufsichtsrecht geeignet?

    Die Seminare zum Aufsichtsrecht von S+P sind ideal für Mitarbeiter von Banken, Versicherungen, Wertpapierfirmen und anderen Finanzdienstleistern. Sie richten sich an Fach- und Führungskräfte, die ihre Kenntnisse im Aufsichtsrecht, Risikomanagement und Compliance vertiefen oder auf den neuesten Stand bringen möchten. Ebenso sind die Seminare für Anwälte und Berater geeignet, die sich über aktuelle regulatorische Entwicklungen und deren praktische Anwendung informieren wollen.

    Wie kann ich mich für ein S+P Seminar anmelden?

    Die Anmeldung für unsere S+P Seminare erfolgt schnell und unkompliziert über unsere Website. Dort findest du alle notwendigen Informationen und kannst direkt deinen Platz reservieren.

    Was ist die S+P Tool Box und welche Vorteile bietet sie den Teilnehmern der Seminare?

    Die S+P Tool Box ist ein umfassendes Set an praktischen Werkzeugen und Vorlagen, die speziell für die Teilnehmer unserer Seminare entwickelt wurden. Sie bietet hilfreiche Ressourcen zur Umsetzung der gelernten Techniken und unterstützt dich dabei, die Seminarkenntnisse direkt in deinem Unternehmen anzuwenden.


    MaRisk 10.0 – weniger Spielraum, mehr Durchgriff

    Mit der 9. MaRisk‑Novelle (MaRisk 10.0) zieht die Aufsicht die Zügel an, während sie formal von „Komplexitätsreduktion“ und „Proportionalität“ spricht.

    • Bedeutende Institute werden aus der MaRisk herausgenommen, dafür steigen die Erwartungen an nicht-bedeutende Institute, ihre Risikosteuerung eigenverantwortlich, aber prüfungsfest zu gestalten.
    • ESG-Risiken werden in AT 2.2 komprimiert, aber in alle Risikoarten „hineinverlagert“ – sie verschwinden nicht, sondern werden Prüfungsstandard in Kredit-, Markt- und Adressrisiko.
    • Szenario- und Resilienzanalysen, wissenschaftlich fundierte Langfrist-Szenarien und die Nutzung kombinierter Methoden werden explizite Erwartung – reine Vergangenheitsdaten reichen nicht mehr.

    Für Spezialfonds bedeutet das: Institute müssen durchgängig zeigen, wie Adress‑, Markt- und ESG‑Risiken aus Fondspositionen in die Risikotragfähigkeit, Limitsysteme und Stresstests integriert sind – ein bloßer Verweis auf KVG‑Reports ist künftig nicht mehr prüfungsfest.


    BRUBEG – ESG jetzt mit Gesetzesrang

    Mit dem BRUBEG werden ESG-Risiken erstmals unmittelbar im KWG verankert (§§ 26c, 26d KWG).

    • Jedes Institut benötigt einen ESG‑Risikoplan mit Zielen und Kennzahlen über mindestens zehn Jahre; auch SNCIs können sich nur befristet auf qualitative Ziele beschränken.
    • ESG wird verbindlicher Risikotreiber in Kreditvergabe, Monitoring und Risikoberichterstattung – nicht mehr nur ein „Annex“ zu MaRisk-Leitfäden.
    • Viele Anforderungen, die bisher „nur“ MaRisk‑Charakter hatten, werden durch BRUBEG gesetzlich fixiert und damit unmittelbar prüfungs‑ und sanktionsrelevant.

    Pain Point für Spezialfonds: Institute müssen ESG-Risiken aus Fondsanlagen genauso transparent steuern wie bei Direktkrediten. Wer keine adress- und sektorbezogene Durchschau etabliert hat, riskiert Lücken im ESG‑Risikoplan und in den neuen Meldeanforderungen.


    Depot A – „Same counterparty, same risk“ oder Prüfungsfalle

    MaRisk 10.0, BRUBEG und ESG‑Meldewesen kommen zeitlich gebündelt – bei gleichbleibenden oder schrumpfenden Compliance‑Ressourcen.

    • Zusätzliche Anforderungen an Datenqualität, Szenarioanalysen und ESG‑Kennzahlen treffen auf fragmentierte Systemlandschaften und unzureichende Schnittstellen zur KVG.
    • Die Verantwortung bleibt beim Institut, während zentrale Risikokennzahlen oft extern (KVG, Datenanbieter, KI‑Tools) erzeugt werden – Stichwort „Blackbox‑Haftung“.
    • Fehlerhafte oder unvollständige Integration der Spezialfonds-Risiken in ICAAP, ESG‑Risikoplan und Meldewesen führt direkt zu Prüfungsfeststellungen und potenziellen Kapitalaufschlägen.

    Hier liegt der greifbare Pain Point für Führungskräfte: Nicht-konvergente Umsetzungsprojekte (MaRisk, BRUBEG, ESG‑Reporting, Depot A) erhöhen Kosten, binden Management-Aufmerksamkeit und erzeugen ein dauerhaft erhöhtes Prüfungsrisiko.


    MaRisk 2026 Hub: DORA, ESG & Risk Management für C-Level

    MaRisk 2026 Hub: DORA, ESG & Risk Management für C-Level

    Setze die MaRisk-Novelle 2026 effizient um. Dieser Hub zeigt dir, wie du DORA, ESG-Risiken und Governance-Anforderungen strukturiert in dein Risikomanagement integrierst.

    Programme & Lehrgänge

    MaRisk 2026 – Überblick & Umsetzung ➜

    Alle Änderungen der MaRisk-Novelle 2026 im Überblick: Proportionalität, ESG, Validierung und Governance.

    Zum MaRisk Hub

    AI Compliance Officer ➜

    Setze den EU AI Act praxisnah um – mit klaren Policies, Governance-Strukturen und Tools.

    Zum Seminar

    DORA Compliance Expert ➜

    Baue IKT-Resilienz auf und erfülle die Anforderungen des DORA Acts mit praxiserprobten Tools.

    Zum Lehrgang

    MaRisk für Wertpapierinstitute ➜

    Setze die MaRisk-Anforderungen gezielt um und optimiere Governance, Risikosteuerung und interne Kontrollen.

    Zum Seminar

    MaRisk 10.0 & DORA Update ➜

    Aktuelle BaFin-Anforderungen verstehen und DORA wirksam in deine Organisation integrieren.

    Zum Update

    ESG-Compliance Manager ➜

    Integriere ESG- und CSRD-Anforderungen wirksam in deine Governance-Struktur.

    Zum Lehrgang

    Risikomanager (S+P Certified) ➜

    Baue ein effektives Risikomanagement-System auf und steuere Risiken datenbasiert und regulatorisch sicher.

    Zum Lehrgang

    Compliance Excellence (C-Level) ➜

    Strategische Compliance-Kompetenz für Geschäftsführung und Aufsichtsorgane.

    Zu den Seminaren

    Resilience Officer ➜

    Stärkung der organisatorischen Widerstandskraft durch BCM, Cyber-Resilience und Krisenmanagement.

    Zum Lehrgang

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