– Compliance Update für Geschäftsführer  –

Compliance Update für Geschäftsführer: Das Seminar Compliance für Geschäftsführer ist ein Muss für alle Führungskräfte, die ihr Unternehmen erfolgreich führen wollen. In dem Seminar lernen die Teilnehmer die Rechte, Pflichten und Haftung des Geschäftsführers kennen und erfahren, wie sie compliance-konforme Vertriebsprozesse sicherstellen können. Außerdem erhältst du wertvolle Tipps, wie du die 7 wichtigsten Pflichten des Geschäftsführers erfüllen und deine persönliche Haftung begrenzen kannst.
Dieses Wissen ist entscheidend, um auch in Krisensituationen die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Compliance Update für Geschäftsführer

Compliance Update für Geschäftsführer

  • Geschäftsführer, Vorstände, Aufsichtsräte
  • Prokuristen, Handlungsbevollmächtige, Führungskräfte
  • Compliance-Beauftragte, Mitarbeiter von Compliance- und Rechtsabteilungen
Online

805 €

Zzgl. 19% MwSt.
  • Compliance-Risiken aktiv steuern

  • Pflichten als Geschäftsführer und als Prokurist aktiv steuern

  • Auf was kommt es beim Geschäftsführer-Vertrag und beim Prokuristen-Vertrag an?

Programm zum Seminar: Compliance Update für Geschäftsführer

09.15 bis 17.00          

Compliance Update für Geschäftsführer und Prokuristen

  • Wirecard, VW & Co. – Maßstab für alle?
  • Einrichtung und Aktivierung der Compliance Organisation
  • Verantwortung Compliance: Haftungsrechtliche Garantenstellung
  • Neue Pflichten des FISG: Risikomanagement + Internes Kontrollsystem
  • Neue Haftungsrisiken: Transparenzregister und Tax-Compliance

Compliance: Agiles Compliance Management

  • Code of Conduct: Grundwerte und Leitungskultur im Fokus von Compliance Accountability-Prinzip: Neue Pflichten für Mitarbeiter
  • Geschenke und Einladungen: Was sind die Richtlinien?
  • Korruption im In- und Ausland

Pflichten als Geschäftsführer und als Prokurist aktiv steuern

  • Welche Haftungsansprüche können gegen Geschäftsführer und Prokuristen geltend gemacht werden?
  • Hauptpflichten im Griff: Kapitalerhaltung, Buchführung & Co.
  • Mindest-Kontrollpflichten als Geschäftsführer und Prokurist
  • Strafrechtliche Risiken als Geschäftsführer und Prokurist aktiv begrenzen

Auf was kommt es beim Geschäftsführer-Vertrag und beim Prokuristen-Vertrag an?

  • Was müssen Geschäftsführer und Prokuristen über ihren eigenen Anstellungsvertrag wissen?
  • Welche Kompetenzen dürfen Geschäftsführer, Prokuristen und Handlungsbevollmächtigte ausüben?
  • Einzel- und Gesamtprokura, echte und „unechte“ Prokura
  • Haftungsfalle: Abberufung des Geschäftsführers und des Prokuristen
Compliance Update für Geschäftsführer
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Die 10 Top Aufgaben eines Compliance Officers

Der Compliance Officer ist eine Schlüsselposition in jedem Unternehmen. Er sorgt dafür, dass alle Mitarbeiter die Unternehmensrichtlinien einhalten und hält sie immer auf dem neuesten Stand. Doch was genau macht der Compliance Officer? Die Inhalte Zertifizierungslehrgang Compliance Officer geben Dir einen Überblick zu den Schwerpunkten des Lehrgangs. Du erlernst mit dem Lehrgang die 10 Top Aufgaben eines Compliance Officers:

1. Überwachung und Durchsetzung von Compliance-Richtlinien

2. Schulung und Aufklärung der Mitarbeiter in Bezug auf Compliance-Anforderungen

3. Überwachung der Einhaltung von gesetzlichen und regulatorischen Vorschriften

4. Erstellung von Richtlinien und Verfahren zur Vermeidung von Compliance-Risiken

5. Durchführung von Compliance-Reviews und -Audits

6. Koordination mit internen und externen Stakeholdern in Bezug auf Compliance-Angelegenheiten

7. Berichterstattung an die Geschäftsleitung über den Stand der Compliance-Aktivitäten

8. Untersuchung von Verdachtsfällen von Nichteinhaltung der Compliance-Richtlinien

9. Enge Zusammenarbeit mit dem Rechts-, Finanz- und Risikomanagement

10. Aufrechterhaltung eines effektiven Kommunikationsprogramms zur Förderung der Einhaltung der Compliance-Richtlinien


Wann haftet der Compliance Officer?

Die Compliance-Funktion ist unmittelbar der Geschäftsleitung unterstellt und berichtspflichtig. Sie kann auch an andere Kontrolleinheiten angebunden werden, sofern eine direkte Berichtslinie zur Geschäftsleistung existiert. Die Aufgaben und Pflichten der Compliance-Funktion werden in einer Stellenbeschreibung geregelt. Hier sollten die Aufgaben und Pflichten abgegrenzt werden.

Mit dem „gesetzlichen Vertreter“ eines Unternehmens ist der Vorstand gemeint, wohingegen es sich beim „gewillkürten Vertreter“ in der Regel um den beauftragten Mitarbeiter handelt (auch „Beauftragter“ oder „Substitut“ genannt).

Das solltest du mit der Stellenbeschreibung regeln: Sofern für den Compliance Officer eine Informationspflicht bei compliance-relevanten Verstößen geregelt ist, verbleibt das Weisungsrecht ausdrücklich bei der Geschäftsführung. Das bedeutet, dass die Verhinderung von compliance-relevanten Verstößen auch weiterhin zu den Pflichten der Geschäftsführung gehört.


Vermeidung von Interessenkonflikten in der Compliance Funktion

Interessenskonflikte innerhalb der Compliance-Funktion sollen vermieden und somit operative und überwachende Tätigkeiten getrennt werden.

In Reaktion auf die intensive Diskussion im Fachgremium MaRisk hinsichtlich einer denkbaren Zuordnung einzelner Kontrollbereiche und einzelner Beauftragter zur Compliance Funktion, hat sich die Aufsicht dafür entschieden, von der in der Konsultationsfassung geübten exemplarischen Aufzählung von nicht zulässigen Kombinationen in AT 4.4.2 Tz. 4 MaRisk abzusehen. Daher wird neben dem Hinweis auf die in jedem Fall zulässigen Funktionen (WpHG-Compliance, Geldwäschebeauftragter, Informationssicherheitsbeauftragter, Datenschutz) nur mehr auf das allgemeine Prinzip verwiesen, wonach nur (reine) Kontrolleinheiten bei der Compliance-Funktion angesiedelt werden können.

Interne Governance: Richtlinien für den Umgang mit Interessenkonflikten für Mitarbeiter: Das Leitungsorgan sollte für die Festlegung, Genehmigung und Überwachung der Umsetzung und Pflege von wirksamen Richtlinien zur Ermittlung, Bewertung, Steuerung und Minderung tatsächlicher und potenzieller Interessenkonflikte zwischen den Interessen des Instituts und den privaten Interessen der Mitarbeiter, einschließlich der Mitglieder des Leitungsorgans, zuständig sein, die sich nachteilig auf die Wahrnehmung ihrer Pflichten und Zuständigkeiten auswirken können. Ein konsolidierendes Institut sollte die Interessen im Rahmen gruppenweiter Richtlinien für den Umgang mit Interessenkonflikten auf konsolidierter oder teilkonsolidierter Basis berücksichtigen.

Die Richtlinien sollten auf die Ermittlung von Interessenkonflikten der Mitarbeiter abzielen, einschließlich der Interessen der nächsten Familienangehörigen. Die Institute sollten berücksichtigen, dass Interessenkonflikte nicht nur aus den aktuellen persönlichen oder beruflichen Beziehungen, sondern auch aus Beziehungen in der Vergangenheit entstehen können. Wenn Interessenkonflikte entstehen, sollten die Institute ihre Erheblichkeit bewerten sowie über geeignete mindernde Maßnahmen entscheiden und diese umsetzen.

Für Interessenkonflikte, die aufgrund von Beziehungen aus der Vergangenheit bestehen können, sollten die Institute einen geeigneten Zeitraum festlegen, für den die Mitarbeiter solche Interessenkonflikte melden müssen, im Hinblick darauf, dass diese nach wie vor Auswirkungen auf das Verhalten und die Beteiligung an der Entscheidungsfindung der Mitarbeiter haben können.


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