S+P Seminar A08 · Risikomanagement

Risikomanagement & IKS:
MaRisk und ISO 31000 in der Praxis

Ein Tag. Drei Werkzeuge für dein Risikomanagement.

Dein Praxisseminar zu Risikoinventur, Kapitaladäquanz im ICAAP, Liquiditätsadäquanz im ILAAP, Stresstests und internem Kontrollsystem. Du nimmst drei Werkzeuge mit: Risikoinventur mit Risikomatrix, Limitsystem und Risikobericht.

Risikoinventur, Kapital- und Liquiditätssteuerung und IKS – mit Risikomatrix, Limitsystem und Risikobericht.

Für

  • Vorstand & Geschäftsführung
  • Risikomanagement & Controlling
  • Rechnungswesen
  • Live-Online
  • Mit Praxisfällen
  • Update 2026/2027

Dein Seminartag

09.15 bis 17.00 Uhr · Online

930 €

Online

zzgl. gesetzl. MwSt. · ab 2 Personen aus einem Unternehmen 10 % Nachlass für alle

Ein Klick auf dein Wunschdatum führt direkt zur Buchung. Inklusive Teilnahmezertifikat & Digital Badge.

  1. 01 Mindest­anforderungen & Risikoinventur Pflichten einordnen und Risiken vollständig erfassen. Inhalte ansehen Block 01 MaRisk, AktG und StaRUG einordnen Risikoinventur mit ESG-Risiken KPIs und KRIs festlegen Zum Programm
  2. 02 Kapital, Liquidität & Stresstests Kapital und Liquidität mit Limits steuern. Inhalte ansehen Block 02 ICAAP und ILAAP anwenden Limitsystem ableiten Inverse Stresstests Zum Programm
  3. 03 Risikobericht & IKS Adressatengerecht berichten, Kontrollen prüfen. Inhalte ansehen Block 03 Risikobericht aufbauen Frühwarnindikatoren nutzen Kontrollen auf Wirksamkeit prüfen Zum Programm
1 Seminartag
Kompakt und praxisnah
6,0 Zeitstunden
Fachliche Weiterbildung
S+P Tool Box
Vorlagen, Case Studies und Reporting-Tools
Zertifikat & Badge
Teilnahme dokumentieren

Das ausführliche Programm

Ein Seminartag,
drei Themenblöcke

  1. 01

    Mindest­anforderungen an das Risikomanagement und Risikoinventur

    Pflichten aus MaRisk, AktG und StaRUG nach Rechtsform und Status einordnen und Risiken systematisch erfassen und bewerten. Dein Werkzeug: die Risikoinventur mit Risikomatrix.

    • Pflichten nach Rechtsform unterscheiden: Risikofrüherkennung nach § 91 Abs. 2 AktG, angemessenes und wirksames IKS und Risikomanagementsystem börsennotierter Gesellschaften nach § 91 Abs. 3 AktG sowie Krisenfrüherkennung und Krisenmanagement nach § 1 StaRUG
    • Die 9. MaRisk-Novelle: drei Größenklassen, Proportionalität und Abgrenzung zu DORA
    • Aufgaben der Risikocontrolling-Funktion festlegen und organisatorisch verankern
    • Risikostrategie und Risikoappetit aus der Geschäftsstrategie ableiten
    • Risikoinventur: Risiken identifizieren, nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Auswirkung bewerten und in der Risikomatrix abbilden
    • ESG-Risiken als Treiber bestehender Risikoarten erfassen, nicht als eigene Risikoart
    • KPIs und KRIs mit Schwellenwerten für die Risikosteuerung festlegen
    • Risikohandbuch aufbauen: Zuständigkeiten, Methoden und Dokumentation
  2. 02

    Kapital- und Liquiditäts­adäquanz, Limitsystem und Stresstests mit ICAAP und ILAAP

    Kapital- und Liquiditätsausstattung in normativer und ökonomischer Perspektive beurteilen und daraus Limits ableiten. Dein Werkzeug: das Limitsystem.

    • ICAAP und ILAAP: Aufbau, Zusammenspiel und Abgrenzung
    • Kapitaladäquanz im ICAAP: Risikotragfähigkeit in normativer und ökonomischer Perspektive beurteilen
    • Risikodeckungspotenzial bestimmen und auf kapitalbezogene Risikoarten verteilen
    • Liquiditätsadäquanz im ILAAP: Liquiditätspuffer, Zahlungsströme und Refinanzierung steuern
    • Limitsystem ableiten: kapital- und liquiditätsbezogene Limits, Auslastung und Eskalation bei Überschreitung
    • Risikoaggregation, Risikokonzentrationen und mehrjährige Kapitalplanung berücksichtigen
    • Klassische Stresstests und Szenarioanalysen konzipieren
    • Inverse Stresstests: Szenarien identifizieren, unter denen das Geschäftsmodell nicht mehr überlebensfähig ist; Verzichtsmöglichkeit für kleine Institute nach MaRisk AT 4.3.3 einordnen
  3. 03

    Risikobericht und internes Kontrollsystem

    Risiken adressatengerecht an Geschäftsleitung und Aufsichtsorgan berichten und die Wirksamkeit der Kontrollen nachweisen. Dein Werkzeug: der Risikobericht.

    • Risikobericht für Geschäftsleitung und Aufsichtsorgan aufbauen: Inhalte, Turnus und Ad-hoc-Berichte
    • Prognosen zu Kapital- und Liquiditätskennzahlen in den Gesamtrisikobericht aufnehmen
    • Frühwarnindikatoren und Eskalationswege im Bericht verankern
    • Internes Kontrollsystem aufbauen: Kontrollen den wesentlichen Risiken zuordnen
    • Wirksamkeit bestehender Kontrollen prüfen und Schwachstellen beheben
    • Zusammenspiel von Risikocontrolling, Compliance und Interner Revision
    • Dokumentation für Prüfungen durch Aufsicht, Interne Revision und Wirtschaftsprüfer vorbereiten
    • ISO 31000 als freiwilligen, branchenübergreifenden Leitfaden einordnen

Für wen

Für Geschäftsleitung, Prokura und Verantwortliche aus Risikomanagement, Controlling und Rechnungswesen. In Instituten stehen die anwendbaren MaRisk-Anforderungen im Vordergrund; Unternehmen der Realwirtschaft übertragen die Methoden auf Risikofrüherkennung, Liquiditätsplanung und interne Kontrollen.

Was mitbringen

Formale Vorkenntnisse brauchst du nicht; Grundkenntnisse in Rechnungswesen und Risikomanagement erleichtern den Einstieg bei ICAAP und ILAAP. Eine eigene Risikoinventur oder ein Risikobericht hilft beim Transfer – vertrauliche Daten bitte nur anonymisiert.

Aktueller Stand

Jeder Termin arbeitet mit dem am Seminartag geltenden Stand – die 9. MaRisk-Novelle und die neuen ESG-Pflichten im KWG sind bereits eingearbeitet.

Regulatorisches Update · Stand 01.10.2026

Was sich für dein Risikomanagement konkret ändert.

Fünf relevante Änderungen für Risikoinventur, Steuerung und Berichtswesen – im Seminar in Block 01 eingeordnet, mit klarer Trennung von bisheriger und neuer Regelung.

Bisherige und neue Regelung im Vergleich
Bisherige Regelung Neue Regelung
MaRisk: 9. NovelleBisher galt das Rundschreiben 06/2024 (BA) vom 29.05.2024 (8. Novelle) mit rund 122 Seiten. Erleichterungen für kleine Institute ergaben sich aus allgemeinen Öffnungsklauseln, deren Inanspruchnahme Institute einzeln begründen mussten. Seit 30.06.2026 · neue Anforderungen ab 01.01.2027Das Rundschreiben 06/2026 (BA) gilt seit seiner Veröffentlichung am 30.06.2026; für neue und verschärfte Anforderungen läuft eine Übergangsfrist bis 01.01.2027. Für die Proportionalität unterscheidet das Rundschreiben sehr kleine Institute, kleine Institute und die übrigen erfassten Institute. Sehr kleine Institute und CRD-Drittstaatenzweigstellen dürfen im Vierjahresdurchschnitt eine Bilanzsumme von 1 Mrd. € nicht überschreiten; für Factoringinstitute gilt zusätzlich eine Grenze von 5 Mrd. € für das durchschnittliche jährliche Forderungsankaufsvolumen. Zu den kleinen Instituten zählen kleine und nicht komplexe Institute nach Art. 4 Abs. 1 Nr. 145 CRR sowie CRD-Drittstaatenzweigstellen der Risikoklasse 2. Kleine Institute dürfen etwa auf inverse Stresstests verzichten (AT 4.3.3). Von der EZB direkt beaufsichtigte Institute fallen aus dem Anwendungsbereich. Risikobericht und Stresstests wurden neu gefasst, unter anderem mit Prognosen zu Kapital- und Liquiditätskennzahlen im Gesamtrisikobericht.
ESG-Risiken im KreditwesengesetzESG-Risiken waren bereits innerhalb der allgemeinen gesetzlichen Risikomanagementpflichten nach § 25a KWG sowie nach MaRisk und europäischen Leitlinien zu berücksichtigen. Ausdrückliche ESG-spezifische Vorgaben im KWG gab es nicht. Seit 01.04.2026Das Bankenrichtlinienumsetzungs- und Bürokratieentlastungsgesetz (BRUBEG, BGBl. 2026 I Nr. 81) setzt die RL (EU) 2024/1619 (CRD VI) um. Die §§ 26c und 26d KWG konkretisieren die Einbindung von ESG-Risiken in Risikomanagement, Governance und Risikostrategie; neben kurzen und mittleren Zeithorizonten ist eine Betrachtung von mindestens zehn Jahren erforderlich. Der ESG-Risikoplan legt Ziele, Kennzahlen und Überwachungsverfahren fest. Kleine und nicht komplexe Institute können Ziele und Verfahren rein qualitativ beschreiben und den Plan bis 31.12.2029 auf finanzielle Risiken aus umweltbezogenen Risiken, insbesondere Klimarisiken, beschränken (§ 26d Abs. 1 KWG). Das ist keine Befreiung vom Management sozialer oder Governance-Risiken.
EBA-Leitlinien zu ESG-Risiken und SzenarioanalyseESG-bezogene Anforderungen waren bereits in europäischen Leitlinien enthalten, etwa zur internen Governance sowie zur Kreditvergabe und Überwachung. Ein eigenständiges Leitlinienwerk zum Management von ESG-Risiken gab es nicht. Seit 11.01.2026 · weitere Stichtage 2027Die Leitlinien EBA/GL/2025/01 zum Management von ESG-Risiken gelten für andere als kleine und nicht komplexe Institute seit 11.01.2026, für kleine und nicht komplexe Institute spätestens ab 11.01.2027. Sie konkretisieren Wesentlichkeitsbeurteilung, Messung, Steuerung und Überwachung von ESG-Risiken. Davon zu unterscheiden sind die Leitlinien EBA/GL/2025/04 zur umweltbezogenen Szenarioanalyse mit Anwendungsbeginn am 01.01.2027. Sie trennen kurzfristige finanzielle Stresstests von mittel- und langfristigen Resilienzanalysen des Geschäftsmodells. Die 9. MaRisk-Novelle setzt EBA/GL/2025/04 um; vereinfachte Methoden sind zulässig, kleine Institute können qualitative Ansätze nutzen.
IKT-Risiken: DORA statt BAITKreditinstitute, die ab 17.01.2025 ein IKT-Risikomanagement nach Art. 5 bis 15 oder Art. 16 VO (EU) 2022/2554 (DORA) betreiben müssen, sind seitdem aus dem Anwenderkreis der BAIT ausgenommen. Für die übrigen Institute galten die BAIT weiter. Ab 01.01.2027Mit Ablauf des 31.12.2026 hebt die BaFin die BAIT (Rundschreiben 10/2017 (BA)) vollständig auf, weil ab 01.01.2027 weitere Institute DORA anwenden. Die 9. MaRisk-Novelle grenzt sich zu DORA ab: IKT-Strategie und Strategie für die digitale operationale Resilienz dürfen mit der Geschäftsstrategie in einem Dokument zusammengefasst werden.
ISO 31000: Überarbeitung der LeitlinieISO 31000:2018 ist ein freiwillig nutzbarer, branchenübergreifender Leitfaden für Grundsätze, Rahmen und Prozess des Risikomanagements. Er ergänzt gesetzliche und aufsichtliche Anforderungen methodisch, ersetzt sie aber nicht. In ÜberarbeitungDie dritte Ausgabe befindet sich im Entwurfsstadium: Der Committee Draft wurde am 19.12.2025 registriert, die Kommentierungsfrist endete am 01.03.2026. Ein Veröffentlichungsdatum steht nicht fest. Bis dahin bleibt ISO 31000:2018 die geltende Fassung; die Norm ist eine Leitlinie und nicht zertifizierbar.

Dein Praxistransfer: Für MaRisk-Anwender: Bestimme deine Größenklasse, berücksichtige die anwendbaren Erleichterungen und schließe den Abgleich neuer oder verschärfter Anforderungen bis zu deren Anwendung ab 01.01.2027 ab – einschließlich ESG-Risiken in Inventur, Szenarioanalysen und Risikostrategie. Für Unternehmen außerhalb dieses Anwendungsbereichs: Übertrage geeignete Methoden auf Risikofrüherkennung, Liquiditätsplanung und interne Kontrollen.

Praxiswerkstatt

Wie entscheidest du,
wenn der Standardfall endet?

Drei Risikofälle ziehen sich durch den Seminartag. An ihnen erarbeitest du Risikoinventur, Limitsystem und Risikobericht.

Fall 01 · Risikoinventur

Ein Risiko passt in keine Kategorie.

Die Risikoinventur weist Adressrisiken, Marktpreisrisiken und operationelle Risiken aus. Ein großer Teil der gewerblichen Immobilienfinanzierungen liegt in einer Region mit steigendem Hochwasserrisiko. In der Risikomatrix taucht das nirgends auf.

Deine Aufgabe: Ordne das physische Klimarisiko den betroffenen Risikoarten zu, beurteile die Wesentlichkeit und ergänze deine Risikoinventur samt Risikomatrix.

Fall 02 · Stresstest

Der inverse Stresstest trifft das Kernportfolio.

Der inverse Stresstest untersucht, welche Kombination aus Zinsanstieg und Ausfällen großer Kunden das Geschäftsmodell nicht mehr überlebensfähig machen würde. Dabei zeigt sich eine erhebliche Konzentration im Kernportfolio. Alle Limits sind derzeit eingehalten. Der Vertrieb plant, das Geschäft mit genau diesen Kunden auszubauen.

Deine Aufgabe: Bewerte Annahmen und Auswirkungen des Szenarios und vergleiche Optionen zur Anpassung von Limits, Begrenzung von Konzentrationen und Kapitalplanung. Bereite daraus eine begründete Entscheidungsvorlage für dein Limitsystem vor oder entscheide im Rahmen deiner Zuständigkeit über die nächsten Schritte.

Fall 03 · Bericht & IKS

Der Risikobericht kommt zu spät.

Eine Industrie-GmbH berichtet Risiken quartalsweise. Die Liquiditätsvorschau zeigt eine Lücke in neun Monaten, für den Auftragseingang ist kein Schwellenwert hinterlegt. Die Kontrolle der Forderungslaufzeiten ist dokumentiert, wurde aber seit Monaten nicht durchgeführt.

Deine Aufgabe: Beurteile zuerst die erkannte Liquiditätslücke und bereite Gegenmaßnahmen vor. Prüfe, ob eine bestandsgefährdende Entwicklung vorliegt und nach § 1 StaRUG unverzüglich an das zuständige Überwachungsorgan zu berichten ist. Lege dann Frühwarnindikatoren, Schwellenwerte und Ad-hoc-Berichtswege für deinen Risikobericht fest – und bestimme für die ausgefallene Kontrolle Ursache, Verantwortlichkeit, Frist und Nachweis der Wiederaufnahme.

Dein Ergebnis

Was du an einem Tag erreichst

  1. 01 Risikoinventur

    Du erfasst die wesentlichen Risiken einschließlich ESG-Risiken, bewertest sie in der Risikomatrix und dokumentierst die Methodik im Risikohandbuch.

  2. 02 Limitsystem

    Du leitest risikoorientierte Limits ab: für kapitalbezogene Risiken aus der Risikotragfähigkeit, für Liquiditätsrisiken anhand von Puffern, Zahlungsströmen und Refinanzierung – und legst fest, wie Überschreitungen gemeldet und behandelt werden.

  3. 03 Risikobericht

    Du baust einen Bericht, der Geschäftsleitung und Aufsichtsorgan über wesentliche Risiken, Limitauslastung und Prognosen informiert.

  4. 04 Stresstests

    Du beurteilst anhand der Praxisfälle klassische und inverse Stresstests, ordnest die für dein Haus geltenden Anforderungen ein und leitest Ansatzpunkte für Planung und Steuerung ab.

  5. 05 Internes Kontrollsystem

    Du ordnest Kontrollen den wesentlichen Risiken zu und prüfst, ob sie tatsächlich wirken.

  6. 06 Nachweis

    Du erhältst das S+P Teilnahmezertifikat mit dokumentierten Inhalten und 6,0 Zeitstunden sowie das Digital Badge.

Selbsteinschätzung

Wie belastbar ist
dein Risikomanagement heute?

Ordne die Fragen zunächst deinem Haus zu: Die MaRisk-bezogenen Prüfpunkte gelten nur in ihrem Anwendungsbereich. Für Unternehmen der Realwirtschaft geht es um die Übertragung geeigneter Methoden auf die eigenen Anforderungen. Eine nicht anwendbare aufsichtsrechtliche Vorgabe ist kein Defizit.

Im Seminarpreis enthalten

Direkt anwenden. Aktuell bleiben.

Dein Seminar wirkt über den Veranstaltungstag hinaus: mit der S+P Tool Box für deine Risikopraxis und S+P C.O.R.E. für regelmäßige Updates zu den Themen, die dein Risikomanagement im Jahresverlauf treffen.

Vom Seminarwissen zur praktischen Anwendung.

01 · Direkt anwenden

S+P Tool Box

Dein Werkzeugkasten für das Risikomanagement.

Nutze die Seminarinhalte direkt in deinem Arbeitsalltag. Die Tool Box ist ohne Aufpreis im Seminarpreis enthalten und unterstützt deine drei Werkzeuge: Risikoinventur, Limitsystem und Risikobericht.

  • Vorträge als PDF: alle Seminarinhalte zum Nachlesen, ergänzt um die Case Study zur Umsetzung der Mindestanforderungen an das Risikomanagement.
  • Risikoinventur: Vorlagen, mit denen du die Risiken deines Hauses systematisch identifizierst und bewertest, samt Risikomatrix.
  • Limitsystem: Case Study zum Aufbau eines Limitsystems nach ICAAP und ILAAP – von der Risikotragfähigkeit bis zur Steuerung von Kapital- und Liquiditätsrisiken.
  • Risikobericht: Tools für Risikoreports nach ICAAP und ILAAP, die Geschäftsleitung und Aufsichtsorgan eine fundierte Entscheidungsgrundlage geben.

Dein Vorteil Du beginnst mit konkreten Arbeitshilfen und passt sie an dein Geschäftsmodell, deine Größenklasse und deine Berichtswege an.

S+P Tool Box entdecken

02 · Aktuell bleiben

S+P C.O.R.E.

Dein Update. Dein Austausch. Dein nächster Impuls.

Aufsichtliche Anforderungen, Risikolage und Methoden ändern sich laufend. Mit S+P C.O.R.E. ordnest du aktuelle Entwicklungen ein und diskutierst praktische Umsetzungsfragen mit Fachverantwortlichen und Experten. Mit deiner Buchung bist du unbefristet und kostenfrei dabei – mit einem Update pro Quartal.

  • Q1 2027 · KI und Dienstleister steuern: KI-Einsatz, Datenzugriffe und kritische Dienstleister bewerten.
  • Q2 2027 · Umsetzung überprüfen: Verantwortung, Ressourcen und Freigaben klären.
  • Q3 2027 · Wirksamkeit nachweisen: Rückstände, Kontrollausfälle und wiederkehrende Fehler erkennen und nachsteuern.
  • Q4 2027 · Aus Erfahrungen lernen: Prüfungen und Vorfälle in Prioritäten für 2028 übersetzen.

Die konkreten Inhalte unterscheiden sich nach Veranstaltungsreihe. Programm, Termine und Anmeldung findest du auf der S+P C.O.R.E.-Seite.

Dein Vorteil Du bleibst auch nach dem Seminar mit aktuellen Themen und dem S+P Expertennetzwerk verbunden.

S+P C.O.R.E. entdecken

Bei jeder Buchung enthalten: unbefristet und kostenfrei, ein Update pro Quartal. Zu jedem Update-Event meldest du dich kurz an – so können wir das Update auf Teilnehmerzahl und Branchen abstimmen.

Compliance Anforderungen in die Praxis übertragen.
Optimization Prozesse und Strukturen weiterentwickeln.
Regulatory Regulatorische Entwicklungen einordnen.
Exchange Erfahrungen teilen und Fragen diskutieren.

Dein Teilnahmenachweis

S+P Teilnahme­zertifikat
mit dokumentierten Inhalten

Musterzertifikat und Digital Badge des S+P Seminars A08 Risikomanagement und IKS

Zeig, was in dir steckt.

Nach dem Seminartag bekommst du deinen Nachweis digital – dort einsetzbar, wo er gesehen wird: im LinkedIn-Profil, im Lebenslauf und gegenüber Geschäftsleitung, Revision und Prüfern.

  • S+P Teilnahmezertifikat mit Inhalt, Umfang und Stand
  • Digital Badge für Profil, Lebenslauf und Personalakte
  • Optional: S+P Certified Prüfung, gesondert abzulegen

Das steht auf deinem Teilnahmezertifikat

Umfang
6,0 Zeitstunden
Netto-Unterrichtszeit gemäß strukturierter Seminarplanung.
Inhalte I
MaRisk · Inventur · ESG
Mindestanforderungen nach MaRisk, § 91 AktG und § 1 StaRUG, Risikoinventur mit Risikomatrix und ESG-Risiken.
Inhalte II
Steuerung · Bericht
Kapitaladäquanz im ICAAP, Liquiditätsadäquanz im ILAAP, Limitsystem, Stresstests, Risikobericht und internes Kontrollsystem.
Stand
Seminartag
Das Zertifikat weist den am Seminartag geltenden Rechtsstand aus.

Über den Referenten

Achim Schulz

Porträt von Achim Schulz

Geschäftsführer der S+P Unternehmerforum & der S+P Compliance · Auslagerungsdienstleister für regulierte Institute

Achim Schulz kennt BaFin-Prüfungen nicht nur vom Papier. Mit der S+P Compliance ist er täglich als aktiver Auslagerungsdienstleister für regulierte Institute tätig und setzt die aufsichtlichen Anforderungen in der eigenen Praxis um. Daher weiß er aus erster Hand: Regulatorik und operative Effizienz dürfen sich nicht ausschließen. Genau diese Balance entscheidet heute über den Erfolg eines Instituts.

Er ist ein gefragter Sparringspartner für Vorstände, Compliance Officer und Auslagerungsbeauftragte. Der Grund? Er kennt die Materie aus dem operativen Tagesgeschäft. Er erfüllt die hohe Erwartungshaltung der Aufsicht täglich selbst. Und er kennt die Hürden der täglichen Praxis genau.

In seinen Seminaren bewahrt er Teilnehmende vor dem gefürchteten „bürokratischen Overkill“. Er übersetzt EBA-Leitlinien, MaRisk und KWG-Paragrafen in schlanke Prozesse. Das ist keine graue Theorie, sondern erprobte Praxis, die im Institut funktioniert.

Mit der S+P Tool Box gibt er dir sofort einsetzbare Frameworks an die Hand. Das Ziel: Du gehst souverän in die nächste Prüfung durch BaFin, Bundesbank oder Interne Revision – mit einem Risikomanagement, dessen Methodik, Kontrollen und Entscheidungen du nachvollziehbar dokumentiert hast. So sicherst du auch deine eigene Verantwortung ab.

LinkedIn-Profil  ·  Redaktion & Experten

Termine und Buchung

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Ort S+P Seminare Datum
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Frage zu Termin, Rechnung oder Anmeldung für mehrere Personen?

Schreib uns – die Antwort kommt in der Regel am nächsten Werktag. Meldest du dich mit mindestens zwei Personen aus einem Unternehmen an, erhalten alle Teilnehmenden 10 % Nachlass; für ein ganzes Team aus Risikomanagement und Controlling ist eine Inhouse-Schulung meist wirtschaftlicher.

Erfahrungen von Teilnehmenden

Was Teilnehmende über S+P Seminare sagen

Unabhängige Bewertungen zu unseren Seminaren findest du auf zwei Bewertungsportalen.

Hinweis zur Echtheit: Die Bewertungen werden von ProvenExpert und Trustpilot erhoben, geprüft und angezeigt. Wie die Portale sicherstellen, dass Bewertungen auf einer tatsächlichen Teilnahme beruhen, erläutern sie jeweils auf ihren Profilseiten.

Fragen

Häufig
gefragt

Etwas offen geblieben? Schreib uns – Antwort in der Regel am nächsten Werktag.

Nächster Schritt

Erfasse Risiken vollständig.
Steuere sie mit Limits.

Melde dich jetzt an und nimm Risikoinventur, Limitsystem und Risikobericht direkt in deinen Arbeitsalltag mit. Ein Tag live online, 6,0 Zeitstunden, S+P Teilnahmezertifikat und Digital Badge, Tool Box und unbefristet kostenfreies C.O.R.E. Update inklusive.

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