S+P Lehrgang Z15 · Compliance-Management

Compliance Officer & Chief Compliance Officer:
Compliance-Manage­ment wirksam aufbauen, Verstöße nach­vollziehbar aufklären

Zwei Tage. Prävention und Reaktion in einem Lehrgang.

Du wählst bei der Buchung, ob dein Teilnahmezertifikat den Titel „Compliance Officer“ oder „Chief Compliance Officer“ trägt. Tag 1 baut dein Compliance-Management auf – von Rolle und Haftung über Risk Assessment und Legal Inventory bis zur neuen Regulatorik. Tag 2 zeigt, wie du Betrug vorbeugst, Hinweise untersuchst und Strafverfahren begleitest.

Du wählst den Titel Compliance Officer oder Chief Compliance Officer und lernst, wie du Verstöße verhinderst und nachvollziehbar aufklärst.

Für

  • Neu bestellte Compliance Officer
  • Revision und Rechtsabteilung
  • Erfahrene Compliance-Verantwortliche
  • Live-Online
  • Mit Praxisfällen
  • Update 2026/2027
  • Titel zur Wahl

Referent: Achim Schulz · Rechtsstand 14.10.2026

Dein Lehrgang

09.15 bis 17.00 Uhr an beiden Tagen · Online

1860 €

Online

zzgl. gesetzl. MwSt. · ab 2 Personen aus einem Unternehmen 10 % Nachlass für alle

Den gewünschten Zertifikatstitel wählst du bei der Anmeldung: Compliance Officer oder Chief Compliance Officer.

  1. 01 Tag 1 · Compliance-Management Rolle, Legal Inventory und neue Regulatorik. Inhalte ansehen Module 1 bis 3 Rolle und Haftung Risk Assessment und Kontrollplan KI, IKT, Sanktionen und ESG Zum Programm
  2. 02 Tag 2 · Non-Compliance Betrug, Hinweise und Strafverfahren. Inhalte ansehen Module 4 bis 6 Anti-Fraud-Management Hinweise und interne Untersuchungen Strafverfahren begleiten Zum Programm
  3. 03 Nachweis Zertifikat, Digital Badge und optionale Prüfung. Inhalte ansehen Dein Nachweis S+P Teilnahmezertifikat mit 12,0 Zeitstunden Digital Badge für dein Profil Optional: Prüfung S+P Certified Zum Nachweis
2 Lehrgangstage
Prävention und Reaktion, live online
12,0 Zeitstunden
Fachliche Weiterbildung
S+P Tool Box
Toolkits, Working Paper, Leitfaden und Vorträge
Zertifikat & Badge
Titel nach deiner Wahl

Das ausführliche Programm

Zwei Lehrgangstage,
sechs Module

Tag 1 · Compliance-Management: Rolle, Legal Inventory und neue Regulatorik

  1. 01

    Rolle, Stellung und Haftung des Compliance Officers

    Ein Compliance-Management-System ist Leitungsaufgabe – der Compliance Officer organisiert und überwacht es. Wie weit deine eigene Verantwortung reicht, hängt von Auftrag, Stellung und Dokumentation ab. Dein Werkzeug: die Compliance-Management-Toolkits.

    • Compliance als Leitungsaufgabe: § 93 AktG, § 43 GmbHG, § 130 OWiG (LG München I, Urteil vom 10.12.2013, 5 HK O 1387/10)
    • Orientierung an ISO 37301 und am Prüfungsstandard IDW PS 980
    • Im Finanzsektor: Compliance-Funktion nach AT 4.4.2 MaRisk, MaComp BT 1 und EBA/GL/2022/05
    • Persönliche Verantwortung des Compliance Officers (BGH, Urteil vom 17.07.2009, 5 StR 394/08)
    • Stellenbeschreibung, Unabhängigkeit, Ressourcen und Berichtslinien
    • Abgrenzung zu Risikomanagement, Interner Revision und Rechtsabteilung
  2. 02

    Risk Assessment, Legal Inventory und Kontrollplan

    Wirksame Compliance beginnt mit der Frage, welche Regeln für dein Unternehmen wesentlich sind und wo das Risiko von Verstößen liegt. Dein Werkzeug: das Toolkit Risk Assessment.

    • Compliance-Risikoanalyse: Risiken identifizieren, bewerten und priorisieren
    • Legal Inventory aufbauen und wesentliche Regelungen bewerten
    • Von der Risikobewertung zu Präventionsmaßnahmen
    • Kontrollplan mit OKRs, KPIs und KRIs steuern
    • Berichte an Geschäftsleitung und Aufsichtsorgan
    • Dokumentation für Prüfungen durch Revision, Wirtschaftsprüfer und Aufsicht
  3. 03

    Neue Regulatorik und Schnittstellen steuern

    Neue Regelwerke kommen schneller, als Richtlinien angepasst werden. Ein geordnetes Regulatory Monitoring bringt sie in Legal Inventory und Kontrollplan. Dein Werkzeug: das Working Paper für Compliance-Strategien.

    • Regulatory Monitoring: Änderungen erkennen, bewerten und übernehmen
    • IKT-Risiken: BSIG für NIS2-Einrichtungen, DORA im Finanzsektor
    • KI-Verordnung: Risikoklassen, KI-Kompetenz und Transparenzpflichten
    • Sanktionen: verschärftes Sanktionsstrafrecht nach § 18 AWG seit 06.02.2026
    • Green Compliance: CSRD, LkSG und Umweltaussagen nach dem geänderten UWG
    • Schnittstellen zu Geldwäsche, Auslagerung und Datenschutz

    Seit 02.08.2026 · seit 27.09.2026: Transparenzpflichten nach Art. 50 KI-Verordnung · neue Regeln gegen Greenwashing im UWG (Anhang Nr. 2a, 4a, 4c) ohne Abverkaufsfrist · ab 10.07.2027 gilt die AMLR mit neuen Rollen nach Art. 11.

Tag 2 · Non-Compliance: Betrug erkennen, Hinweise untersuchen, Strafverfahren begleiten

  1. 04

    Anti-Fraud-Management: Betrug erkennen und vorbeugen

    Betrug richtet sich oft gegen das eigene Unternehmen – von außen wie von innen. Ein Anti-Fraud-Management beginnt mit einer ehrlichen Analyse, wo dein Haus angreifbar ist. Dein Werkzeug: der Leitfaden zur Betrugserkennung und -prävention.

    • Anforderungen an das Anti-Fraud-Management: für Institute § 25h Abs. 1 KWG, für andere Unternehmen § 91 Abs. 2 AktG und § 130 OWiG
    • Betrugsrisikoanalyse entlang typischer Tatbestände: Betrug (§ 263 StGB), Untreue (§ 266 StGB), Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§ 299 StGB)
    • Digitale Betrugsmuster: CEO-Fraud, Social Engineering und KI-gestützte Täuschung
    • ESG-Fraud: falsche Nachhaltigkeitsangaben als neues Risikofeld
    • Präventionsrichtlinie, Kontrollen und Know Your Employee im Unternehmen verankern
    • Korruptionsprävention bei Beratern, Vermittlern und Lieferanten

    In Kraft seit 31.05.2026: Die EU-Antikorruptionsrichtlinie (EU) 2026/1021 harmonisiert Korruptionstatbestände und Sanktionen; die Mitgliedstaaten setzen die strafrechtlichen Vorgaben bis 01.06.2028 um.

  2. 05

    Von der Meldung zur Maßnahme: Hinweise und interne Untersuchungen

    Ein Hinweis ist der Anfang, nicht das Ende. Entscheidend ist, dass du ihn vertraulich, zügig und nachvollziehbar bearbeitest. Dein Werkzeug: die Checklisten für Internal Investigations.

    • Interne Meldestelle nach § 12 HinSchG und Fachkunde der beauftragten Personen (§ 15 Abs. 2 HinSchG)
    • Eingangsbestätigung binnen sieben Tagen, Rückmeldung binnen drei Monaten (§ 17 HinSchG)
    • Vertraulichkeitsgebot (§ 8 HinSchG) und Schutz vor Repressalien (§ 36 HinSchG)
    • Interne Untersuchungen planen: Auftrag, Umfang, Beteiligte und Dokumentation
    • Befragungen fair führen, Betriebsrat und Datenschutz einbinden
    • Eskalation an Geschäftsleitung und Aufsichtsorgan, Abschlussbericht und Maßnahmen
  3. 06

    Strafverfahren begleiten und rechtskonform handeln

    Wenn die Staatsanwaltschaft vor der Tür steht, zählt jede Minute. Wer die Rechte und Abläufe kennt, schützt Unternehmen und Beschäftigte vor Folgefehlern. Dein Werkzeug: die Leitfäden für Ermittlungsverfahren.

    • Rechte und Pflichten von Beschuldigten (§ 136 StPO) und Zeugen (§ 55 StPO) unterscheiden
    • Durchsuchung und Beschlagnahme (§§ 94 ff., 102 ff. StPO): Ablauf und Verhalten am Tag der Durchsuchung
    • Kommunikation mit Ermittlungsbehörden, internen Stakeholdern und Öffentlichkeit
    • Verbandsgeldbuße (§ 30 OWiG) und Aufsichtspflicht (§ 130 OWiG): was Compliance-Maßnahmen bewirken können
    • Zusammenarbeit mit Verteidigung und Unternehmensanwalt
    • Erkenntnisse aus dem Verfahren in Kontrollsystem und Richtlinien überführen

    Entwurf (BT-Drs. 21/6133): Verbandsgeldbuße nach § 30 OWiG bis 40 Mio. € bei Vorsatz und 20 Mio. € bei Fahrlässigkeit, Compliance-Maßnahmen als Bemessungskriterium (§ 30 Abs. 2a OWiG-E); noch nicht verabschiedet.

Für wen

Für neu bestellte und erfahrene Compliance Officer, Verantwortliche für Compliance-Management-Systeme sowie Fach- und Führungskräfte aus Risikomanagement, Interner Revision und Rechtsabteilung – in der Realwirtschaft ebenso wie im Finanzsektor.

Was mitbringen

Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Hilfreich sind deine Compliance-Risikoanalyse, dein Legal Inventory und deine Richtlinie zum Hinweisgebersystem in anonymisierter Form. Bitte bringe keine personenbezogenen Daten oder vertraulichen Originalunterlagen mit.

Aktueller Stand

Jeder Termin arbeitet mit dem am Lehrgangstag geltenden Rechtsstand. Was nur für Institute gilt, etwa MaRisk, MaComp oder § 25h KWG, ist gekennzeichnet. Laufende Gesetzgebungsverfahren ordnen wir als Entwurf ein.

Regulatorisches Update · Stand 14.10.2026

Was sich für dein Compliance-Management konkret ändert.

Sechs Änderungen für KI, Werbung, Sanktionen, Cybersicherheit und Unternehmenssanktionen, sortiert nach Handlungsdruck – im Lehrgang an den jeweiligen Modulen eingeordnet, mit klarer Trennung von bisheriger und neuer Regelung.

Bisherige und neue Regelung im Vergleich
Bisherige Regelung Neue Regelung
KI-Verordnung: Transparenz und KI-KompetenzArt. 4 VO (EU) 2024/1689 verlangte seit 02.02.2025, nach besten Kräften sicherzustellen, dass das Personal über ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz verfügt. Kennzeichnungspflichten für KI-Inhalte galten noch nicht. Seit 02.08.2026 · Neufassung seit 27.07.2026Seit dem 02.08.2026 gelten die Transparenzpflichten nach Art. 50, etwa die Offenlegung von Deepfakes. Nach der Neufassung von Art. 4 durch VO (EU) 2026/1744 ergreifen Anbieter und Betreiber Maßnahmen, die die Entwicklung der KI-Kompetenz ihres Personals unterstützen; die Hochrisiko-Pflichten nach Anhang III gelten ab 02.12.2027.
Greenwashing: Umweltaussagen im UWGUmweltbezogene Werbung war nach dem allgemeinen Irreführungsverbot (§ 5 UWG) zu beurteilen. Ausdrückliche Verbote für pauschale Umweltaussagen oder Klimaneutralität durch Kompensation gab es nicht. Seit 27.09.2026Das Dritte Gesetz zur Änderung des UWG (BGBl. 2026 I Nr. 43) setzt die Richtlinie (EU) 2024/825 um. Gegenüber Verbrauchern sind unter anderem Nachhaltigkeitssiegel ohne Zertifizierungssystem (Anhang Nr. 2a), allgemeine Umweltaussagen ohne nachgewiesene hervorragende Umweltleistung (Nr. 4a) und Aussagen zur Klimaneutralität auf Basis von Kompensation (Nr. 4c) unzulässig.
Sanktionsstrafrecht (AWG)Zahlreiche Verstöße gegen EU-Finanz-, Transaktions- und Investitionsverbote waren nur als Ordnungswidrigkeit nach § 19 AWG i. V. m. § 82 AWV erfasst. § 18 Abs. 11 AWG a. F. enthielt einen persönlichen Strafausschließungsgrund. Seit 06.02.2026Das Gesetz zur Anpassung von Straftatbeständen und Sanktionen bei Verstößen gegen restriktive Maßnahmen der EU (BGBl. 2026 I Nr. 27) setzt die RL (EU) 2024/1226 um. Vorsätzliche Verstöße sind nach § 18 AWG n. F. Straftaten; der bisherige Strafausschließungsgrund ist entfallen.
NIS2-Umsetzung: Cybersicherheit als LeitungsaufgabeVerbindliche IT-Sicherheitspflichten trafen nach dem BSIG in der bis 05.12.2025 geltenden Fassung im Wesentlichen Betreiber Kritischer Infrastrukturen. Seit 06.12.2025Mit dem NIS2-Umsetzungsgesetz gilt das neue BSIG für besonders wichtige und wichtige Einrichtungen (§ 28 BSIG). Die Geschäftsleitung setzt die Risikomanagementmaßnahmen nach § 30 BSIG um, überwacht sie und nimmt regelmäßig an Schulungen teil (§ 38 BSIG). Für Finanzunternehmen gilt vorrangig DORA.
Verbandsgeldbuße nach § 30 OWiGDie Geldbuße gegen das Unternehmen beträgt nach § 30 Abs. 2 OWiG bis zu 10 Mio. € bei vorsätzlicher und bis zu 5 Mio. € bei fahrlässiger Straftat einer Leitungsperson. Ein Compliance-System kann nach der Rechtsprechung mildernd wirken (BGH, Urteil vom 09.05.2017, 1 StR 265/16). Gesetzentwurf · nicht verabschiedetDer Regierungsentwurf zur Umsetzung der Umweltstrafrechtsrichtlinie (EU) 2024/1203 (BT-Drs. 21/6133) hebt das Höchstmaß für alle Anknüpfungstaten auf 40 Mio. € bei Vorsatz und 20 Mio. € bei Fahrlässigkeit an und nennt erstmals Bemessungskriterien, darunter Compliance-Maßnahmen (§ 30 Abs. 2a OWiG-E). Nach der ersten Lesung am 11.06.2026 ist das Gesetz zum Stand dieser Seite nicht verabschiedet.
EU-AntikorruptionsrichtlinieBestechung im geschäftlichen Verkehr ist nach §§ 299 ff. StGB strafbar, die Bestechung von Amtsträgern nach §§ 331 ff. StGB. Auf EU-Ebene galten der Rahmenbeschluss 2003/568/JI und das Übereinkommen von 1997. In Kraft seit 31.05.2026 · Umsetzung bis 01.06.2028Die Richtlinie (EU) 2026/1021 ersetzt beide Rechtsakte und harmonisiert Korruptionstatbestände und Sanktionen im öffentlichen und privaten Sektor. Die Mitgliedstaaten setzen die strafrechtlichen Vorgaben bis 01.06.2028 um. Ein deutsches Umsetzungsgesetz liegt zum Stand dieser Seite nicht vor.

Dein Praxistransfer: Nimm die sechs Änderungen in dein Legal Inventory auf, prüfe Werbeaussagen auf das geänderte UWG und lege fest, wie dein Betrugspräventions- und Hinweisgeberprogramm dokumentiert wird – damit du die Wirksamkeit deines Compliance-Systems im Ernstfall belegen kannst.

Praxiswerkstatt

Wie entscheidest du,
wenn der Standardfall endet?

Drei Fälle ziehen sich durch den Lehrgang. An ihnen wendest du die Werkzeuge der Tool Box auf Entscheidungen im Compliance-Management an.

Fall 01 · Legal Inventory (Tag 1)

Die Prüfer fragen, wie die Compliance-Funktion die Einhaltung des Sanktionsrechts überwacht.

Das Legal Inventory nennt das Außenwirtschaftsrecht, aber ohne Risikobewertung und ohne Kontrollhandlung. Seit Februar 2026 sind vorsätzliche Verstöße Straftaten.

Deine Aufgabe: Bewerte mit dem Toolkit Risk Assessment das Risiko, leite Präventionsmaßnahmen und Kontrollhandlungen ab und lege fest, wie du sie im Kontrollplan mit KPIs und KRIs nachhältst und der Geschäftsleitung berichtest.

Fall 02 · Fraud (Tag 2)

Drei Rechnungen gingen auf ein neues Konto – und ein anonymer Hinweis nennt den Einkaufsleiter.

Per E-Mail wurde die Bankverbindung eines langjährigen Lieferanten geändert, drei Zahlungen sind bereits raus. Kurz darauf geht über die Meldestelle ein Hinweis ein, der Einkaufsleiter habe die Änderung veranlasst.

Deine Aufgabe: Lege mit dem Leitfaden zur Betrugserkennung Sofortmaßnahmen fest, plane mit den Checklisten die interne Untersuchung unter Wahrung der Vertraulichkeit nach dem HinSchG und entscheide, wann Geschäftsleitung, Versicherung und Ermittlungsbehörden informiert werden.

Fall 03 · Strafverfahren (Tag 2)

Um 7.30 Uhr steht die Staatsanwaltschaft mit einem Durchsuchungsbeschluss am Empfang.

Der Vorwurf lautet Bestechung im geschäftlichen Verkehr. Die Geschäftsleitung ist auf Dienstreise, Mitarbeitende werden auf dem Flur angesprochen, die Presse hat bereits angefragt.

Deine Aufgabe: Lege mit den Leitfäden für Ermittlungsverfahren fest, wer die Durchsuchung begleitet, wie Beschäftigte über ihre Rechte informiert werden und was dokumentiert wird. Entscheide, was intern und extern kommuniziert wird.

Dein Ergebnis

Was du in zwei Tagen erreichst

  1. 01 Rolle und Haftung

    Du ordnest Stellung, Aufgaben und persönliche Verantwortung als Compliance Officer ein und regelst Berichtswege.

  2. 02 Risk Assessment und Legal Inventory

    Du baust Risikoanalyse und Legal Inventory auf und leitest daraus Maßnahmen und Kontrollen ab.

  3. 03 Neue Regulatorik

    Du nimmst KI-Verordnung, BSIG, Sanktionsrecht und Green Compliance geordnet in dein Compliance-System auf.

  4. 04 Anti-Fraud-Management

    Du analysierst Betrugsrisiken und legst Präventionsrichtlinie und Kontrollen fest.

  5. 05 Hinweise, Untersuchungen und Strafverfahren

    Du bearbeitest Hinweise fristgerecht, planst interne Untersuchungen und weißt, was bei einer Durchsuchung zu tun ist.

  6. 06 Nachweis

    Du erhältst das S+P Teilnahmezertifikat mit dokumentierten Inhalten und 12,0 Zeitstunden sowie das Digital Badge.

Selbsteinschätzung

Wie wirksam ist
dein Compliance-Management heute?

Im Lehrgangspreis enthalten

Direkt anwenden. Aktuell bleiben.

Dein Lehrgang wirkt über die zwei Tage hinaus: mit der S+P Tool Box für dein Compliance-Management und S+P C.O.R.E. für regelmäßige Updates zu den Themen, Compliance-Verantwortliche im Jahresverlauf beschäftigen.

Vom Lehrgangswissen zum wirksamen Compliance-Management.

01 · Direkt anwenden

S+P Tool Box

Dein Werkzeugkasten als Compliance Officer.

Nutze die Lehrgangsinhalte direkt in deinem Unternehmen. Die Tool Box ist ohne Aufpreis im Lehrgangspreis enthalten und enthält die Arbeitshilfen beider Tage, mit denen du in den Modulen arbeitest.

  • Vorträge als PDF: die Lehrgangsinhalte beider Tage zum Nachschlagen.
  • Tag 1 · Compliance-Management: Compliance-Management-Toolkits, Toolkit Risk Assessment und Working Paper für Compliance-Strategien.
  • Tag 2 · Non-Compliance: Leitfaden zur Betrugserkennung und -prävention, Checklisten für Internal Investigations und Leitfäden für Ermittlungsverfahren.

Dein Vorteil Du beginnst mit konkreten Arbeitshilfen und passt sie an dein Unternehmen, deine Prozesse und deine Berichtslinien an.

S+P Tool Box entdecken

02 · Aktuell bleiben

S+P C.O.R.E.

Dein Update. Dein Austausch. Dein nächster Impuls.

Compliance-relevante Regelwerke und Rechtsprechung ändern sich laufend. Mit S+P C.O.R.E. ordnest du aktuelle Entwicklungen ein und diskutierst praktische Umsetzungsfragen mit Fachverantwortlichen und Experten. Mit deiner Buchung bist du unbefristet und kostenfrei dabei – mit einem Update pro Quartal.

  • Update-Events: ein Update pro Quartal, bei jeder Buchung enthalten.
  • Einordnung: aktuelle regulatorische Entwicklungen praxisnah eingeordnet.
  • Austausch: Umsetzungsfragen mit Fachverantwortlichen und Experten diskutieren.
  • Anmeldung: zu jedem Update-Event meldest du dich kurz an.

Dein Vorteil Du bleibst auch nach dem Lehrgang mit aktuellen Compliance-Themen und dem S+P Expertennetzwerk verbunden.

S+P C.O.R.E. entdecken

Bei jeder Buchung enthalten: unbefristet und kostenfrei, ein Update pro Quartal. Zu jedem Update-Event meldest du dich kurz an – so können wir das Update auf Teilnehmerzahl und Branchen abstimmen.

Compliance Anforderungen in die Praxis übertragen.
Optimization Prozesse und Strukturen weiterentwickeln.
Regulatory Regulatorische Entwicklungen einordnen.
Exchange Erfahrungen teilen und Fragen diskutieren.

S+P Certified

S+P Teilnahme­zertifikat
mit dokumentierten Inhalten

Titel 1

Compliance Officer

S+P Zertifikat und Digital Badge Compliance Officer, Lehrgang Z15

Titel 2

Chief Compliance Officer

S+P Zertifikat und Digital Badge Chief Compliance Officer, Lehrgang Z15

Zeig, was in dir steckt.

Nach dem Lehrgang bekommst du deinen Nachweis digital – dort einsetzbar, wo er gesehen wird: in deiner Personalakte, im LinkedIn-Profil und im Lebenslauf.

  • S+P Teilnahmezertifikat mit Inhalt, Umfang und Stand
  • Digital Badge für Profil, Lebenslauf und Personalakte
  • 12,0 Zeitstunden als Fortbildungsnachweis ausgewiesen

Das steht auf deinem Teilnahme­zertifikat

Umfang
12,0 Zeitstunden
Netto-Unterrichtszeit gemäß strukturierter Lehrgangsplanung.
Inhalte I
Rolle · Legal Inventory · Regulatorik
Rolle und Haftung, Risk Assessment, Legal Inventory und Kontrollplan, KI-Verordnung, BSIG, Sanktionen und Green Compliance.
Inhalte II
Fraud · Hinweise · Strafverfahren
Anti-Fraud-Management, Hinweisgeberschutz und interne Untersuchungen, Begleitung von Ermittlungs- und Strafverfahren.
Stand
Rechtsstand des Termins
Ausgewiesen wird der am Lehrgangstag geltende Stand der behandelten Vorschriften.

Ein Lehrgang, zwei Titel zur Wahl

Bei der Anmeldung wählst du, welchen Titel dein S+P Teilnahmezertifikat und dein Digital Badge tragen. Inhalte, Umfang und Rechtsstand sind in beiden Fällen identisch.

Titel 1
Compliance Officer
Die gebräuchliche Bezeichnung der Funktion, passend für Fachverantwortliche im Unternehmen.
Titel 2
Chief Compliance Officer
Die internationale Bezeichnung für die Leitungsebene, passend für Berichte an Geschäftsleitung, Aufsicht und Konzern. Sie ist kein Rechtsbegriff.

Hinweis: Der Titel bezeichnet dein Teilnahmezertifikat. Die Bestellung zum Compliance-Beauftragten erfolgt durch dein Unternehmen und nicht durch den Lehrgang. Die Wahl des Titels ändert die Lehrgangsinhalte nicht.

Optional: Prüfung S+P Certified

Die Prüfung S+P Certified ist ein zusätzliches, freiwilliges Angebot: eine Online-Multiple-Choice-Prüfung von rund 45 Minuten. Sie ist nicht Teil der Teilnahme am Lehrgang und wird nicht allein durch den Besuch der beiden Tage abgelegt.

Über den Referenten

Achim Schulz

Porträt von Achim Schulz

Geschäftsführer S+P Compliance & S+P Unternehmerforum · Experte für Compliance-Management & Auslagerung von Compliance-Funktionen

  • Compliance Officer
  • CISO
  • IKT-Risiko­kontroll­funktion (DORA)

Achim Schulz verantwortet über S+P Compliance als Auslagerungsdienstleister ausgelagerte Compliance- und Geldwäschebeauftragten-Funktionen für Banken, Wertpapierinstitute und weitere BaFin-regulierte Institute. Dieses Praxis- und Prüfungswissen fließt in den Lehrgang ein.

Zugleich ist er selbst als Compliance Officer für Banken, Wertpapierinstitute und weitere BaFin-regulierte Institute bestellt und übt die Funktionen CISO und IKT-Risikokontrolle nach DORA aus.

Rechtsstand dieser Seite: 14.10.2026

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Schreib uns – die Antwort kommt in der Regel am nächsten Werktag. Meldest du dich mit mindestens zwei Personen aus einem Unternehmen an, erhalten alle Teilnehmenden 10 % Nachlass; für ein ganzes Team ist eine Inhouse-Schulung meist wirtschaftlicher.

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Unabhängige Bewertungen zu unseren Seminaren findest du auf zwei Bewertungsportalen.

Hinweis zur Echtheit: Die Bewertungen werden von ProvenExpert und Trustpilot erhoben, geprüft und angezeigt. Wie die Portale sicherstellen, dass Bewertungen auf einer tatsächlichen Teilnahme beruhen, erläutern sie jeweils auf ihren Profilseiten.

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Etwas offen geblieben? Schreib uns – Antwort in der Regel am nächsten Werktag.

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