S+P Seminar B09 · Unternehmenssteuerung

Unternehmenssteuerung:
Liquidität sichern, Kennzahlen aktiv steuern

Ein Tag. Drei Werkzeuge für deine Steuerung.

Für Geschäftsführung und kaufmännische Leitung: Erkenne, warum steigender Umsatz nicht automatisch mehr Ertrag oder verfügbare Liquidität bedeutet. An drei Praxisfällen wählst du geeignete Kennzahlen, beurteilst Finanzierungsspielräume und prüfst Liquiditätsszenarien. Dafür arbeitest du mit Management-Cockpit, Rating-Simulation mit Branchenbenchmarks sowie Liquiditäts- und Geschäftsplanung.

Für

  • Geschäftsführer:in
  • Vorstand & C-Level
  • Kaufmännische Leitung & Prokura
  • Live-Online
  • Mit Praxisfällen
  • Update 2026/2027

Dein Seminartag

09.15 bis 17.00 Uhr · Online

930 €

Online

zzgl. gesetzl. MwSt. · ab 2 Personen aus einem Unternehmen 10 % Nachlass für alle

Ein Klick auf dein Wunschdatum führt direkt zur Buchung. Inklusive Teilnahmezertifikat & Digital Badge.

  1. 01 Ertragslage steuern KPIs, KRIs und ESG-Kriterien in einem Cockpit. Inhalte ansehen Block 01 Rentabilitäts-KPIs und ROCEKRIs mit SchwellenwertenManagement-Cockpit aufbauen Zum Programm
  2. 02 Finanzlage & Rating Den Jahresabschluss lesen wie deine Bank. Inhalte ansehen Block 02 Bilanzauswertung und TrendanalyseKennzahlen im BranchenvergleichRating-Simulation durchrechnen Zum Programm
  3. 03 Liquidität sichern Zahlungsfähigkeit vorausplanen statt nachsteuern. Inhalte ansehen Block 03 Rollierende LiquiditätsplanungKrisenfrüherkennung nach § 1 StaRUGKI-gestützte Szenarien prüfen Zum Programm
1 Seminartag
Kompakt und praxisnah
6,0 Zeitstunden
Fachliche Weiterbildung
S+P Tool Box
Cockpit, Rating-Tool und Planungsvorlagen
Zertifikat & Badge
Teilnahme dokumentieren

Das ausführliche Programm

Ein Seminartag,
drei Themenblöcke

  1. 01

    Ertragslage mit KPIs, KRIs und ESG-Kriterien steuern

    Die Kennzahlen bestimmen, die Rentabilität und Ertragsrisiken deines Unternehmens tatsächlich abbilden, und sie zu einem Steuerungsinstrument zusammenführen. Dein Werkzeug: das Management-Cockpit.

    • Rentabilitäts-KPIs identifizieren und überwachen: Umsatzrendite, EBIT-Marge und Deckungsbeiträge
    • Kapitaleffizienz mit dem Return on Capital Employed (ROCE) bewerten
    • Key Risk Indicators für die Ertragslage festlegen – mit Schwellenwert und Eskalationsweg
    • ESG-bezogene KPIs integrieren: Nachhaltigkeitsrisiken und -chancen in der Rentabilität bewerten
    • Strategie und operative Planung verknüpfen: Balanced Scorecard und OKR
    • Management-Cockpit aufbauen: wenige Kennzahlen, klare Verantwortliche, fester Berichtsrhythmus
    • Aktive statt passive Steuerung: erkennen, wann du eingreifst und wann feste Prozesse genügen
    • Führung prägt Steuerung: Kennzahlen in Zielvereinbarungen und Entscheidungsrunden einbinden
  2. 02

    Vermögens- und Finanzlage beurteilen, Rating aktiv beeinflussen

    Jahresabschlüsse so auswerten, wie Banken und Investoren sie lesen, und die eigene Position im Zeit- und Branchenvergleich einordnen. Dein Werkzeug: die Rating-Simulation mit Branchenbenchmarks.

    • Bilanzauswertung: Jahresabschlüsse interpretieren und daraus Chancen und Risiken ableiten
    • Vermögens- und Kapitalstruktur: Eigenkapitalquote, Anlagendeckung und Verschuldungsgrad einordnen
    • Trendanalyse: Entwicklungstendenzen mit Zeit- und Branchenvergleichen herausarbeiten
    • Bankrating verstehen: welche Kennzahlen und qualitativen Faktoren in die Bewertung einfließen
    • ESG-Faktoren im Rating: welche Daten Banken und Investoren im Kreditprozess abfragen
    • Nachhaltigkeitsinformationen einordnen: eigene Berichtspflichten, freiwilligen Standard und zweckgebundene Datenanfragen von Banken und Geschäftspartnern unterscheiden; EU-Rechtsrahmen und deutsche CSRD-Umsetzung getrennt betrachten
    • Rating-Simulation: die Wirkung geplanter Maßnahmen auf die Ratingkennzahlen durchrechnen
    • Investitionsentscheidungen auf Basis der Vermögens- und Finanzlage vorbereiten
    • Das Bankgespräch vorbereiten: Unterlagen, Kennzahlen und Argumentation
  3. 03

    Liquidität und Cash Flow mit KPIs sichern

    Cash Flow, Finanzlage und Liquidität getrennt bewerten und zu einer verlässlichen Vorschau zusammenführen, die mit deiner Geschäftsplanung verzahnt ist. Dein Werkzeug: die Liquiditäts- und Geschäftsplanung.

    • Cash Flow, Finanzen und Liquidität: Unterschiede und Zusammenhänge in der betrieblichen Praxis
    • Liquiditäts-KPIs: Liquiditätsgrade, Cash Conversion Cycle, Forderungs- und Lagerreichweite
    • Rollierende Liquiditätsplanung aufbauen und mit der Geschäftsplanung verzahnen
    • Working Capital steuern: Forderungen, Vorräte und Verbindlichkeiten im Blick
    • E-Rechnung im Rechnungsausgang: Betroffenheit, Übergangsfristen und Ausnahmen nach § 14 Abs. 2 und § 27 Abs. 38 UStG beurteilen und die Auswirkungen auf Forderungsmanagement und Liquiditätsplanung einordnen
    • Krisenfrüherkennung nach § 1 StaRUG: fortlaufend über bestandsgefährdende Entwicklungen wachen, Gegenmaßnahmen ergreifen und die Überwachungsorgane unverzüglich unterrichten
    • Liquiditätsengpass, drohende Zahlungsunfähigkeit, Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung unterscheiden (§§ 17–19 InsO). Erkennen, wann eine vertiefte insolvenzrechtliche Prüfung erforderlich ist und warum interne Kennzahlen weder die Insolvenzantragspflicht nach § 15a InsO noch die Zahlungsbeschränkungen nach § 15b InsO ersetzen
    • Szenarien durchrechnen: Zahlungsausfall eines Großkunden, Zinsanstieg, Umsatzrückgang
    • KI in Analyse und Entscheidungsvorbereitung einsetzen und die Ergebnisse gegen belastbare Zahlen prüfen
    • KI-Leitplanken: welche Finanzdaten in KI-Tools eingegeben werden dürfen und wer das Ergebnis freigibt

Für wen

Für Geschäftsführer:innen, Vorstände, Prokurist:innen und kaufmännische Leitungen, die die finanzielle Steuerung ihres Unternehmens selbst verantworten – ob neu in der Rolle oder mit langjähriger Führungserfahrung.

Was mitbringen

Spezifische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Du arbeitest an den beschriebenen Praxisfällen; für deinen eigenen Transfer sind dein letzter Jahresabschluss und dein bisheriges Kennzahlenreporting hilfreich. Halte Unternehmensunterlagen nur für deine persönliche Arbeit bereit und teile keine vertraulichen oder personenbezogenen Angaben in der Gruppe oder in KI-Tools ohne entsprechende Freigabe.

Aktueller Stand

Jeder Termin arbeitet mit dem am Seminartag geltenden Stand – von ESG-Datenabfragen im Kreditprozess bis zu den Regeln für KI-Werkzeuge in Analyse und Planung.

Regulatorisches Update · Stand 29.09.2026

Was sich für deine Unternehmenssteuerung konkret ändert.

Fünf regulatorische Themen für Kreditgespräch, Kennzahlen, Rechnungsausgang und Krisenvorsorge. Wir ordnen sie in den Blöcken 02 und 03 ein und unterscheiden bereits anwendbare Anforderungen, Übergangsfristen und künftige Umsetzungsschritte.

Ausgangslage und aktueller Stand im Vergleich
Ausgangslage Stand, Fristen und Bedeutung für die Praxis
ESG-Daten im KreditprozessNach den EBA-Leitlinien für die Kreditvergabe und Überwachung (EBA/GL/2020/06) hatten Banken ESG-Faktoren bereits bei der Kreditvergabe zu berücksichtigen. ESG-Risiken waren auch vor 2026 im Risikomanagement zu berücksichtigen. In Deutschland konkretisierte insbesondere die 7. MaRisk-Novelle 2023 ihre Einbeziehung in Risikoinventur und Risikosteuerung. Seit 11.01.2026Die EBA-Leitlinien EBA/GL/2025/01 konkretisieren die Anforderungen an Ermittlung, Messung, Steuerung und Überwachung von ESG-Risiken nach Art. 74 und Art. 87a RL 2013/36/EU. Sie sind für die erfassten Institute grundsätzlich seit 11.01.2026, für kleine und nicht komplexe Institute spätestens ab 11.01.2027 anzuwenden. Sie richten sich an die zuständigen Aufsichtsbehörden und die Institute in ihrem Anwendungsbereich, nicht unmittelbar an nichtfinanzielle Unternehmenskunden. Banken können zur Risikobeurteilung unter anderem Energie- und Emissionsdaten ihrer Kreditnehmer benötigen. Umfang und Detailtiefe hängen insbesondere von Risikorelevanz und Gegenpartei ab; ein einheitlicher Datenkatalog für jeden Kreditnehmer oder ein automatischer Effekt auf dessen Rating folgt daraus nicht.
KI-Kompetenz in der SteuerungSeit 02.02.2025 hatten Anbieter und Betreiber von KI-Systemen nach Art. 4 VO (EU) 2024/1689 (KI-Verordnung) nach besten Kräften sicherzustellen, dass ihr Personal über ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz verfügt. Seit 27.07.2026Nach Art. 4 Abs. 1 KI-Verordnung in der Fassung der VO (EU) 2026/1744 ergreifen Anbieter und Betreiber Maßnahmen, um die Entwicklung der KI-Kompetenz ihres Personals und anderer in ihrem Auftrag mit KI befasster Personen zu unterstützen. Dabei berücksichtigen sie technische Kenntnisse, Erfahrung, Aus- und Fortbildung, Einsatzkontext und betroffene Personen. Diese Vorschrift verlangt keine Garantie eines bestimmten individuellen Kompetenzniveaus. Für die Finanzanalyse und Planung heißt das: Geeignete Kompetenzmaßnahmen festlegen, zulässige Dateneingaben regeln und KI-Ergebnisse vor ihrer Verwendung fachlich prüfen. Weitere anwendungsbezogene Pflichten bleiben gesondert zu beurteilen.
E-Rechnung im Inland (B2B)Seit 01.01.2025 müssen inländische Unternehmer E-Rechnungen für ihre unternehmerischen Leistungsbezüge empfangen können. Für die von § 27 Abs. 38 Nr. 1 UStG erfassten Umsätze können bis 31.12.2026 noch Papierrechnungen oder, mit Zustimmung des Empfängers, sonstige elektronische Rechnungen verwendet werden. Eine einfache PDF-Datei ist keine E-Rechnung im Sinne des § 14 Abs. 1 UStG. Ab 01.01.2027Für die von § 14 Abs. 2 Satz 2 Nr. 1 UStG erfassten inländischen B2B-Umsätze endet die allgemeine Übergangsfrist am 31.12.2026. Bei einem Vorjahresgesamtumsatz des Rechnungsausstellers von höchstens 800.000 € besteht die Übergangsmöglichkeit bis Ende 2027 fort. Daneben dürfen bestimmte EDI-Verfahren mit Zustimmung des Empfängers ebenfalls bis Ende 2027 weitergenutzt werden (§ 27 Abs. 38 Nr. 2 und 3 UStG). Auch ab 2028 bleiben Ausnahmen bestehen, insbesondere für Kleinbetragsrechnungen bis 250 € brutto, Fahrausweise, Leistungen von Kleinunternehmern und bestimmte steuerfreie Umsätze. Prüfe die Betroffenheit deines Rechnungsausgangs und die Nutzung strukturierter Rechnungsdaten im Forderungsmanagement und in der Liquiditätsplanung.
Nachhaltigkeitsbericht (CSRD) und DatenobergrenzeNach der RL (EU) 2022/2464 (CSRD) sollten ab der zweiten Welle alle bilanzrechtlich großen Unternehmen einen Nachhaltigkeitsbericht erstellen. Die Stop-the-Clock-Richtlinie (EU) 2025/794 verschob diese Pflicht um zwei Jahre. EU-Neuzuschnitt für Geschäftsjahre ab 01.01.2027 · deutsche Umsetzung beachtenDie seit 18.03.2026 geltende RL (EU) 2026/470 begrenzt den regulären EU-Anwendungsbereich der Nachhaltigkeitsberichterstattung für Geschäftsjahre ab 01.01.2027 auf Unternehmen mit mehr als 450 Mio. € Nettoumsatzerlösen und durchschnittlich mehr als 1.000 Beschäftigten im Geschäftsjahr. Für Mutterunternehmen ist die Prüfung auf konsolidierter Ebene vorzunehmen; Rechtsform, Befreiungen und besondere Drittstaatenregelungen sind zusätzlich zu beachten (Art. 19a, 29a und 40a RL 2013/34/EU in geänderter Fassung). Die CSRD-bezogenen Änderungen sind bis 19.03.2027 national umzusetzen. In Deutschland ist die Umsetzung zum Stand 29.09.2026 noch nicht abgeschlossen. Bis zum Wirksamwerden entsprechender Änderungen bleiben die geltenden HGB-Pflichten zur nichtfinanziellen Berichterstattung maßgeblich. Der Regierungsentwurf BT-Drs. 21/1857 und der Änderungsantrag Ausschussdrucksache 21(6)73 sind keine bereits geltenden Gesetze. Die Delegierte VO (EU) 2026/1560 zum freiwilligen Nachhaltigkeitsberichtsstandard ist seit 24.09.2026 in Kraft. Ihre Datenobergrenze für die Wertschöpfungskette gilt für Geschäftsjahre ab 01.01.2027 und umfasst ausschließlich die Datenpunkte ihres Anhangs II (Art. 3 und 4). Geschützt werden Unternehmen in der Wertschöpfungskette, die im vorangegangenen Geschäftsjahr durchschnittlich höchstens 1.000 Beschäftigte hatten. Die Begrenzung betrifft Informationsanforderungen für die CSRD-Berichterstattung. Sie ist kein allgemeines Verbot weitergehender Datenanfragen, etwa zur Kreditrisikoprüfung. Zusätzliche CSRD-bezogene Angaben können freiwillig erbeten werden; dabei sind die über die Grenze hinausgehenden Angaben und das Recht, ihre Bereitstellung abzulehnen, kenntlich zu machen (Art. 19a Abs. 3 und Art. 29a Abs. 3 RL 2013/34/EU in der Fassung der RL (EU) 2026/470).
Insolvenzantrag und Pre-PackOb und wann Geschäftsleiter einen Insolvenzantrag stellen müssen, regelte jeder Mitgliedstaat selbst. In Deutschland gilt § 15a InsO: Antrag ohne schuldhaftes Zögern, spätestens drei Wochen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit und sechs Wochen nach Eintritt der Überschuldung. EU-Richtlinie seit 21.04.2026 in Kraft · grundsätzlich bis 22.01.2029 umzusetzenFür die nach § 15a InsO Antragspflichtigen gilt weiterhin: Antrag ohne schuldhaftes Zögern, spätestens drei Wochen nach Eintritt der Zahlungsunfähigkeit bzw. sechs Wochen nach Eintritt der Überschuldung. Die RL (EU) 2026/799 verlängert diese deutschen Höchstfristen nicht. Sie schafft unter anderem einen Rahmen für Pre-Pack-Verfahren sowie Mindestanforderungen an Antragspflichten und zivilrechtliche Haftung von Geschäftsleitern (Art. 40–43). Ihre allgemeine Umsetzungsfrist endet am 22.01.2029 (Art. 55 Abs. 1). Die europäische Dreimonatsfrist ist keine zusätzliche Wartefrist für deutsche Geschäftsleiter. Für bestimmte Finanzunternehmen, insbesondere Kreditinstitute und Versicherungsunternehmen, gelten Ausnahmen vom Richtlinienanwendungsbereich (Art. 1).

Dein Praxistransfer: Kläre, welche ESG-Daten deine Hausbank für die konkrete Finanzierung benötigt. Beurteile die Dateneingabe und Ergebnisprüfung bei KI-gestützten Analysen und prüfe, welche E-Rechnungsfrist für deine Umsätze gilt. So kannst du die nächsten Schritte für Kreditgespräch, Datenfreigabe und Rechnungsausgang gezielt vorbereiten.

Praxiswerkstatt

Wie entscheidest du,
wenn die Zahlen widersprechen?

Drei Steuerungsfälle ziehen sich durch den Seminartag. An ihnen erarbeitest du Management-Cockpit, Rating-Simulation und Liquiditäts- und Geschäftsplanung.

Fall 01 · Ertrag

Der Umsatz wächst, die Marge sinkt.

Der Umsatz liegt über Plan, die EBIT-Marge fällt seit drei Quartalen. Lagerbestände und Forderungen steigen, der ROCE sinkt. Das monatliche Reporting zeigt vor allem Umsatzzahlen.

Deine Aufgabe: Bestimme die KPIs und KRIs, die diese Entwicklung früher gezeigt hätten, und baue daraus dein Management-Cockpit mit Schwellenwerten und Verantwortlichen.

Fall 02 · Rating

Die Hausbank bittet zum Kreditgespräch.

Nach einer größeren Investition ist die Eigenkapitalquote gesunken. Für die Anschlussfinanzierung verlangt die Bank Jahresabschluss, Planung und erstmals Angaben zu Energieverbrauch und Emissionen.

Deine Aufgabe: Rechne in der Rating-Simulation durch, wie deine Kennzahlen im Branchenvergleich wirken, und lege fest, mit welchen Maßnahmen und Unterlagen du ins Gespräch gehst.

Fall 03 · Liquidität & KI

Die Prognose sagt: alles im Plan.

Eine KI-gestützte Auswertung meldet eine stabile Liquidität. Zugleich zahlt ein Großkunde nach 60 statt 30 Tagen, und die Kontokorrentlinie ist zu großen Teilen ausgeschöpft.

Deine Aufgabe: Prüfe das KI-Ergebnis gegen die Liquiditäts- und Geschäftsplanung und rechne die Szenarien durch. Unterscheide ein internes Frühwarnsignal von einer erkannten bestandsgefährdenden Entwicklung: Im Anwendungsbereich des § 1 StaRUG müssen die Geschäftsleiter bei solchen Entwicklungen geeignete Gegenmaßnahmen ergreifen und den zuständigen Überwachungsorganen unverzüglich berichten. Interne Schwellenwerte dürfen diese Reaktion nicht verzögern. Lege fest, wer die Bewertung vorbereitet, wer entscheidet und wie die Befassung dokumentiert wird.

Dein Ergebnis

Was du an einem Tag erreichst

  1. 01 Management-Cockpit

    Du führst Rentabilitäts-KPIs, Key Risk Indicators und ESG-Kennzahlen in einem Cockpit zusammen – mit Schwellenwerten und klaren Verantwortlichen.

  2. 02 Frühwarnung

    Du legst Frühwarnindikatoren fest, mit denen du Ertrags- und Liquiditätsrisiken fortlaufend beobachtest – als eine Grundlage für die Krisenfrüherkennung nach § 1 StaRUG.

  3. 03 Bilanz & Rating

    Du wertest Jahresabschlüsse im Zeit- und Branchenvergleich aus und berechnest im verwendeten Simulationsmodell, wie geplante Maßnahmen ausgewählte Ratingkennzahlen verändern. Die tatsächliche Ratingentscheidung trifft deine Bank nach ihrem eigenen Verfahren.

  4. 04 Liquiditätsplanung

    Du planst Liquidität und Cash Flow rollierend und verzahnst die Vorschau mit deiner Geschäftsplanung.

  5. 05 KI in der Steuerung

    Du setzt KI in Analyse und Entscheidungsvorbereitung ein und prüfst die Ergebnisse gegen belastbare Zahlen.

  6. 06 Nachweis

    Du erhältst das S+P Teilnahmezertifikat mit dokumentierten Inhalten und 6,0 Zeitstunden sowie das Digital Badge.

Selbsteinschätzung

Wie belastbar ist
deine Steuerung heute?

Im Seminarpreis enthalten

Direkt anwenden. Aktuell bleiben.

Dein Seminar wirkt über den Veranstaltungstag hinaus: mit der S+P Tool Box für deine Steuerungspraxis und S+P C.O.R.E. für regelmäßige Updates zu den Themen, die Geschäftsleitung und Finanzbereich im Jahresverlauf treffen.

Vom Seminarwissen zur praktischen Anwendung.

01 · Direkt anwenden

S+P Tool Box

Dein Werkzeugkasten für die Unternehmenssteuerung.

Nutze die Seminarinhalte direkt in deinem Führungsalltag. Die Tool Box ist ohne Aufpreis im Seminarpreis enthalten und unterstützt deine drei Werkzeuge: Management-Cockpit, Rating-Simulation mit Branchenbenchmarks und Liquiditäts- und Geschäftsplanung.

  • Vorträge als PDF: Kennzahlen, Bilanzauswertung, Rating und Liquiditätssteuerung kompakt zum Nachschlagen.
  • Management-Cockpit: Rentabilitäts-KPIs, Key Risk Indicators und ESG-Kennzahlen übersichtlich aufbereiten – mit Schwellenwerten und Verantwortlichen.
  • Rating-Simulation mit Branchenbenchmarks: Ausgewählte Ratingkennzahlen in einem Modell simulieren und mit Branchenvergleichswerten einordnen, um Steuerungsmaßnahmen abzuleiten. Die Simulation bildet kein verbindliches Rating deiner Hausbank ab.
  • Liquiditäts- und Geschäftsplanung: Leitfaden zur Erstellung von Geschäftsplänen und Vorlage für die rollierende Liquiditätsvorschau mit Szenarien.

Dein Vorteil Du beginnst mit konkreten Arbeitshilfen und passt sie an deine Kennzahlen, deine Planung und deine Berichtswege an.

S+P Tool Box entdecken

02 · Aktuell bleiben

S+P C.O.R.E.

Dein Update. Dein Austausch. Dein nächster Impuls.

Finanzierungsbedingungen, Berichtspflichten und Anforderungen an die Geschäftsleitung ändern sich laufend. Mit S+P C.O.R.E. ordnest du aktuelle Entwicklungen ein und diskutierst praktische Umsetzungsfragen mit Fachverantwortlichen und Experten. Mit deiner Buchung bist du unbefristet und kostenfrei dabei – mit einem Update pro Quartal.

  • Aktuelle Einordnung: Regulatorische Entwicklungen und ihre Bedeutung für Organisation und Entscheidungen.
  • Praxisbezug: Umsetzungsfragen aus Sicht von Geschäftsleitung und Fachverantwortlichen diskutieren.
  • Erfahrungsaustausch: Eigene Fragestellungen mit anderen S+P Bestandskunden und Experten einordnen.
  • Programm und Anmeldung: Die aktuellen Themen und Termine findest du im S+P C.O.R.E.-Programm. Für jedes Update-Event ist eine Anmeldung erforderlich.

Dein Vorteil Du bleibst auch nach dem Seminar mit aktuellen Steuerungsthemen und dem S+P Expertennetzwerk verbunden.

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Bei jeder Buchung enthalten: unbefristet und kostenfrei, ein Update pro Quartal. Zu jedem Update-Event meldest du dich kurz an – so können wir das Update auf Teilnehmerzahl und Branchen abstimmen.

Compliance Anforderungen in die Praxis übertragen.
Optimization Prozesse und Strukturen weiterentwickeln.
Regulatory Regulatorische Entwicklungen einordnen.
Exchange Erfahrungen teilen und Fragen diskutieren.

S+P Certified

S+P Teilnahmezertifikat
mit dokumentierten Inhalten

S+P Nachweise zur Seminarteilnahme und zur mehrteiligen Qualifizierung Zertifizierter CFO mit Abschlussprüfung
Die Abbildung zeigt Nachweise zur Seminarteilnahme und zum weiterführenden Abschluss „Zertifizierter CFO“. Der CFO-Abschluss setzt mehrere Seminare und eine bestandene Prüfung voraus.

Zeig, was in dir steckt.

Nach dem Seminar B09 erhältst du dein digitales S+P Teilnahmezertifikat mit dokumentierten Inhalten und 6,0 Zeitstunden sowie das Digital Badge zur Seminarteilnahme. B09 ist zugleich Bestandteil der mehrteiligen Qualifizierung zum „Zertifizierten CFO“. Diesen Abschluss erhältst du nach Teilnahme an den dafür vorgesehenen Seminaren und bestandener Prüfung, nicht allein durch die Teilnahme an B09. Deinen jeweiligen Nachweis kannst du im LinkedIn-Profil, im Lebenslauf und gegenüber Aufsichtsgremium, Gesellschaftern und Geschäftspartnern verwenden.

  • S+P Teilnahmezertifikat mit Inhalt, Umfang und Stand
  • Digital Badge für Profil, Lebenslauf und Personalakte
  • 6,0 Zeitstunden als Fortbildungsnachweis ausgewiesen

Das steht auf deinem Teilnahmezertifikat

Umfang
6,0 Zeitstunden
Netto-Unterrichtszeit gemäß strukturierter Seminarplanung.
Inhalte I
Ertrag · Finanzlage · Rating
KPIs, KRIs und ESG-Kennzahlen, Bilanzauswertung, Branchenvergleich und Rating-Simulation.
Inhalte II
Liquidität · Cash Flow · KI
Rollierende Liquiditätsplanung, Krisenfrüherkennung nach § 1 StaRUG und KI-gestützte Entscheidungsvorbereitung.
Stand
Dein Seminartag
Inhalte und regulatorisches Update nach dem Stand deines Termins.

Über den Referenten

Achim Schulz

Porträt von Achim Schulz

Geschäftsführer der S+P Unternehmerforum & der S+P Compliance · Finanzsektor & Realwirtschaft

Achim Schulz kennt die Führungsebene aus eigener Verantwortung. Er bringt langjährige Erfahrung als Bankvorstand, Geschäftsführer und Interim-Manager in der Industrie mit.

Diese Doppelperspektive aus Finanzsektor und Realwirtschaft zeichnet ihn aus. Sie macht ihn zum gefragten Sparringspartner für CEO, COO, CRO und CFO.

Er versteht die komplexe Dynamik zwischen Geschäftsleitung, Aufsichtsrat und Gesellschaftern. Zudem weiß er genau, worauf es in kritischen Unternehmensphasen ankommt.

Praxisnah und auf Augenhöhe übersetzt er strategische sowie aufsichtsrechtliche Anforderungen. Das Ergebnis sind fundierte, verantwortungsvolle und nachvollziehbar vorbereitete Führungsentscheidungen.

LinkedIn-Profil  ·  Redaktion & Experten

Termine und Buchung

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Schreib uns – die Antwort kommt in der Regel am nächsten Werktag. Meldest du dich mit mindestens zwei Personen aus einem Unternehmen an, erhalten alle Teilnehmenden 10 % Nachlass; für einen ganzen Führungskreis ist eine Inhouse-Schulung meist wirtschaftlicher.

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Unabhängige Bewertungen zu unseren Seminaren findest du auf zwei Bewertungsportalen.

Hinweise zu Bewertungen: Über die folgenden Links gelangst du zu den Bewertungsprofilen von S+P bei ProvenExpert und Trustpilot. Maßgeblich sind die dort veröffentlichten Informationen zur Erhebung, Prüfung und Moderation von Bewertungen. Aus einer veröffentlichten Bewertung allein lässt sich nicht ableiten, dass die tatsächliche Seminarteilnahme überprüft wurde.

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Etwas offen geblieben? Schreib uns – Antwort in der Regel am nächsten Werktag.

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