Zielgruppe:
Programm:
Das Haftungsrisiko Nummer 1: Wie du im Dschungel der EU-Sanktionen den Überblick behältst und verhinderst, dass veraltete Prozesse zur persönlichen Haftungsfalle werden.
Sanktionslisten & Strohmänner: Wie du versteckte Kontrollstrukturen (die neue exakte 50%-Regel!) sicher aufdeckst, bevor die BaFin oder das SZ FiSankt vor der Tür stehen.
Systemausfälle und Echtzeit-Fallen: Wie du dein IT-Screening so aufsetzt, dass keine Transaktion durchrutscht und du den Wegfall der 48-Stunden-Schonfrist rechtssicher meisterst.
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Fortbildungsnachweis:
Zeitstunden nach §15 FAO und MaRisk AT 7.1
6,0 Zeitstunden
Vermittlung rechtlicher Grundlagen zu Finanzsanktionen, länder- und personenbezogenen Embargos sowie Umsetzung des Sanktionsdurchsetzungsgesetzes inkl. IT-Screening.
Führungskräfte bei Finanz- und Nicht-Finanzunternehmen, Geldwäsche-Beauftragte, Compliance Officer sowie Embargo-/ Sanktions-Beauftragte.
Geeignet als Nachweis der fachlichen Qualifikation im Sanktions- und Embargomanagement sowie zum Umgang mit Meldepflichten an das SZ FiSankt.

Achim Schulz ist selbst als Geldwäschebeauftragter (MLRO) für Banken, Wertpapierinstitute und weitere BaFin-regulierte Institute bestellt. Über S+P Compliance verantwortet er als Auslagerungsdienstleister die ausgelagerte Geldwäsche-Beauftragten-Funktion in der Praxis – genau dieses Praxis- und Prüfungswissen fließt direkt in den Lehrgang ein.
LinkedIn-Profil → · Redaktion & Experten →| Ort | S+P Seminare | Datum | |
|---|---|---|---|
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Praxisnahes Lernen für deinen Arbeitsalltag: Erfolgreiche Beispiele, sofortige Anwendung.
Neue EU-Verordnungen (wie der Wegfall der 48-Stunden-Schonfrist) und das Sanktionsstrafrechts-Anpassungsgesetz 2026 haben die Spielregeln drastisch verschärft. Es drohen Verbandsgeldbußen bis zu 40 Millionen Euro und persönliche Leichtfertigkeitsstrafbarkeiten für Compliance-Verantwortliche.
In diesem Seminar erfährst du, wie Finanzsanktionen und Embargos gesetzeskonform umgesetzt werden, Meldepflichten korrekt erfüllt und Bußgelder zuverlässig vermieden werden.
Du lernst die aktuellen Best Practices kennen, um Sanktionslistentreffer, Eigentums- und Kontrollstrukturen sowie Länderrisiken rechtssicher zu handhaben und interne Prozesse zu optimieren.
Hier sind vier Tipps, wie du Compliance-Pflichten effizient und rechtssicher umsetzen kannst:
Schaffe ein Bewusstsein für Sanktionen und Embargos in deinem Unternehmen.
Informiere dein Team über die Bedeutung von Finanzsanktionen und Embargos sowie die möglichen Konsequenzen bei Nichtbeachtung. Je besser dein Team die rechtlichen Rahmenbedingungen kennt, desto sicherer kann es Risiken identifizieren und vermeiden.
Setze effektive Kontrollprozesse um.
Implementiere ein IT-gestütztes Monitoring-System, das in Echtzeit verdächtige Transaktionen erkennt und sperrt. Klare Prozesse für den Umgang mit Sanktionslistentreffern und die Meldepflicht eingefrorener Gelder helfen dir, gesetzliche Anforderungen zuverlässig zu erfüllen.
Fördere eine Compliance-Kultur.
Entwickle eine Unternehmenskultur, die auf die Einhaltung von Sanktionen und Embargos ausgerichtet ist. Dies umfasst Schulungen, praxisnahe Leitfäden und interne Richtlinien, die den sicheren Umgang mit Risiken fördern.
Kommuniziere deine Maßnahmen klar.
Stelle sicher, dass Eskalationsstufen und Kommunikationswege im Unternehmen beschrieben sind. Transparenz bei der Einhaltung von Sanktionsvorgaben zeigt auch extern, dass dein Unternehmen die gesetzlichen Anforderungen ernst nimmt.
S+P Seminar – der Weg zu sicherer Compliance.
Tricks für ein effektives Sanktions-Management:
Das Digitale Karriere-Zertifikat, auch bekannt als Digital Badge, ist eine moderne Form der Zertifizierung, die dir digital verliehen wird.
Mit diesem Badge kannst du einfach und effektiv in digitalen Netzwerken, auf deinem LinkedIn-Profil oder in deinem Lebenslauf zeigen, dass du proaktiv an deiner beruflichen Entwicklung arbeitest.
| Merkmal | Klassisches Seminar | S+P Certified |
|---|---|---|
| Inhalte | Viel Theorie, wenig Praxisbezug | Fallstudien, Simulationen & Praxiswissen |
| Tools & Umsetzung | Nur Präsentation, keine Arbeitshilfen | S+P Tool Box mit sofort einsetzbaren Checklisten & Templates |
| Zertifikat | Teilnahmebescheinigung | S+P Certified + Digital Badge (Was ist ein Digital Badge?) |
| Networking | Begrenzt auf Seminarraum | Zugang zur S+P Community + LinkedIn-Gruppen |
| Nachhaltigkeit | Keine Nachhaltigkeitsstrategie | Klimaneutrales Seminar + ESG-Rating durch EcoVadis Bildung pflanzt Zukunft – dein Baum im Seminar |
| Lernumgebung | Vortrag, Frontalunterricht | Digitales Whiteboard, KI-Begleitung, interaktive Cases |
| Praxisnutzen | Begrenzte Relevanz für den Alltag | Direkte Anwendung auf deine Rolle & Funktion |
Mit dem neuen Sanktionsstrafrechts-Anpassungsgesetz 2026 und dem faktischen Wegfall der 48-Stunden-Schonfrist hat sich das persönliche Haftungsrisiko drastisch verschärft. Dieses Seminar schützt dich durch praxiserprobte Präventionsmaßnahmen gezielt vor persönlichen Leichtfertigkeitsstrafen und Verbandsgeldbußen von bis zu 40 Millionen Euro.
Wir zeigen dir exakt, wie du die neue, strikte 50%-Regel anwendest, versteckte Kontrollstrukturen (Strohmänner, Trusts) identifizierst und Meldepflichten für eingefrorene Gelder rechtssicher erfüllst. Du erhältst das Rüstzeug, um bei Sonderprüfungen durch die Aufsicht eine lückenlose Dokumentation vorweisen zu können.
Du erhältst sofort einsatzbereite Praxis-Leitfäden, Toolkits für das Delta-Screening in Echtzeit und Checklisten zur Prüfung von Hochrisikoländern. Damit optimierst du deine internen Kontrollsysteme (IKS) und Filter-Prozesse sofort und ohne monatelangen Implementierungsaufwand in deinem Arbeitsalltag.
Das Seminar ist auf dem allerneuesten Stand. Es beinhaltet bereits die aktuellen EU-Best-Practices (wie die neue Eigentumsschwelle aus Ratsdok. 11623/24) sowie die neuesten regulatorischen Anforderungen zur Vermeidung von Sanktionsverstößen als Geldwäsche-Vortat.
Ja. Das S+P Teilnahmezertifikat dient als belastbarer Qualifikationsnachweis (gemäß §15 FAO und MaRisk AT 7.1) gegenüber der BaFin, Wirtschaftsprüfern und der internen Revision. Es belegt offiziell deine Fachkunde im Embargo- und Sanktionsmanagement.
Sanktionen und Embargos sind längst kein reines Formthema mehr. Seit dem Sanktionsstrafrechts-Anpassungsgesetz (in Kraft seit 06.02.2026) drohen bei Verstößen empfindliche Folgen: Verbandsgeldbußen bis zu 40 Mio. Euro, persönliche Haftung von Geschäftsleitung und Compliance-Funktion und – bei Rüstungs- und Dual-Use-Gütern – bereits Strafbarkeit bei Leichtfertigkeit. Wer Sanktionslistentreffer, Meldepflichten oder Eigentumsstrukturen falsch bewertet, riskiert nicht nur Geld, sondern auch die eigene Reputation.
Gleich mehrere Neuerungen verschärfen die Anforderungen an dein Monitoring:
Seit dem 03.07.2024 löst bereits eine Beteiligung von genau 50 % einer gelisteten Person die Vermögenssperre aus – die frühere „mehr als 50 %“-Grenze gilt nicht mehr. Besonders tückisch: Anteile mehrerer gelisteter Personen werden zusammengerechnet, und selbst 50/50-Joint-Ventures fallen darunter. Ein veraltetes Screening lässt diese Fälle durchrutschen und macht aus einem übersehenen Gesellschafter schnell einen millionenschweren Compliance-Verstoß.
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