S+P Lehrgang Z16 · Banken, Wertpapier- und Zahlungsinstitute

Geschäftsleiter im Finanzinstitut:
Gesamtverantwortung wahrnehmen, Sorgfalt belegen

Zwei Tage. Onboarding und Regulatory Update in einem Lehrgang.

Das Aufsichtsrecht gewährt keine Einarbeitungszeit – dieser Lehrgang schon. Du baust dein Geschäftsleiter-Dossier an deinem eigenen Institut auf und übersetzt die Agenda der Aufsicht 2026/2027 in Prioritäten für dein Management Board.

Für

  • Neu bestellte Geschäftsleiter
  • Erfahrene Geschäftsleiter
  • Banken und Finanzinstitute
  • Live-Online
  • Mit Praxisfällen
  • Update 2026/2027

Referent: Achim Schulz · Rechtsstand 09.10.2026

Dein Lehrgang

09.15 bis 17.00 Uhr an beiden Tagen · Online

1860 €

Online

zzgl. gesetzl. MwSt. · ab 2 Personen aus einem Unternehmen 10 % Nachlass für alle

  1. 01 Tag 1 · Onboarding Fit & Proper, Organisation und Steuerung. Inhalte ansehen Module 1 bis 3 Fit & Proper und Haftung Geschäftsorganisation und Ressorts ICAAP, ILAAP und Liquidität Zum Programm
  2. 02 Tag 2 · Regulatory Update Die Agenda der Aufsicht 2026/2027. Inhalte ansehen Module 4 bis 6 MaRisk und ESG DORA und KI-Verordnung AMLR ab 10.07.2027 Zum Programm
  3. 03 Nachweis Zertifikat, Digital Badge und optionale Prüfung. Inhalte ansehen Dein Nachweis S+P Teilnahmezertifikat mit 12,0 Zeitstunden Digital Badge für dein Profil Optional: Prüfung S+P Certified Zum Nachweis
2 Lehrgangstage
Onboarding und Update, live online
12,0 Zeitstunden
Fachliche Weiterbildung
S+P Tool Box
Dossier, Akte, Toolkits und Vorträge
Zertifikat & Badge
Teilnahme dokumentieren

Das ausführliche Programm

Zwei Lehrgangstage,
sechs Module

Tag 1 · Onboarding: Fit & Proper, Organisation und Steuerung

  1. 01

    Fit & Proper, Haftung und das Geschäftsleiter-Dossier

    Ab dem Tag deiner Bestellung trägst du die Verantwortung für die ordnungsgemäße Geschäftsorganisation – einschließlich allem, was dein Vorgänger offen gelassen hat. Im Streitfall zählt deine Dokumentation. Dein Werkzeug: das Geschäftsleiter-Dossier mit acht Registern.

    • Eignung nach § 25c Abs. 1 und 1a KWG: fachliche Eignung, Zuverlässigkeit, Zeitbudget und Mandatsgrenzen nach § 25c Abs. 2 KWG
    • Anzeige der Bestellungsabsicht nach § 24 Abs. 1 KWG und Nachweise nach den Leitlinien EBA/GL/2021/06
    • Verantwortung für die ordnungsgemäße Geschäftsorganisation (§ 25a Abs. 1 Satz 2 KWG), für Wertpapier- und Zahlungsinstitute nach WpIG und ZAG entsprechend
    • Legalitätspflicht und Business Judgment Rule (§ 93 Abs. 1 Satz 2 AktG): wo der Ermessensspielraum endet
    • Beweislast (§ 93 Abs. 2 Satz 2 AktG) und Aufbau des Dossiers mit acht Registern an deinem Institut
    • D&O-Deckung bei Amtsantritt und Ausscheiden: Rückwärtsdeckung, Nachmeldefrist und Einsichtsrecht in Unterlagen
  2. 02

    Geschäftsorganisation, Ressortverteilung und Kontrollfunktionen

    Die Ressortverteilung entlastet dich nicht, sie verwandelt deine Pflicht: Aus der Handlungspflicht im fremden Ressort wird eine Überwachungspflicht. Dein Werkzeug: das Management-Board-Organisations-Toolkit.

    • Geschäftsverteilungsplan mit Zuordnung der nicht delegierbaren Pflichten nach § 25c Abs. 4a und 4b KWG
    • Horizontale Überwachung im Kollegialorgan: Gesamtverantwortung trotz Ressortverteilung belegen
    • Zusammenspiel von Compliance, Risikocontrolling, Geldwäschebeauftragtem und Interner Revision ordnen
    • MaRisk, MaComp und GwG im Management Board verankern
    • Übernommene Prüfungsfeststellungen, auch aus Sonderprüfungen nach § 44 KWG, erfassen, eskalieren und nachhalten
    • Aufsichtspflicht nach § 130 OWiG und Verbandsgeldbuße nach § 30 OWiG im Institut einordnen
  3. 03

    Institutssteuerung: Risikotragfähigkeit, Kapital und Liquidität

    Die Geschäftsleitung muss jederzeit den Überblick über Risikotragfähigkeit und Liquidität haben – unabhängig vom eigenen Ressort. Dein Werkzeug: das C-Level-Steuerungscockpit.

    • KPI- und KRI-Sets für Kapital und Liquidität mit Frühwarnschwellen
    • ICAAP und ILAAP, bei Wertpapierinstituten ICARA: was du verstanden haben musst, bevor du genehmigst
    • Stresstests, Risikolimite und Risikotragfähigkeit kritisch hinterfragen
    • Kapital- und Liquiditätsplanung als Entscheidung der Geschäftsleitung vorbereiten und dokumentieren
    • Risikoberichte an das Aufsichtsorgan so aufbereiten, dass die Befassung nachvollziehbar wird

Tag 2 · Regulatory Update: die Agenda der Aufsicht 2026/2027

  1. 04

    Governance nach MaRisk und ESG-Risiken

    Die Aufsicht prüft weniger, ob Regelwerke vorhanden sind, als ob sie nachweisbar wirken. Dein Werkzeug: das Governance-, ESG- und Findings-Toolkit.

    • Nationales Aufsichtsprogramm 2026–2028 und 9. MaRisk-Novelle (Rundschreiben 06/2026 (BA)) gegen die eigene Governance spiegeln
    • Priorisierte Lückenliste für IKS und Geschäftsorganisation erstellen
    • Die Compliance-Funktion wirksam überwachen: Berichte einfordern, hinterfragen und dokumentieren
    • ESG-Risiken in Risikoinventur und Wesentlichkeitsbewertung: Datenlücken und Proxy-Verfahren dokumentieren
    • ESG-Risikoplan nach § 26d KWG und Anschluss an ICAAP und ILAAP
    • Leitlinien EBA/GL/2025/01 zum Management von ESG-Risiken einordnen
  2. 05

    Digitale Resilienz und KI-Governance: DORA und KI-Verordnung

    Nach Art. 5 Abs. 2 DORA trägt das Leitungsorgan die letztendliche Verantwortung für das IKT-Risikomanagement. Diese Verantwortung lässt sich nicht an die IT delegieren. Dein Werkzeug: das DORA- und KI-Governance-Toolkit.

    • IKT-Risikomanagementrahmen und eigene IKT-Kenntnisse des Leitungsorgans (Art. 5 Abs. 4 DORA)
    • Meldung schwerwiegender IKT-bezogener Vorfälle nach Art. 19 DORA und Resilienztests
    • IKT-Verträge nach Art. 30 DORA und Informationsregister nach Art. 28 Abs. 3 DORA
    • Kreditwürdigkeitsprüfung natürlicher Personen als Hochrisiko-KI nach Anhang III Nr. 5 lit. b KI-Verordnung einstufen
    • Betreiberpflichten nach Art. 26 und Grundrechte-Folgenabschätzung nach Art. 27 KI-Verordnung vorbereiten
    • KI-Anbieter als IKT-Drittdienstleister in DORA und MaRisk einbinden
  3. 06

    AMLR, AMLD 6 und AMLA: Geldwäscheprävention 2027

    Die Verordnung (EU) 2024/1624 gilt ab dem 10.07.2027 unmittelbar. Die GwG-Organisation deines Instituts muss rechtzeitig auf das neue Regelwerk ausgerichtet sein. Dein Werkzeug: das AMLR-Readiness-Toolkit.

    • AMLR/GwG-Mapping: Anpassungsbedarf im bestehenden Rahmenwerk erkennen und Meilensteine nachhalten
    • Institutsweite Risikoanalyse einschließlich der Risiken gezielter Finanzsanktionen
    • KYC, wirtschaftlich Berechtigte und laufende Überwachung auf die AMLR ausrichten
    • Schulungen nach Art. 12 AMLR planen und dokumentieren
    • Berichtswege und Eskalationen zwischen Geschäftsleitung, Geldwäschebeauftragtem und Interner Revision festlegen
    • Künftige AMLA-Standards in Richtlinien, Kontrollpläne und Management-Reporting überführen

Für wen

Für neu bestellte und erfahrene Geschäftsleiter, Geschäftsführer und Vorstände von Kreditinstituten, Finanzdienstleistungs-, Wertpapier- und Zahlungsinstituten. Tag 1 legt das Fundament, Tag 2 aktualisiert die Agenda der Aufsicht.

Was mitbringen

Spezielle Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Hilfreich sind der Geschäftsverteilungsplan und der letzte Prüfungsbericht in anonymisierter Form. Vertrauliche Institutsdaten musst du nicht offenlegen.

Aktueller Stand

Jeder Termin arbeitet mit dem am Lehrgangstag geltenden Rechtsstand. Die Pflichten sind nach Institutsart – KWG, WpIG oder ZAG – und Größe einzuordnen; aktienrechtliche Haftungsmaßstäbe gelten unmittelbar für Vorstände einer AG. Laufende Gesetzgebungsverfahren ordnen wir als Entwurf ein.

Regulatorisches Update · Stand 09.10.2026

Was sich für deine Institutsleitung konkret ändert.

Sechs Änderungen für Eignung, Geschäftsorganisation, IKT-Risiken und Geldwäscheprävention – im Lehrgang in den Modulen 1, 4, 5 und 6 eingeordnet, mit klarer Trennung von bisheriger und neuer Regelung.

Bisherige und neue Regelung im Vergleich
Bisherige Regelung Neue Regelung
Eignung der Geschäftsleiter: § 25c KWGGeschäftsleiter mussten fachlich geeignet und zuverlässig sein und ihrer Aufgabe ausreichend Zeit widmen (§ 25c Abs. 1 KWG). Eine ausdrückliche Pflicht des Instituts zur laufenden Eignungsprüfung und eine Untersagung vor der Bestellung sah § 25c KWG nicht vor. Seit 01.04.2026Mit dem BRUBEG (BGBl. 2026 I Nr. 81) muss das Institut die Eignung seiner Geschäftsleiter vor der Bestellung und fortlaufend prüfen und bei fehlender Eignung handeln (§ 25c Abs. 1b KWG). Die BaFin kann nach § 25c Abs. 1c KWG bereits vor Tätigkeitsbeginn anordnen, dass eine Person nicht bestellt wird. Die Kenntnisse der Geschäftsleitung müssen auch ESG-Risiken umfassen (§ 26c Abs. 2 KWG).
ESG-Risiken im KWG: ESG-RisikoplanDie Berücksichtigung von ESG-Risiken im Risikomanagement war eine aufsichtliche Erwartung, unter anderem in der MaRisk. Eine eigene gesetzliche Pflicht zum ESG-Risikoplan gab es im KWG nicht. Seit 01.04.2026Das BRUBEG setzt die Richtlinie (EU) 2024/1619 um. Nach §§ 26c und 26d KWG sind ESG-Risiken im Risikomanagement zu berücksichtigen, und der ESG-Risikoplan ist verpflichtend; für kleine und nicht komplexe Institute gilt die Pflicht zum ESG-Risikoplan erst ab Januar 2027. Die Leitlinien EBA/GL/2025/01 gelten seit 11.01.2026, für kleine und nicht komplexe Institute spätestens ab 11.01.2027.
DORA: Verantwortung des LeitungsorgansFür das IT-Risikomanagement von Banken galten die BAIT. Institute im DORA-Anwendungsbereich hat die BaFin mit Ablauf des 16.01.2025 aus dem BAIT-Anwenderkreis genommen. Seit 17.01.2025DORA (VO (EU) 2022/2554) gilt unmittelbar. Das Leitungsorgan trägt nach Art. 5 Abs. 2 die letztendliche Verantwortung für das IKT-Risikomanagement und muss nach Art. 5 Abs. 4 über ausreichende Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen, um IKT-Risiken zu verstehen und zu bewerten; dazu gehören regelmäßige Schulungen.
MaRisk: Abgrenzung zu DORADie MaRisk (Rundschreiben 06/2024 (BA)) regelten in AT 7.2 die technisch-organisatorische Ausstattung und erfassten in AT 9 auch ausgelagerte IKT-Dienstleistungen – parallel zum IKT-Drittparteirisikomanagement nach DORA. Seit 30.06.2026 · Übergangsfrist bis 01.01.2027Mit der 9. MaRisk-Novelle (Rundschreiben 06/2026 (BA)) fallen IKT-Dienstleistungen nach Art. 3 Nr. 21 DORA, die dem IKT-Drittparteirisikomanagement nach Art. 28 bis 30 DORA unterliegen, nicht mehr unter AT 9. Die IKT-Strategie (AT 4.2 Tz. 2) und die Einbeziehung der IKT-Risiken in die Risikoinventur (AT 2.2) bleiben MaRisk-Pflichten. Für zusätzliche Anforderungen gilt eine Übergangsfrist bis 01.01.2027.
Geldwäscheprävention: von der Richtlinie zur VerordnungDie Geldwäschebekämpfung beruhte auf nationalem Recht, vor allem dem GwG, das EU-Richtlinien umsetzt. Ab 10.07.2027Die Verordnung (EU) 2024/1624 (AMLR) gilt ab dem 10.07.2027 unmittelbar. Die Aufsicht auf EU-Ebene übernimmt schrittweise die Behörde AMLA (VO (EU) 2024/1620); die Richtlinie (EU) 2024/1640 ist national umzusetzen. Den Stand der deutschen Anpassung ordnen wir am jeweiligen Termin ein.
KI-Verordnung: Kreditwürdigkeitsprüfung als Hochrisiko-KIArt. 4 VO (EU) 2024/1689 verlangte seit 02.02.2025, nach besten Kräften sicherzustellen, dass das Personal über ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz verfügt. Die Pflichten für Hochrisiko-KI-Systeme nach Anhang III sollten ab 02.08.2026 gelten. Seit 27.07.2026Nach der Neufassung durch VO (EU) 2026/1744 ergreifen Anbieter und Betreiber Maßnahmen, die die Entwicklung der KI-Kompetenz ihres Personals unterstützen. Die Pflichten für Hochrisiko-KI nach Anhang III – im Finanzsektor etwa die Kreditwürdigkeitsprüfung natürlicher Personen (Anhang III Nr. 5 lit. b) – gelten ab 02.12.2027, einschließlich der Betreiberpflichten nach Art. 26 und der Grundrechte-Folgenabschätzung nach Art. 27.

Dein Praxistransfer: Lege im Geschäftsverteilungsplan fest, wer für ESG-Risikoplan, MaRisk-Anpassungen bis 01.01.2027, AMLR-Umstellung und KI-Inventar verantwortlich ist. Bestimme, welche Berichte die Geschäftsleitung dazu erhält und wie die Befassung im Protokoll festgehalten wird.

Praxiswerkstatt

Wie entscheidest du,
wenn der Standardfall endet?

Drei Fälle ziehen sich durch den Lehrgang. An ihnen arbeitest du an deinem Geschäftsleiter-Dossier und an den Werkzeugen für dein Management Board.

Fall 01 · Amtsantritt

Am ersten Tag findest du eine Feststellung, deren Frist seit Monaten abgelaufen ist.

Die Sonderprüfung nach § 44 KWG hat Mängel im Auslagerungsmanagement festgestellt. Die Frist zur Behebung ist überschritten, eine Eskalation ist nicht dokumentiert. Das Thema liegt im Ressort eines Vorstandskollegen.

Deine Aufgabe: Erfasse die Feststellung in deinem Geschäftsleiter-Dossier mit Datum der Kenntnisnahme, lege Verantwortliche und Frist fest und entscheide, wie du sie im Management Board und gegenüber dem Aufsichtsorgan eskalierst – obwohl sie nicht in deinem Ressort liegt.

Fall 02 · DORA und KI

Das zugekaufte Scoring-Modell steht in keinem Register.

Das Institut nutzt für Konsumentenkredite ein KI-gestütztes Scoring eines externen Anbieters. Der Anbieter fehlt im Informationsregister, der Vertrag enthält keine Regelungen nach Art. 30 DORA, und eine Einstufung nach der KI-Verordnung gibt es nicht.

Deine Aufgabe: Ordne das Modell mit dem DORA- und KI-Governance-Toolkit nach Anhang III Nr. 5 lit. b KI-Verordnung ein, plane Betreiberpflichten und Grundrechte-Folgenabschätzung bis 02.12.2027, ergänze Register und Vertrag und grenze die Verantwortung zwischen Geschäftsleitung, CISO und Compliance ab.

Fall 03 · Legalitätspflicht

Ein Vorstandskollege will die MaRisk-Anpassung ins nächste Jahr schieben.

Das Budget ist ausgeschöpft. Der Vorschlag: Die Anpassungen aus der 9. MaRisk-Novelle sollen erst nach Ablauf der Übergangsfrist angegangen werden. Die Mehrheit im Management Board ist dafür.

Deine Aufgabe: Prüfe, ob hier unternehmerisches Ermessen nach der Business Judgment Rule vorliegt oder eine Legalitätspflicht ohne Spielraum. Entscheide, wie du abstimmst, dokumentiere deine Position im Dossier und lege fest, wann du das Aufsichtsorgan informierst.

Dein Ergebnis

Was du in zwei Tagen erreichst

  1. 01 Eignung nach § 25c KWG

    Du belegst fachliche Eignung, Zuverlässigkeit und Zeitbudget nachvollziehbar und schreibst deine Unterlagen fort.

  2. 02 Gesamtverantwortung

    Du ordnest nicht delegierbare Pflichten zu und belegst die Überwachung der anderen Ressorts.

  3. 03 Institutssteuerung

    Du genehmigst ICAAP- und ILAAP-Unterlagen erst, wenn du ihre Kernaussagen nachvollzogen hast.

  4. 04 Nachvollziehbare Entscheidungen

    Du trennst Legalitätspflicht und unternehmerisches Ermessen und dokumentierst beides prüfungsfest.

  5. 05 Agenda der Aufsicht

    Du übersetzt MaRisk, ESG, DORA, KI-Verordnung und AMLR in Prioritäten und Verantwortlichkeiten im Management Board.

  6. 06 Nachweis

    Du erhältst das S+P Teilnahmezertifikat mit dokumentierten Inhalten und 12,0 Zeitstunden sowie das Digital Badge.

Selbsteinschätzung

Wie prüfungsfest ist
deine Institutsleitung heute?

Im Lehrgangspreis enthalten

Direkt anwenden. Aktuell bleiben.

Dein Lehrgang wirkt über die zwei Tage hinaus: mit der S+P Tool Box für dein Management Board und S+P C.O.R.E. für regelmäßige Updates zu den Themen, die Geschäftsleiter im Jahresverlauf treffen.

Vom Lehrgangswissen zur dokumentierten Institutsleitung.

01 · Direkt anwenden

S+P Tool Box

Dein Werkzeugkasten für das Management Board.

Hier findest du die Werkzeuge aus allen sechs Modulen. Die Tool Box ist ohne Aufpreis im Lehrgangspreis enthalten und liefert Vorlagen, Checklisten und Entscheidungsraster, die du direkt in deinem Institut einsetzt.

  • Geschäftsleiter-Dossier und Bestellungs- und Fit-&-Proper-Akte: Vorlagensatz mit acht Registern, darunter Beschlussvorlage mit Abwägungsraster, Prüfvermerk für externe Gutachten, Eskalationsregister und Jahres-Checkliste; dazu Strukturübersicht für die Anzeige nach § 24 Abs. 1 KWG, Nachweisraster nach EBA/GL/2021/06 und Muster-Klauseln für den Anstellungsvertrag.
  • Management-Board-Organisations-Toolkit und C-Level-Steuerungscockpit: Geschäftsverteilungsplan mit den nicht delegierbaren Pflichten, Überwachungsmatrix, Schnittstellenraster der Kontrollfunktionen sowie KPI- und KRI-Sets mit Genehmigungsleitfaden für ICAAP und ILAAP.
  • Governance-, ESG- und Findings-Toolkit: konsolidierter Findings-Tracker mit Schweregrad, Frist und Erledigungsnachweis, ESG-Integrationsraster, Wesentlichkeitsbewertung und Strukturvorlage für den ESG-Risikoplan.
  • DORA- und KI-Governance-Toolkit, AMLR-Readiness-Toolkit und Vorträge als PDF: Prüfraster für IKT-Verträge und Informationsregister, KI-Inventar mit Einstufungsraster, AMLR/GwG-Mapping, Schulungsmatrix und Management-Board-Dashboard sowie die Vorträge beider Tage mit allen Fundstellen.

Dein Vorteil Du beginnst mit konkreten Arbeitshilfen und passt sie an Institutsart, Größe und Geschäftsverteilung deines Instituts an.

S+P Tool Box entdecken

02 · Aktuell bleiben

S+P C.O.R.E.

Dein Update. Dein Austausch. Dein nächster Impuls.

Aufsichtsrecht, Prüfungsschwerpunkte und Berichtspflichten ändern sich laufend. Mit S+P C.O.R.E. ordnest du aktuelle Entwicklungen ein und diskutierst praktische Umsetzungsfragen mit Fachverantwortlichen und Experten. Mit deiner Buchung bist du unbefristet und kostenfrei dabei – mit einem Update pro Quartal.

  • Einordnen: aktuelle Entwicklungen aus Gesetzgebung und Rechtsprechung, aufbereitet für die Arbeit im Management Board.
  • Austauschen: Umsetzungsfragen aus deiner Führungspraxis mit Fachverantwortlichen und Experten diskutieren.

Dein Vorteil Du bleibst auch nach dem Lehrgang mit aktuellen Aufsichtsthemen und dem S+P Expertennetzwerk verbunden.

S+P C.O.R.E. entdecken

Bei jeder Buchung enthalten: unbefristet und kostenfrei, ein Update pro Quartal. Zu jedem Update-Event meldest du dich kurz an – so können wir das Update auf Teilnehmerzahl und Branchen abstimmen.

Compliance Anforderungen in die Praxis übertragen.
Optimization Prozesse und Strukturen weiterentwickeln.
Regulatory Regulatorische Entwicklungen einordnen.
Exchange Erfahrungen teilen und Fragen diskutieren.

S+P Certified

S+P Teilnahmezertifikat
mit dokumentierten Inhalten

Musterzertifikat und Digital Badge des S+P Lehrgangs Z16 Geschäftsleiter im Finanzinstitut

Zeig, was in dir steckt.

Nach dem Lehrgang bekommst du deinen Nachweis digital – dort einsetzbar, wo er gesehen wird: in deiner Personalakte, im LinkedIn-Profil und im Lebenslauf.

  • S+P Teilnahmezertifikat mit Inhalt, Umfang und Stand
  • Digital Badge für Profil, Lebenslauf und Personalakte
  • 12,0 Zeitstunden als Fortbildungsnachweis ausgewiesen

Das steht auf deinem Teilnahmezertifikat

Umfang
12,0 Zeitstunden
Netto-Unterrichtszeit gemäß strukturierter Lehrgangsplanung.
Inhalte I
Fit & Proper · Haftung · Steuerung
§§ 24, 25a, 25c KWG, § 93 AktG, Geschäftsorganisation, ICAAP und ILAAP.
Inhalte II
MaRisk · ESG · DORA · KI · AMLR
Agenda der Aufsicht 2026/2027 mit Steuerungswerkzeugen für dein Management Board.
Stand
Rechtsstand des Termins
Ausgewiesen wird der am Lehrgangstag geltende Stand der behandelten Vorschriften.

Optional: Prüfung S+P Certified

Die Prüfung S+P Certified ist ein zusätzliches, freiwilliges Angebot. Sie ist nicht Teil der Teilnahme am Lehrgang und wird nicht allein durch den Besuch der beiden Tage abgelegt.

Über den Referenten

Achim Schulz

Porträt von Achim Schulz

Geschäftsführer S+P Compliance & S+P Unternehmerforum · langjährige Vorstands- und Geschäftsführungserfahrung

  • Compliance Officer
  • CISO
  • IKT-Risikokontrollfunktion (DORA)

Achim Schulz kennt BaFin-Prüfungen und regulatorische Anforderungen aus eigener Verantwortung – als ehemaliger Bankvorstand und langjähriger Geschäftsführer. Er weiß, dass Institute heute zwischen regulatorischer Pflichterfüllung, etwa nach MaRisk und DORA, und operativer Effizienz abwägen müssen.

Als Sparringspartner für Geschäftsleitung, Compliance Officer und Auslagerungsbeauftragte versteht er beide Seiten: die Erwartungen der Aufsicht und die Hürden in der Praxis. EBA-Leitlinien und KWG-Vorgaben übersetzt er auf Augenhöhe in schlanke Prozesse, die im Institut funktionieren und sich nachvollziehbar dokumentieren lassen. Mit der S+P Tool Box gibt er dir Vorlagen und Raster an die Hand, mit denen du Entscheidungen und Überwachung prüfungsfest festhältst.

Zugleich ist er selbst als Compliance Officer für Banken, Wertpapierinstitute und weitere BaFin-regulierte Institute bestellt und übt die Funktionen CISO und IKT-Risikokontrolle nach DORA aus. Über S+P Compliance verantwortet er als Auslagerungsdienstleister die ausgelagerte Funktion des Geldwäschebeauftragten. Dieses Praxis- und Prüfungswissen fließt direkt in den Lehrgang ein.

Rechtsstand dieser Seite: 09.10.2026

LinkedIn-Profil  ·  Redaktion & Experten

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Frage zu Termin, Rechnung oder Anmeldung für mehrere Personen?

Schreib uns – die Antwort kommt in der Regel am nächsten Werktag. Meldest du dich mit mindestens zwei Personen aus einem Unternehmen an, erhalten alle Teilnehmenden 10 % Nachlass; für ein ganzes Management Board ist eine Inhouse-Schulung meist wirtschaftlicher.

Erfahrungen von Teilnehmenden

Was Teilnehmende über S+P Seminare sagen

Unabhängige Bewertungen zu unseren Seminaren findest du auf zwei Bewertungsportalen.

Hinweis zur Echtheit: Die Bewertungen werden von ProvenExpert und Trustpilot erhoben, geprüft und angezeigt. Wie die Portale sicherstellen, dass Bewertungen auf einer tatsächlichen Teilnahme beruhen, erläutern sie jeweils auf ihren Profilseiten.

Fragen

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gefragt

Etwas offen geblieben? Schreib uns – Antwort in der Regel am nächsten Werktag.

Nächster Schritt

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