S+P E-Learning EL09 · KI-Verordnung

EU AI Act: KI-Kompetenz
belegen statt behaupten

Kannst du belegen, was dein Team über KI weiß?

Art. 4 der KI-Verordnung betrifft jedes Unternehmen, das KI-Werkzeuge einsetzt – auch wenn es nur ein Chatbot ist. In 45 Minuten lernst du, wer betroffen ist, wie du KI-Systeme einordnest und welche Nachweise bei einer Nachfrage der Aufsicht tragen.

Für

  • Beschäftigte mit KI-Nutzung
  • Führungskräfte & Fachbereiche
  • IT & Compliance

Dein E-Learning im Überblick

Umfang
35 Folien · ca. 45 Min
Lernkontrolle
6 Quick-Checks
Stand
18.10.2026

ab 790 €

zzgl. gesetzl. MwSt. · Jahreslizenz bis 40 Mitarbeitende

Inklusive digitalem Teilnahmezertifikat und Dashboard.

Dein Lernpfad

  1. 01 ca. 13 Min inkl. Einstieg Verstehen Statuscheck, Update zu Art. 4, Adressaten, Funktionsweise von KI, Schatten-KI und Rolle als Anbieter oder Betreiber.
  2. 02 ca. 9 Min Bewerten Risikoklassen, Scoring-Fallstudie, Ethik, Datenschutz im KI-Alltag und die Quick-Checks 2 und 3.
  3. 03 ca. 23 Min inkl. Abschluss Handeln Menschliche Aufsicht, Rollenmodell, Transparenz, Nachweis, Länderfokus, Maßnahmenplan, Selbstcheck und Wissenstest.
45 Minuten
35 Folien, kompakt und praxisnah
0,75 Zeitstunden
Fachliche Weiterbildung
6 Quick-Checks
Dazu drei Fallstudien
Zertifikat
Digital, sofort nach dem Wissenstest

Das ausführliche Programm

Ein E-Learning,
drei Lernblöcke

  1. 01

    Verstehen: Was KI ist und wen Art. 4 trifft

    Du startest mit dem Statuscheck und dem Update zu Art. 4 und klärst, wen die Pflicht trifft und wie KI-Systeme arbeiten. Dein Check: Quick-Check 1.

    • Orientierung und Lernziele: sechs Ergebnisse vom Verstehen der Pflicht bis zum prüffesten Nachweis
    • Statuscheck: vier Stationen von 01.08.2024 bis zur Aufsicht ab August 2026
    • Update: Omnibus-Verordnung, Art. 4 Abs. 1 bis 3 neu und die Termine bis 02.12.2027
    • Art. 4 im Wortlaut: Adressaten und „andere Personen“
    • Wie KI-Systeme funktionieren: Muster aus Daten, generative KI, Halluzination und Grenzen
    • Quick-Check 1: Deine Bank nutzt ein zugekauftes KI-Tool – wer muss Art. 4 beachten?
    • „Wir nutzen doch nur ChatGPT“: Bestandsaufnahme gegen Schatten-KI
    • Anbieter oder Betreiber: deine Rolle nach Art. 3 Nr. 3 und 4 und Art. 25
  2. 02

    Bewerten: Risiken, Nutzen und Ethik

    Du ordnest KI-Anwendungen ein und prüfst Nutzen, Risiken und Ethik. Dein Check: Quick-Checks 2 und 3 und Fallstudie 1.

    • Risikoklassen der KI-Verordnung: verboten, Hochrisiko, Transparenz und übrige Systeme
    • Quick-Check 2: Kreditwürdigkeitsprüfung per KI – wie ist das System einzuordnen?
    • Fallstudie 1: Das Scoring-Tool ohne Schulung
    • Eine Schulung für alle: warum Rolle, Vorwissen und System zählen
    • Nutzen, Verzerrung, Datenschutz, Transparenz, Verantwortung und Grundrechte im Überblick
    • KI im Arbeitsalltag: was nicht in offene Tools gehört und wie du KI sicher nutzt
    • Quick-Check 3: Kundenschreiben mit einem offenen KI-Tool glätten – was tust du?
  3. 03

    Handeln: Aufsicht, Rollen und Nachweis

    Du legst fest, wie menschliche Aufsicht gelingt, wer welche Maßnahme braucht und was du der Aufsicht vorhalten kannst. Dein Check: Quick-Checks 4 bis 6 und Fallstudien 2 und 3.

    • Menschliche Aufsicht braucht echte Kompetenz: Art. 14 Abs. 4 und Art. 26 Abs. 2
    • Quick-Check 4: Das Tool lehnt einen Antrag ab, dein Eindruck passt nicht – was tust du zuerst?
    • Der Klick auf „bestätigen“: Automation Bias erkennen und gegensteuern
    • Fallstudie 2: Das Bewerbungs-Screening
    • Rollenbasiertes Kompetenzmodell: Leitung, Fachbereich, IT und Daten, Compliance
    • Quick-Check 5: Welche Maßnahme passt zu einem Hochrisiko-System in der Personalauswahl?
    • Transparenz in der Praxis nach Art. 50: Chatbots, Deepfakes, KI-Texte und Termine
    • Fallstudie 3: Der Chatbot im Kundenservice
    • Was die Aufsicht sehen will: was nicht verlangt ist und was du vorhalten solltest
    • Teilnahmeliste statt Wirksamkeit: warum ein Nachweis aktuell bleiben muss
    • Quick-Check 6: Welcher Nachweis trägt bei einer Nachfrage der Aufsicht am besten?
    • Aufsicht in Deutschland und Österreich: Zuständigkeiten im Vergleich
    • Dein Maßnahmenplan in fünf Schritten: Bestand, Rolle, Bedarf, Umsetzung, Nachweis
  4. 04

    Abschluss: Selbstcheck, Wissenstest und Zertifikat

    Du prüfst deinen Stand in der eigenen Organisation und schließt mit dem Wissenstest ab. Dein Nachweis: das digitale Teilnahmezertifikat.

    • Selbstcheck: sechs Aussagen zur eigenen Organisation
    • Zusammenfassung: fünf Kernaussagen zum Mitnehmen
    • Wissenstest mit zehn Fragen, je zwei Antwortoptionen, mit Rückmeldung und Quellenangabe
    • Digitales Teilnahmezertifikat sofort nach Abschluss
    • Weiterführende amtliche Quellen

Für wen

Beschäftigte, die KI-Werkzeuge nutzen, sowie Leitung, Fachbereich, IT und Compliance – jede Rolle mit passenden Maßnahmen.

Was du mitbringst

Keine Vorkenntnisse. Du brauchst ein internetfähiges Gerät mit Browser und etwa 45 Minuten Zeit.

Aktueller Stand

Der Inhalt berücksichtigt den Rechtsstand vom 18. Oktober 2026 und wird bei Änderungen der KI-Verordnung fortgeschrieben.

Regulatorisches Update · Stand 18.10.2026

Was sich für deine KI-Kompetenz konkret ändert.

Fünf relevante Änderungen für Pflichtumfang, Fristen und Aufsicht – im E-Learning im Statuscheck, im Update und im Länderfokus eingeordnet, mit klarer Trennung von bisheriger und neuer Regelung.

Bisherige und neue Regelung im Vergleich
Bisherige Regelung Neue Regelung
Art. 4 KI-VO: KI-KompetenzSeit 02.02.2025 mussten Anbieter und Betreiber nach besten Kräften sicherstellen, dass Personal und andere beauftragte Personen über ein ausreichendes Maß an KI-Kompetenz verfügen (Art. 4 KI-VO, ursprüngliche Fassung). Seit 27.07.2026Anbieter und Betreiber ergreifen Maßnahmen, um die Entwicklung der KI-Kompetenz ihres Personals und anderer beauftragter Personen zu unterstützen. Ein bestimmtes Kompetenzniveau müssen sie für keine Person garantieren. Zu berücksichtigen sind technische Kenntnisse, Erfahrung, Aus- und Fortbildung und der Einsatzkontext (Art. 4 Abs. 1 KI-VO i. d. F. VO (EU) 2026/1744). Kommission und Mitgliedstaaten unterstützen die Umsetzung (Art. 4 Abs. 2 und 3).
Art. 50 KI-VO: TransparenzDie Transparenzpflichten des Art. 50 KI-VO (Information über KI-Interaktion, Kennzeichnung synthetischer Inhalte, Offenlegung von Deepfakes) sollten ab 02.08.2026 für alle Systeme gelten. Seit 02.08.2026 · Übergang bis 02.12.2026Art. 50 gilt seit 02.08.2026 (Art. 113 KI-VO). Für Anbieter, die ihr System vor dem 02.08.2026 in Verkehr gebracht haben, gilt für die maschinenlesbare Kennzeichnung nach Art. 50 Abs. 2 eine Übergangsfrist von vier Monaten, also bis 02.12.2026 (VO (EU) 2026/1744, Erwägungsgrund 38). Betreiber legen Deepfakes nach Art. 50 Abs. 4 offen.
Hochrisiko-Systeme: menschliche Aufsicht und BetreiberpflichtenDie Pflichten für Hochrisiko-KI-Systeme (Kapitel III Abschnitte 1 bis 3, u. a. Art. 14 menschliche Aufsicht und Art. 26 Betreiberpflichten) sollten ab 02.08.2026 (Anhang III) bzw. ab 02.08.2027 (Anhang I) gelten. Ab 02.12.2027 · ab 02.08.2028Für Systeme nach Art. 6 Abs. 2 und Anhang III gelten die Pflichten ab 02.12.2027, für Systeme nach Art. 6 Abs. 1 und Anhang I ab 02.08.2028 (VO (EU) 2026/1744, Erwägungsgrund 40). Art. 4 und Art. 5 sind von der Verschiebung nicht betroffen.
Aufsicht in DeutschlandDie Frist zur Benennung nationaler Behörden (02.08.2025) war verstrichen, ohne dass die Zuständigkeiten in Deutschland gesetzlich geregelt waren. Seit 29.07.2026Das KI-Marktüberwachungs- und Innovationsförderungsgesetz (KI-MIG, BGBl. 2026 I Nr. 223, ausgefertigt am 22.07.2026, verkündet am 28.07.2026) bestimmt die Bundesnetzagentur zur zuständigen Marktüberwachungsbehörde, soweit das Gesetz nichts anderes bestimmt (§ 2 Abs. 1). Die BaFin ist zuständig für KI-Systeme in direktem Zusammenhang mit einer regulierten Finanztätigkeit, die von den in § 2 Abs. 3 genannten, von ihr beaufsichtigten Unternehmen verwendet werden.
Aufsicht in ÖsterreichDie KI-Servicestelle bei der RTR-GmbH ist Ansprechpartner und Informationshub für den AI Act. Offen · Stand 18.10.2026Nach Auskunft der RTR gibt es in Österreich bisher keine nationale Umsetzung der Zuständigkeiten: Marktüberwachungsbehörden und notifizierende Behörde sind nicht benannt. Die Pflichten der KI-Verordnung gelten dennoch unmittelbar, weil sie eine EU-Verordnung ist.

Dein Praxistransfer: Prüfe, welche KI-Werkzeuge dein Unternehmen als Betreiber einsetzt, lege je Rolle fest, welche Maßnahmen zur KI-Kompetenz du dokumentierst, und bestimme, wer bei einer Nachfrage der Aufsicht antwortet.

Fallstudien

Entscheide zuerst selbst,
dann blendest du die Lösung ein.

Drei Fallstudien begleiten das Modul. Du bildest dir zuerst eine Einschätzung und blendest danach Begründung und Lösung ein. Die Pain-Folien im Modul beruhen auf Praxiserfahrung, nicht auf Statistik – Prüfungsfeststellungen zu Art. 4 gibt es bisher kaum.

Fall 01 · Hochrisiko

Das Scoring-Tool ohne Schulung.

Ein Kreditinstitut führt ein KI-Tool ein, das für Privatkunden einen Kreditwürdigkeits-Score vorschlägt. Die Sachbearbeitung soll den Vorschlag nur noch bestätigen. Geschult wurde nicht, es gibt nur die Anleitung des Herstellers.

Deine Aufgabe: Benenne, wo das Problem liegt und was dem Institut fehlt, und lege fest, was du tun würdest.

Fall 02 · Personal

Das Bewerbungs-Screening.

Die Personalabteilung nutzt ein KI-Tool, das eingehende Bewerbungen nach Eignung sortiert. Die Recruiterin liest nur noch die oberen zehn Profile. Niemand weiß, nach welchen Merkmalen das Tool sortiert.

Deine Aufgabe: Beurteile, wo das Risiko liegt und was zu tun ist.

Fall 03 · Transparenz

Der Chatbot im Kundenservice.

Eine Versicherung schaltet einen Chatbot für Kundenanfragen frei. Er tritt unter einem Vornamen auf, nichts weist auf KI hin. Die Servicemitarbeitenden wissen nicht, wann der Bot an Menschen übergibt.

Deine Aufgabe: Lege fest, was zu tun ist – für die Kundschaft und für das Team.

Dein Ergebnis

Was du in 45 Minuten erreichst

  1. 01 Rolle klären

    Du ordnest ein, ob deine Organisation Anbieter oder Betreiber ist, und erkennst Schatten-KI im eigenen Haus.

  2. 02 Pflicht verstehen

    Du erklärst, was Art. 4 seit der Änderung 2026 verlangt und was nicht – einschließlich der Kreise „andere Personen“.

  3. 03 KI einordnen

    Du beschreibst, wie KI-Systeme arbeiten und wo ihre Grenzen liegen, und ordnest Anwendungen den Risikoklassen zu.

  4. 04 Aufsicht ausüben

    Du erkennst, wann menschliche Aufsicht echte Kompetenz braucht, und erkennst Automation Bias.

  5. 05 Maßnahmen belegen

    Du planst rollenbasierte Maßnahmen und dokumentierst sie nachvollziehbar – von der Bestandsaufnahme bis zum Nachweis.

  6. 06 Nachweis

    Du erhältst das digitale S+P Teilnahmezertifikat mit dokumentierten Inhalten und 0,75 Zeitstunden.

Selbsteinschätzung

Wie belegbar ist deine
KI-Kompetenz heute?

S+P Certified

S+P Teilnahmezertifikat
mit dokumentierten Inhalten

Zeig, was in dir steckt.

Nach dem Wissenstest erhältst du dein digitales Teilnahmezertifikat sofort – für Personalakte, Lebenslauf und gegenüber Vorgesetzten und Auftraggebern. Es bestätigt deine Teilnahme am Modul EL09; die Kommission verlangt für Art. 4 kein Zertifikat.

  • S+P Teilnahmezertifikat mit Inhalt, Umfang und Stand
  • Digital und sofort nach dem Wissenstest verfügbar
  • 0,75 Zeitstunden als Fortbildungsnachweis ausgewiesen

Das steht auf deinem Teilnahmezertifikat

Umfang
0,75 Zeitstunden
Bearbeitungszeit von etwa 45 Minuten gemäß Kursplanung.
Inhalte I
Verstehen · Bewerten
Adressaten von Art. 4, Rolle als Anbieter oder Betreiber, Funktionsweise von KI, Risikoklassen, Ethik und Datenschutz.
Inhalte II
Handeln · Nachweis
Menschliche Aufsicht, Rollenmodell, Transparenz, Nachweis, Aufsicht in Deutschland und Österreich und Maßnahmenplan.
Stand
18.10.2026
Rechtsstand dieses Moduls, einschließlich VO (EU) 2026/1744.

Ausblick Seminartag

Vom E-Learning
zur Fallarbeit

Du willst die Inhalte vertiefen? Im Live-Online-Seminar arbeitest du an Praxisfällen, erhältst die S+P Tool Box und erarbeitest deinen Nachweis gemeinsam mit anderen Teilnehmenden.

Über den Autor

Achim Schulz

Porträt von Achim Schulz

Autor des E-Learnings · Geschäftsführer der S+P Unternehmerforum & der S+P Compliance

Achim Schulz ist Geschäftsführer der S+P Unternehmerforum und der S+P Compliance und als Compliance Officer für Banken, Wertpapierinstitute und weitere BaFin-regulierte Institute bestellt. Er verbindet diese Compliance-Praxis mit den Anforderungen an Unternehmen, die KI-Systeme einsetzen, und legt als Autor dieses E-Learnings den Schwerpunkt auf belegbare Maßnahmen statt auf Paragrafenlektüre.

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  1. 01

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  3. 03

    E-Learning startet

    Nach der Registrierung erhält jede Person eine E-Mail mit Zugangsdaten und Hinweisen zur Nutzung.

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Als Koordinator:in siehst du im Dashboard, wer das E-Learning begonnen und abgeschlossen hat und wo noch Nachholbedarf besteht. So hast du den Stand deines Teams für deine Dokumentation im Blick.

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Schreib uns – die Antwort kommt in der Regel am nächsten Werktag. Für ein ganzes Team mit Fallarbeit ist eine Inhouse-Schulung eine Alternative.

Erfahrungen von Teilnehmenden

Was Teilnehmende über S+P Seminare sagen

Unabhängige Bewertungen zu unseren Seminaren findest du auf zwei Bewertungsportalen.

Hinweis zur Echtheit: Die Bewertungen werden von ProvenExpert und Trustpilot erhoben, geprüft und angezeigt. Wie die Portale sicherstellen, dass Bewertungen auf einer tatsächlichen Teilnahme beruhen, erläutern sie jeweils auf ihren Profilseiten.

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E-Learning EU AI Act: KI-Kompetenz nach Art. 4 | S+P

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