Aus dem Risk Hub

Autor: Emma Collins
– Compliance & Risk Analyst (S+P Hub)
Emma Collins
schreibt über Compliance-Transformation, DORA und die AMLA-Reformen für Finanz- und Unternehmensverantwortliche. Die Expertise unterstützt den S+P Compliance Hub mit Beiträgen zu regulatorischen Strategien und operativer Resilienz, um komplexe Vorgaben in zukunftssichere Prozesse zu übersetzen.

7. Januar 2026
Lesezeit: 5 Minuten

Mit DORA gegen systemische Risiken: Wie Europa seine digitale Finanzstabilität stärkt

Management Summary: DORA gegen systemische Risiken

Der Digital Operational Resilience Act (DORA) schafft erstmals einen einheitlichen europäischen Rechtsrahmen zur Stärkung der digitalen Finanzstabilität. Ziel ist es, systemische Risiken aus der zunehmenden Abhängigkeit von wenigen globalen IKT-Drittdienstleistern frühzeitig zu erkennen und wirksam zu begrenzen.

Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

  • Regulatorischer Paradigmenwechsel:
    Digitale Resilienz wird von einer institutsbezogenen IT-Frage zu einer systemweiten Stabilitäts- und Governance-Aufgabe auf EU-Ebene.

  • Direkte Aufsicht über kritische Anbieter:
    Erstmals unterliegen kritische IKT-Drittdienstleister (CTPPs) einer unmittelbaren europäischen Aufsicht durch EBA, ESMA und EIOPA.

  • CTPP-Liste veröffentlicht:
    Die ESAs haben im November 2025 eine erste Liste mit 19 systemrelevanten Technologieanbietern (u. a. Cloud-, Software- und Infrastrukturdienstleister) benannt.

  • Weitreichende Durchsetzungsbefugnisse:
    Die Aufsicht kann Prüfungen, Tests und Vor-Ort-Kontrollen anordnen sowie bei Verstößen empfindliche Sanktionen verhängen.

  • Verantwortung bleibt bei den Instituten:
    Finanzunternehmen haften weiterhin für ihr Drittparteien-, Konzentrations- und Auslagerungsrisikomanagement, inklusive Exit-Strategien und Business Continuity.

  • Management- und Haftungsrelevanz:
    DORA macht digitale Resilienz zur klaren Führungsaufgabe von Vorstand, Geschäftsleitung und Aufsichtsrat – insbesondere im Zusammenspiel mit Cloud Computing und Künstlicher Intelligenz.


Die Digitalisierung hat den europäischen Finanzsektor in den vergangenen Jahren tiefgreifend verändert. Moderne Finanzdienstleistungen sind ohne Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT) längst nicht mehr vorstellbar. Gleichzeitig wächst jedoch die Abhängigkeit von einigen wenigen, häufig global agierenden Technologieanbietern. Diese Entwicklung birgt nicht nur Effizienzpotenziale, sondern auch erhebliche systemische Risiken. Genau an dieser Stelle setzt der Digital Operational Resilience Act (DORA) an. Ein europäischer Rechtsrahmen, der erstmals einen umfassenden, sektorenübergreifenden Ansatz zur digitalen Resilienz des Finanzmarktes verfolgt.

Dieser Fachartikel verbindet zentrale Aussagen aus dem Interview der BaFin („Mit DORA gegen systemische Risiken“ vom 18. November 2025), wesentliche Inhalte der Presseerklärung der ESAs zu den kritischen IKT-Drittdienstleistern und wichtige weiterführende Dokumente aus Praxis und Forschung. Dabei werden verschiedene Themen rund um die digitale Finanzstabilität, regulatorische Anforderungen und DORA behandelt.

1. Warum moderne Finanzdienstleistungen ohne IKT nicht mehr funktionieren

Digitale Technologien durchdringen jede Facette des Finanzsektors. Banken, Versicherer, Zahlungsdienstleister und Investmentfirmen setzen verstärkt auf:

  • Cloud-Computing für KI-Anwendungen, Geldwäscheprävention oder Risikomodellierung

  • Plattformen für den Zahlungsverkehr

  • Kernbanksysteme, die das operative Herz moderner Banken bilden

  • Telekommunikations- und Infrastrukturservices, die globale Finanztransaktionen erst ermöglichen

Diese Entwicklung betrifft die gesamte Branche und unterstreicht die zentrale Rolle, die Innovation und Digitalisierung für die Wettbewerbsfähigkeit und Stabilität der Finanz- und Versicherungswirtschaft spielen. Gerade Versicherungen nehmen im digitalen Wandel eine Schlüsselposition ein, da sie regulatorische Anforderungen und neue Technologien miteinander verbinden.

Wie Dr. Sibel Kocatepe von der BaFin im Interview erläutert, ist diese Entwicklung nicht überraschend: Skalierbarkeit, Kostenoptimierung, Innovationsfähigkeit und Sicherheitsaspekte machen externe IKT-Dienste attraktiv. Gleichzeitig eröffnen sie Zugang zu Technologien, die intern nicht wirtschaftlich zu betreiben wären – etwa KI oder hoch performante Rechenzentren.

Auch der Kapitalmarkt profitiert von der Digitalisierung, da moderne IKT-Dienste die Effizienz, Transparenz und Sicherheit von Kapitalmarkttransaktionen erhöhen und so die Entwicklung der EU-Kapitalmarktunion unterstützen.

Doch gerade in diesem Bereich hat sich eine starke Marktkonzentration entwickelt: Wenige globale Player bedienen große Teile des europäischen Finanzsystems. Das erhöht die Effizienz – macht den Sektor aber auch verwundbarer.


2. Die Kehrseite: Konzentrationsrisiken und ein fragiles

Trotz aller Vorteile gibt es ein deutliches „Aber“. Einige wenige globale IKT-Unternehmen – darunter große Cloud- und Softwareanbieter – dominieren den Markt. Viele von ihnen haben ihren Sitz außerhalb der Europäischen Union. Das erschwert nicht nur die Durchsetzung europäischer Compliance-Anforderungen, sondern schafft auch gefährliche Abhängigkeiten.

Der Ausfall des Dienstleisters Crowdstrike im Sommer 2024 hat die Verletzlichkeit der digitalisierten Finanzwelt sichtbar gemacht. Zwar blieben die unmittelbaren Auswirkungen auf den Finanzmarkt begrenzt, doch das Ereignis war ein Weckruf: Ein technischer Ausfall bei einem systemrelevanten IKT-Dienstleister kann schnell zu einem Dominoeffekt führen, der weit über einzelne Institute hinausreicht. Neben operationellen Risiken spielen auch Kreditrisiken eine zentrale Rolle, da sie im Falle systemischer Schocks die Stabilität des gesamten Finanzsystems gefährden können.

Jens Obermöller von der BaFin bringt es klar auf den Punkt: Der Finanzmarkt muss künftig mit echten systemischen Schocks rechnen, zu denen auch die zunehmende Bedrohung durch Cyberangriffe zählt. Und genau deshalb wurde DORA geschaffen.


3. DORA: Ein Paradigmenwechsel in der Regulierung

DORA verfolgt das Ziel, die digitale Widerstandsfähigkeit des europäischen Finanzmarkts ganzheitlich zu stärken. Während früher ausschließlich die Finanzunternehmen selbst für das Management ihrer IKT-Risiken verantwortlich waren, schlägt die Regulierung nun einen neuen Weg ein:

Erstmals werden kritische IKT-Drittdienstleister auf europäischer Ebene direkt beaufsichtigt.

Dieser Paradigmenwechsel ist tiefgreifend: Die Aufsicht wird von einem mikroprudenziellen, unternehmensbezogenen Ansatz zu einer makroprudenziellen, systemweiten Perspektive erweitert. Neue Vorschriften im Rahmen von DORA schaffen dabei einen einheitlichen regulatorischen Rahmen, der die Komplexität der europäischen und internationalen Gesetzeslagen adressiert und die Einhaltung der Vorschriften für Finanzunternehmen und ihre Dienstleister verbindlich macht.

Im Kontext der makroprudenziellen Aufsicht spielen politische Entscheidungen und die Politik eine zentrale Rolle, da sie maßgeblich die Entwicklung und Umsetzung regulatorischer Strategien zur Stärkung der Finanzstabilität in der EU beeinflussen.


4. Die 19 kritischen IKT-Drittanbieter: Wer ist betroffen?

TECHNOLOGIEFELD SYSTEMRELEVANTE ANBIETER (BEISPIELE)
Cloud-Infrastruktur Amazon Web Services (AWS), Google Cloud, Microsoft Ireland
Software & Beratung SAP SE, Oracle, Accenture, IBM, Capgemini
Daten & Analyse Bloomberg L.P., LSEG Data and Risk Limited
Telekommunikation Deutsche Telekom AG, Orange SA, Colt Technology Services
Spezialisierte IT Kyndryl, NTT DATA, Equinix, Fidelity National Information Services (FIS)

5. Die Presseerklärung der ESAs: Der Weg zur Auswahl der CTPPs

Die Presseerklärung vom 18. November 2025 beschreibt detailliert den dreistufigen Prozess, mit dem die ESAs die kritischen Anbieter ausgewählt haben:

  1. Dateneinsammlung

Aus den EU-weit geführten Registern zu vertraglichen IKT-Dienstleistungen wurden umfangreiche Informationen zusammengetragen.

  1. Kritikalitätsbewertung

In Zusammenarbeit mit nationalen Aufsichtsbehörden prüften die ESAs die Anbieter anhand von DORA-Kriterien, darunter:

  • Systemische Bedeutung

  • Betroffene kritische oder wichtige Funktionen

  • Substituierbarkeit

  • Reichweite der Abhängigkeiten im Finanzsektor

Anhörung und finale Entscheidung

    Die als kritisch eingestuften Anbieter wurden formal benachrichtigt und konnten Stellung nehmen. Im Rahmen dieses Prozesses haben die ESAs auch Vorschläge für die Einstufung der Anbieter unterbreitet, bevor nach Prüfung aller Erwägungen die endgültige Einstufung erfolgte.

    Die Presseerklärung betont:

    Ziel ist es, Risiken zu erkennen, bevor sie den europäischen Finanzmarkt destabilisieren können.


    6. Wie die neue europäische Aufsicht funktioniert

    Mit der CTPP-Liste beginnt der operative Teil der DORA-Aufsicht. Die ESAs richten dafür europaweite Überwachungsteams ein. Diese können:

    • umfassende Informationen einfordern

    • Vor-Ort-Prüfungen durchführen

    • technische Tests anordnen

    • Governance- und Risikomanagementstrukturen prüfen

    Besonders bemerkenswert ist die Durchsetzbarkeit: Bei mangelnder Kooperation können Strafen bis zu 1 % des weltweiten täglichen Umsatzes pro Tag verhängt werden – und das bis zu 180 Tage. Diese Dimension sorgt für die nötige Verbindlichkeit, insbesondere bei Big-Tech-Unternehmen.


    7. Was bedeutet die neue Aufsicht für Finanzunternehmen?

    Auch wenn kritische Anbieter künftig überwacht werden, entbindet das die Finanzunternehmen nicht von ihrer Verantwortung. DORA erhöht die Anforderungen an das Drittparteienrisikomanagement deutlich:

    • Identifikation und Bewertung aller IKT-Risiken

    • Management und Überwachung von Auslagerungen

    • Reduktion interner Konzentrationsrisiken

    • Erarbeitung belastbarer Exit-Strategien

    • Stärkung der operativen Resilienz

    • Nachweis der Geschäftskontinuität im Ernstfall

    Finanzunternehmen müssen insbesondere prüfen, ob sie selbst zu stark von einem einzelnen Dienstleister abhängig sind – unabhängig davon, wie viele andere Institute denselben Anbieter nutzen. Die neuen Anforderungen dienen dabei dem Interesse der Kunden und stärken die Stabilität des Marktes. Zudem bleibt eine qualifizierte Beratung für Finanzunternehmen weiterhin eine zentrale Voraussetzung, um regulatorische Vorgaben zu erfüllen und eine faire, verständliche Betreuung der Kunden sicherzustellen.


    8. Künstliche Intelligenz in der Finanzbranche: Chancen und Herausforderungen

    Technologische Transformation & Regulierung – DORA und EU AI Act im Überblick

    Diese Übersicht zeigt, wie Finanzinstitute den Spagat zwischen technologischer Innovation und strengen regulatorischen Anforderungen (DORA und EU AI Act) bewältigen können.

    FOKUSBEREICH CHANCEN & INNOVATIONEN REGULATORISCHE HERAUSFORDERUNGEN
    Effizienz & Automatisierung Prozessautomatisierung und deutliche Steigerung der operativen Effizienz. Notwendigkeit einer lückenlosen Governance und kontinuierlichen Systemüberwachung.
    Risikomanagement Frühzeitige Erkennung von Risiken und automatisierte Kredit- und Risikoanalysen. Sicherstellung von Transparenz, Erklärbarkeit und Nachvollziehbarkeit von KI-Entscheidungen.
    Sicherheit Intelligente Systeme zur Echtzeit-Betrugserkennung (Fraud Detection). Schutz vor Manipulationen, Cyberangriffen und unerwünschten Nebenwirkungen.
    Kundenzentrierung Personalisierte Beratung und innovative, datengetriebene Finanzdienstleistungen. Einhaltung von Datenschutz- und Datensicherheitsanforderungen bei sensiblen Massendaten.
    Wettbewerbsfähigkeit Aktive Gestaltung der digitalen Transformation und nachhaltige Marktpositionierung. Ausschluss diskriminierender Bias (Voreingenommenheit) in Algorithmen.
    Governance Skalierbare Lösungen zur Unterstützung komplexer Managemententscheidungen. Klare Verantwortlichkeiten für Implementierung, Überwachung und Kontrolle.

    9. Die strategische Bedeutung: Resilienz durch Kooperation

    Digitale Resilienz ist nicht nur ein Thema für Banken und Versicherer, sondern betrifft alle digitalisierten Sektoren und umfasst vor allem alle kritischen Bereiche. Die Stärkung der digitalen Finanzstabilität erfordert umfassende Spar- und Investitionsstrategien, die zur Vermögensbildung und zur Stabilität des europäischen Finanzsystems beitragen. Auch der Immobiliensektor spielt eine zentrale Rolle, da Entwicklungen im Immobilienmarkt direkte Auswirkungen auf die digitale Resilienz und das Risikomanagement haben. Deshalb setzt Europa auf:

    • Kooperation zwischen nationalen und europäischen Behörden

    • gemeinsame Strategien in internationalen Arbeitsgruppen

    • Formate wie das deutsche Digital Cluster Bonn

    • Austausch über beste Praktiken und technische Entwicklungen

    DORA wird durch diese Vernetzung zu einem zentralen Baustein europäischer digitaler Sicherheitsarchitektur.


    10. Chancen nutzen, Risiken kontrollieren

    Der Finanzmarkt lebt von Innovationen. KI, Cloud, Automatisierung und datengetriebene Geschäftsmodelle schaffen Wettbewerbsfähigkeit. Doch sie bringen Risiken mit sich, die bewusst und methodisch gemanagt werden müssen.

    DORA stellt sicher, dass die Vorteile moderner Technologien genutzt werden können, ohne die Finanzstabilität zu gefährden – ein Balanceakt, der angesichts zunehmender Cyberbedrohungen und globaler Abhängigkeiten wichtiger ist denn je. Dabei ist der Zugang zum Recht und die Einhaltung rechtlicher Vorgaben ein zentraler Bestandteil, um digitale Finanzstabilität nachhaltig zu sichern.


    Zukunft der digitalen Finanzstabilität: Trends und Perspektiven

    • Technologische Treiber: Cloud Computing, Künstliche Intelligenz (KI) und Prozessautomatisierung etablieren sich als unverzichtbare Standard-Bausteine der Finanzbranche.

    • Fokus Cyber-Sicherheit: Aufgrund steigender Bedrohungslagen wird die Investition in resiliente IT-Infrastrukturen zum kritischen Erfolgsfaktor für die Marktstabilität.

    • Regulatorische Leitplanken: DORA und begleitende EU-Initiativen zwingen Institute zu einer kontinuierlichen Überprüfung ihrer Compliance- und Governance-Strukturen.

    • Dynamische Anpassung: Die Fähigkeit, flexibel auf neue digitale Risiken zu reagieren, entscheidet künftig über die Wettbewerbsfähigkeit von Banken und Versicherern.

    • Balance-Akt: Der langfristige Erfolg hängt von der Ausgewogenheit zwischen technologischem Fortschritt und verantwortungsvoller Regulierung ab.

    • Vertrauensbildung: Frühzeitige Adaption regulatorischer Standards wird zum strategischen Vorteil, um das Vertrauen von Kunden und Partnern nachhaltig zu stärken.

    • Europäische Vorreiterrolle: Europa positioniert sich global als Taktgeber für digitale Resilienz und eine nachhaltige Finanzmarktregulierung.


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    FAQ: DORA gegen systemische Risiken

    • Was ist das Kernziel von DORA?

      DORA soll die digitale operationelle Resilienz im europäischen Finanzsektor stärken. Ziel ist, dass Finanzunternehmen IT-Störungen, Cyberangriffe und Ausfälle beherrschen und ihren Betrieb auch im Krisenfall stabil aufrechterhalten können.

    • Warum sind IKT-Drittdienstleister ein systemisches Risiko?

      Viele Institute nutzen dieselben wenigen globalen Cloud-, Software- und Infrastrukturanbieter. Diese Konzentration erhöht die Effizienz – macht den Markt aber anfällig: Ein Ausfall kann Dominoeffekte über zahlreiche Institute hinweg auslösen.

    • Was ist der Paradigmenwechsel durch DORA?

      Neu ist die direkte europäische Aufsicht über kritische IKT-Drittdienstleister. Damit geht DORA über die reine Verantwortung einzelner Institute hinaus und verfolgt eine systemweite Perspektive auf digitale Stabilität.

    • Was bedeutet die CTPP-Liste mit 19 kritischen Anbietern?

      Die ESAs haben erstmals 19 kritische IKT-Drittdienstleister benannt. Diese Anbieter liefern zentrale Technologien (z. B. Cloud, Infrastruktur, Software), von denen große Teile des Finanzsystems abhängen – und stehen damit künftig im Fokus der Aufsicht.

    • Wie läuft die Auswahl der kritischen Anbieter ab?

      Die Auswahl erfolgt strukturiert anhand eines Prozesses aus Datensammlung, Kritikalitätsbewertung (u. a. systemische Bedeutung, Substituierbarkeit, Reichweite) sowie Anhörung und finaler Einstufung.

    • Welche Befugnisse hat die neue Aufsicht?

      Die Aufsicht kann Informationen anfordern, Vor-Ort-Prüfungen durchführen, technische Tests anordnen und Governance-Strukturen bewerten. Bei fehlender Kooperation drohen spürbare Sanktionen – auch gegenüber globalen Big-Tech-Anbietern.

    • Was müssen Finanzunternehmen jetzt konkret tun?

      Institute müssen ihr Drittparteien- und IKT-Risikomanagement nachweisbar stärken: Risiken identifizieren, Auslagerungen steuern, Konzentrationen reduzieren, Exit-Strategien definieren und Business-Continuity im Ernstfall belegen.

    DORA- & NIS-2-Seminare – Der zentrale Umsetzungs-Hub

    Seminare, Praxisleitfäden und Umsetzungshilfen für Führungskräfte, Compliance, IT und Revision – kompakt gebündelt an einem Ort.

    DORA 2026 – Der S+P Themen-Hub

    Dein zentraler Einstieg in den Digital Operational Resilience Act (DORA) und angrenzende regulatorische Kernthemen. Dieser Hub bündelt Wissen, Praxis-Tools und Weiterbildungen – von DORA über KI-Compliance bis zu EU-Digitalstandards.

    1. Von BAIT zu DORA – Das Wissenszentrum

    Von BAIT zu DORA – Das Wissenszentrum

    Der strategische Überblick: Warum DORA die BAIT nahezu vollständig ersetzt, welche Pflichten 2026 gelten und wie du den Umstieg sicher steuerst.

    2. Governance, Führung & Regulierung

    Umsetzung der NIS-2-Richtlinie für Führungskräfte

    Synergie zwischen DORA und NIS-2 im Kontext von IKT-Resilienz, Organisationspflichten und Governance für Leitungsgremien.

    Compliance 2.0 – Wettbewerbsvorteil durch Resilienz

    Wie DORA und andere regulatorische Standards strategisch integriert werden können, um Wettbewerbsvorteile zu schaffen.

    3. Tools, Checklisten & Umsetzung

    DORA-Checkliste 2026

    Dein zentraler Lead-Magnet: Alle DORA-Pflichten, Fristen und Umsetzungsschritte auf einen Blick.

    4. Datenschutz, IT & KI-Compliance

    Seminare Datenschutz & DSGVO

    Wie IKT-Vorfälle, Datenpannen und Meldepflichten im DORA-Kontext mit DSGVO-Pflichten verknüpft sind.

    AI Compliance Officer

    KI-Regulierung, Modellrisiken und Verantwortlichkeiten aus Sicht der Compliance.

    EU AI Act Set-Up Package

    Praxis-Package zu EU-KI-Regulierung: Aufbau, Audit & Umsetzung nach EU AI Act und Schnittstellen zu DORA.

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