go AML und MaRisk

go AML und MaRisk – Im folgenden Beitrag finden Sie Erläuterungen der FIU zu folgenden Themen:

  • Nutzung des goAML-Web-Portals
  • Meldungen können online auf zweierlei Arten abgegeben werden.
  • Vorgehensweise bei Systemstörungen – Zwei Stunden-Regelungen
  • Nutzung von IT-Systemen (Hardware- und Softwarekomponenten), beim Einsatz von selbst entwickelten Anwendungen (individuelle Datenverarbeitung – „IDV“) sowie für technische Auslagerungen – Nichtanwendung auf goAML

Nutzung des goAML-Web-Portals – go AML und MaRisk

Die Verdachtsmeldung ist unverzüglich an die Zentralstelle für Finanztransaktionsuntersuchungen und ggf. die zuständige(n) Strafverfolgungsbehörde(n) erfolgen. Da eine einfache briefliche Übersendung in der Regel keine unverzügliche Mitteilung darstellt, ist die Verdachtsmeldung seit 01. Februar 2018 über das goAML-Web-Portal weiterzugeben (www.zoll.de). Hierfür gelten die Regelungen des FIU-Handbuchs goAML Web Portal. Mehr lesen

Geldwäscheprävention – Neue Pflichten für Güterhändler

Geldwäscheprävention – Neue Pflichten für Güterhändler

Geldwäsche – das klingt nach organisiertem Verbrechen und internationaler Kriminalität im ganz großen Stil. Betroffen sind aber nicht nur weltweit agierende Konzerne, sondern auch regional tätige Betriebe. Mittelständische Unternehmen werden von Kriminellen nicht selten missbraucht, um Geld zu waschen. Diese versuchen dabei, Investitionen zu tätigen, mit denen illegal erworbene Gewinne aus schweren Straftaten so in den legalen Wirtschaftskreislauf eingeführt werden, dass die illegale Herkunft des Geldes nicht mehr nachvollzogen werden kann. Mehr lesen

Interne Sicherungsmaßnahmen 25h KWG

Interne Sicherungsmaßnahmen 25h KWG – Für Finanzdienstleistungsinstitute und Kapitalanlagegesellschaften gilt §25h des Kreditwesengesetzes entsprechend.

Der Begriff der sonstigen strafbare Handlungen wurde im Gesetz bewusst nicht weiter konkretisiert. Erfasst werden sollen alle vorsätzlich begangenen strafbaren Handlungen im Inland oder einem anderen Rechtskreis, in dem das Unternehmen durch Tochtergesellschaften vertreten ist. Zu den strafbaren Handlungen zählen insbesondere Betrugs- und Untreuetatbestände nach §§263 StGB, Diebstahl §242 StGB, Unterschlagung §246 StGB, bestimmte Delikte des Wirtschaftsstrafrechts, Korruptionsstraftaten, Steuerstraftaten sowie das Ausspähen von Daten. Mehr lesen

Neue Identifizierungspflichten – 154 AO

Neue Identifizierungspflichten – 154 AO

Neue Identifizierungspflichten – Der Gesetzgeber hat im Zuge der Veröffentlichungen der „Panama Papers“ das Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz am 23.06.2017 verabschiedet. Die Umsetzung dieses Gesetzes bringt vor allem für Kreditinstitute zukünftig einiges an Mehrarbeit mit sich.

Das StUmgBG zielt vor allem auf die Bekämpfung von Briefkastenfirmen ab.

Das Wichtigste zu den neuen Identifizierungspflichten auf einen Blick:

  • Streichung des Bankkundengeheimnisses und Möglichkeit der Sammelauskunftsersuchen
  • Erweiterte Legitimationsprüfung für Kontoinhaber, Verfügungsberechtigte und wirtschaftlich Berechtigte
  • Möglichkeit der elektronischen Abfrage der Steuer-ID innerhalb eines Dreimonatszeitraums nach der Kontoeröffnung
  • Fortgeltung der Praxiserleichterungen laut Anwendungserlasse zur Abgabenordnung bei der Legititmationsprüfung
  • Mitteilungspflichten über Beziehungen Dritter zu Drittstaatengesellschaften

Streichung des Bankkundengeheimnisses – Neue Identifizierungspflichten – 154 AO

Künftig muss man damit rechnen, dass die Finanzbehörden, insbesondere im Rahmen von Betriebsprüfungen Einblick in die Kontodaten der Kunden nehmen werden. Auch das Ausschreiben von Kontrollmitteilungen unterliegt insoweit nun keiner Beschränkung mehr. Mehr lesen

Risikomanagementsystem Geldwäsche

Risikomanagementsystem Geldwäsche – Risikomanagement §4 GwG

Verpflichtete haben zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung ein wirksames Risikomanagementsystem Geldwäsche einzurichten. Dieses Risikomanagement-System umfasst

  • eine Risikoanalyse nach §5 GwG sowie
  • interne Sicherungsmaßnahmen nach §6 GwG.

Verantwortlich für das Risikomanagementsystem sowie die Einhaltung der geldwäscherechtlichen Bestimmungen ist ein zu benennendes Mitglied der Leitungsebene. Die Risikoanalyse und internen Sicherungsmaßnahmen bedürfen der Genehmigung dieses Mitglieds. Mehr lesen

Newsletter