– Strafrecht für Geldwäsche Beauftragte –

Strafrecht für Geldwäsche Beauftragte- Das Seminar „Strafrecht für Geldwäschebeauftragte“ vermittelt praxisnah und fundiert die für die Tätigkeit als Geldwäschebeauftragter notwendigen Kenntnisse im Bereich des Strafrechts. Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über die wichtigsten rechtlichen Rahmenbedingungen und erfahren, worauf es bei der Prävention und Bekämpfung von Geldwäsche ankommt. Das Seminar richtet sich an Personen, die bereits in einer Position als Geldwäschebeauftragter tätig sind oder diese Tätigkeit anstreben.
Strafrecht für Geldwäsche Beauftragte

Strafrecht für Geldwäsche Beauftragte

  • Geschäftsführer und Führungskräfte bei Finanzunternehmen und Nicht-Finanzunternehmen
  • Geldwäsche-Beauftragte aus Finanzunternehmen und Nicht-Finanzunternehmen

Online

805 €

Zzgl. 19% MwSt.
  • Ablauf eines Ermittlungs- und Strafverfahrens in der Praxis

  • Strafrecht für Geldwäsche Officer

  • Mindestanforderungen an ein Anti-Fraud Management

Programm zum Seminar: Strafrecht für Geldwäsche Beauftragte

09.15 bis 17.00          

Ablauf eines Ermittlungs- und Strafverfahrens in der Praxis

  • Zivilrecht — Strafrecht: Die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale
    • Haftung des Vorstands und leitender Angestellter gegenüber ihrem Unternehmen
    • Organisation und Delegation im Unternehmen
    • Durchsuchung, Beschlagnahme und Untersuchungshaft

    Strafrecht für Geldwäsche Officer

    • All Crimes Approach: Änderungen zu § 261 StGB
    • Business Judgement Rule: Erreiche den sicheren Hafen bei unternehmerischen Entscheidungen
    • Sanktionsdurchsetzungsgesetz (SanktDG) führt zu neuen Compliance-Pflichten
      • Zweite Sanktionsdurchsetzungsgesetz (SDG II) in Planung mit nationalem Register für Vermögen unklarer Herkunft und für sanktionierte Vermögenswerte
      • Verschärfung der EU-Vorschriften über die Abschöpfung und Einziehung von Vermögenswerten zur Unterstützung der Maßnahmen der EU

    Mindestanforderungen an ein Anti-Fraud Management

    • Merkmale, Motive und typische Profile von Tätern
    • Fraud-Triangle — Betrugstypologien in der Praxis
      • Tatgelegenheit
      • Tatmotiv
      • Rechtfertigung
    • FIU Typologienpapier zur Korruption: Abgrenzung Geldwäsche und Fraud
    • Bestandteile eines Anti-Fraud-Managements
    Die Rolle des Aufsichtsrats bei Nicht-Finanzunternehmen
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    Zivilrecht und Strafrecht – was ist der Unterschied?

    Zivilrecht und Strafrecht sind zwei völlig verschiedene Rechtsgebiete. Das Zivilrecht regelt die Beziehungen zwischen Privatpersonen, während das Strafrecht die Beziehungen zwischen Staat und Bürger regelt.

    In Deutschland ist das Zivilrecht in den Bürgerlichen Gesetzbüchern (BGB) geregelt, während das Strafrecht in den StGB geregelt ist.

    Der wesentliche Unterschied zwischen dem Zivil- und dem Strafrecht besteht darin, welche Sanktionen bei einer Verletzung des Rechts greifen. Im Zivilrecht gibt es lediglich Geldstrafen, während im Strafrecht auch Freiheitsstrafen möglich sind. Ein weiterer Unterschied ist, dass im Zivilrecht der Kläger die Beweislast trägt, während im Strafrecht der Staat die Beweislast trägt.

    Dies bedeutet, dass im Zivilrecht der Kläger beweisen muss, dass der Beklagte schuldig ist, während im Strafrecht der Staat beweisen muss, dass der Angeklagte schuldig ist. Des Weiteren gibt es einen Unterschied in der Art und Weise, wie die Verfahren geführt werden. Im Zivilrecht wird in erster Linie versucht, eine einvernehmliche Lösung zu finden, während im Strafrecht vor allem auf ein faires Verfahren geachtet wird.


    Änderungen am StGB $ 261

    Der neue Ansatz für Verbrechen sieht Änderungen am StGB $ 261 vor. Dieser Abschnitt des Gesetzes regelt die Strafen für Verbrechen. Bisher wurden Strafen nach dem Schweregrad des Verbrechens und dem Vorstrafenregister des Täters festgelegt.

    Mit der neuen Gesetzgebung sollen künftig auch die Motive des Täters und die soziale Gefährdung berücksichtigt werden. Dieser neue Ansatz wurde bereits in einigen anderen Ländern erfolgreich umgesetzt und soll nun auch in Deutschland angewendet werden. Ziel ist es, künftig noch effektiver gegen Verbrechen vorzugehen und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen.


    Was ist Die Business Judgement Rule?

    Die Business Judgement Rule ist ein Grundsatz, der Unternehmen und ihren Führungskräften dabei hilft, sich auf die Zukunft zu konzentrieren und gleichzeitig die Risiken zu minimieren, die mit ungewissen Ergebnissen verbunden sind. In anderen Worten: Die Business Judgement Rule schützt Unternehmen vor Fehlentscheidungen, die aufgrund von mangelnder Erfahrung oder mangelnder Information getroffen werden.

    Die Business Judgement Rule ist kein Gesetz, sondern ein Grundsatz, der in vielen Ländern anerkannt wird. In Deutschland wird die Business Judgement Rule in den Paragraphen 93 ff. des Aktiengesetzes verankert.

    Der Sinn und Zweck der Business Judgement Rule ist es also, Unternehmen vor Fehlentscheidungen zu schützen, die aufgrund von mangelnder Erfahrung oder mangelnder Information getroffen werden. Dieser Grundsatz soll Unternehmen dabei helfen, sich auf die Zukunft zu konzentrieren und gleichzeitig die Risiken zu minimieren, die mit ungewissen Ergebnissen verbunden sind.


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