Unter- und Überforderung erkennen und vorbeugen – S+P Führung

Unter- und Überforderung erkennen und vorbeugen – S+P Führung. Dir – oder einem deiner Mitarbeiter – will nichts mehr gelingen? Du fragst dich, worin überhaupt der Sinn Ihrer Arbeit liegen soll? Du fühlst dich ständig überfordert? Oder unterfordert? Unser Seminartipp: Führungsinstrument Mitarbeitermotivation – Unter- und Überforderung erkennen und vorbeugen:

  • Welches Führungsverhalten motiviert Mitarbeiter?
  • Wie kann ich mein Team auch ohne finanzielle Anreize motivieren?
  • Verschiedene Mitarbeiterpersönlichkeiten ansprechen und motivieren
  • Wie kann man Low-Performer zur Höchstleistung führen und Eigeninitiative fördern?

 

Unter- und Überforderung erkennen und vorbeugen - S+P Führung

 

 

Voraussetzungen für Flow-Erleben – Unter- und Überforderung erkennen und vorbeugen – S+P Führung

Während reines Vergnügen vergeht, kann Freude – als Basis für Flow – ein weitaus beständigeres Gefühl sein. Es umfasst laut Csikszentmihalyi ein breites Spektrum an Bestandteilen:

  • eine den Fähigkeiten angepasste, erfüllbare Aufgabe
  • Konzentrationsfähigkeit
  • klare Ziele in der Aufgabe
  • unmittelbare Rückmeldung durch die Aufgabe
  • Gefühl von Kontrolle
  • Verlust und Stärkung des Selbstgefühls
  • Veränderung des Zeitempfindens

 

Wie du Freude erkennst

Für Arbeitsprozesse und Personalentwicklung hat dies Konsequenzen: Immer gilt es, sich möglichst im Flow zu bewegen, also zwischen Angst machender Überforderung und Langeweile stiftender Unterforderung:

  • Auf der einen Seite muss Unsicherheit überwunden werden. So lösen neue Ereignisse und neue Herausforderungen Neugier aus. Dies treibt uns dazu, uns auch auf unsicheres Gebiet vorzuwagen.

Sobald es gelingt, eine Unsicherheit in Sicherheit zu verwandeln, stellt sich ein Gefühl der Konzentration, Kompetenz und des Selbstvertrauens ein: das Flow-Erlebnis.

  • Und bei Unterforderung können neue Herausforderungen einen neuen „Kick“ geben. Ihre Aufgaben sollten Sie jedoch auch mit „Leichtigkeit“ angehen können: Manchmal kann es deshalb auch sinnvoll sein, die Herausforderungen zu verringern – für Sie selbst und für Ihre Mitarbeiter.
  • Flow kann nur entstehen, wenn eine Aufgabe interessante Herausforderungen bietet. Er kann nicht entstehen, wenn die Aufgabe eine Überforderung darstellt: Hier muss die ungeliebte Tätigkeit geändert oder notwendige Unterstützung von anderen (Kollegen, Chef, Coach etc.) gegeben werden.

 

Arbeiten im Flow-Kanal – Unter- und Überforderung erkennen und vorbeugen – S+P Führung

Wie wir an Herausforderungen wachsen oder Scheitern, beschreibt eine einfache Grafik. Im Zentrum liegt der Flow-Kanal, in dem wir uns wohlfühlen. Hier befinden sich Herausforderung und Anforderung in einer stimmigen Relation zu unseren Fähigkeiten und unserem Wissen und Können. Hier liegt der Bereich, in dem wir wachsen.

Über diesem Kanal liegt der Angst-Bereich, in den wir bei Überforderung (nicht zu verwechseln mit Überarbeitung!) abgleiten. Unterhalb ist der Langeweile-Bereich, der bei Unterforderung entsteht. Um auf höherem Niveau wieder in den Flow-Kanal einzutauchen, müssen entweder die eigenen Fähigkeiten verbessert oder die Herausforderungen erhöht werden.

 

Der dynamische Prozess – Unter- und Überforderung erkennen und vorbeugen – S+P Führung

  • Stellen Sie sich mindestens einmal pro Woche die Frage, wann, wobei und mit wem Sie sich richtig lebendig gefühlt haben.
  • Flow lässt sich nur in einem dynamischen Prozess wiederholen und kann nicht auf einem Niveau stehen bleiben. Wer sich im Flow-Kanal bewegt – ob als Führungskraft oder Mitarbeiter -, sucht ständig neue Herausforderungen und erlangt höhere Fähigkeiten.
  • Flow ist nichts anderes als lebenslanges Lernen.

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