-Risikoanalyse § 5 GwG –

-Risikoanalyse § 5 GwG – Die Einrichtung eines angemessenen Risikomanagements einschließlich klarer Berichtspflichten ist die Grundlage für eine effektive Risikovermeidung und -mitigation. Die Erstellung einer institutsspezifischen Risikoanalyse sowie die Entwicklung und Aktualisierung interner Grundsätze, angemessener Geschäfts- und kundenbezogener Sicherungssysteme sind hierfür unerlässlich. Dies wird das Risikomanagement in deinem Unternehmen verbessern und dir helfen, potenzielle Risiken zu identifizieren, zu analysieren und zu bewerten.

Risikoanalyse § 5 GwG

Risikoanalyse § 5 GwG

  • Geschäftsführer und Führungskräfte bei Finanzunternehmen und Nicht-Finanzunternehmen
  • Geldwäsche-Beauftragte aus Finanzunternehmen und Nicht-Finanzunternehmen

Online

805 €

Zzgl. 19% MwSt.
  • Risikoanalyse nach §5 GwG

  • Embargos und Sanktionen – Neue Compliance-Pflichten

  • Datenschutz für Geldwäsche-Beauftragte

Programm zum Seminar: Risikoanalyse § 5 GwG

09.15 bis 17.00          

  • Risikoanalyse § 5 GwG
    • Bestandsaufnahme der unternehmensspezifischen Situation
    • Aufbau, Struktur und Inhalt einer Risikoanalyse nach § 5 GwG
    • Sektor-spezifische Risikofaktoren zur Geldwäscheprävention
    • Risikofaktoren für Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und strafbare Handlungen

  • Erfassung und Identifizierung der Risikofaktoren
    • Kundenrisiko
    • Produkt-, Dienstleistungs- und Transaktionsrisiko
    • Vertriebswegerisiko
    • Länderrisiko
    • Sonstige Risiken

  • Kategorisierung und Gewichtung der Risikofaktoren
    • Einteilung in Risikogruppen und
    • Bewertung der identifizierten Risiken

  • Entwicklung und Umsetzung angemessener interner Sicherungsmaßnahmen:
    • Geringes, mittleres und hohes Risiko: Was ist zu tun?
    • Kontroll- und Überwachungsplan für den Geldwäsche Officer

Embargos und Sanktionen – Neue Compliance-Pflichten

  • Beschränkungen im Bereich des Kapital- und Zahlungsverkehrs
  • Länder- und Personenbezogene Embargos
    • Was ändert sich mit den Sanktionsdurchsetzungsgesetzen (SanktDG)?
    • Neue EU Richtlinie über Vermögensabschöpfung und Beschlagnahme
  • Regeln zu Erfüllungsverbot und Altvertragsklausel beachten

Datenschutz für Geldwäsche-Beauftragte

  • Risikomanagement GW / TF: Prüfungssichere Umsetzung der EU-DSGVO
  • 11a GwG: Richtiger Umgang mit personenbezogenen Daten
  • Gibt es Datenschutz-Einschränkungen bei der Identitätsprüfung?
  • Gruppenweit einheitliche Sicherungsmaßnahmen für den Datenschutz
  • Rechtsfolgen bei der Verletzung von Datenschutzpflichten
    Risikoanalyse § 5 GwG
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    Eine Risikoanalyse nach dem 5 GwG – Aufbau, Struktur und Inhalt.

    Die Risikoanalyse ist gemäß dem 5. Geldwäschegesetz (5 GwG) ein wesentliches Instrument der Banken zur Prävention und Bekämpfung der Geldwäsche. Dabei handelt es sich um einen Prozess, in dem die Bank mit ihrer Kundschaft die Risiken der Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung offenlegt, bewertet und – soweit möglich – minimiert.

    Die Risikoanalyse setzt sich aus drei Schritten zusammen: der Kunden- bzw. Geschäftsbeziehungsanalyse, der Transaktionsanalyse und der Kontrollanalyse. Die Kunden- bzw. Geschäftsbeziehungsanalyse ist der erste Schritt in der Risikoanalyse.

    Ziel dieser Analyse ist es, die wesentlichen Merkmale der Kunden- bzw. Geschäftsbeziehung zu ermitteln und zu bewerten. Dabei werden unter anderem folgende Fragen beantwortet:

    Woher stammt das Geld des Kunden?

    Welche Art von Geschäftsbeziehung hat die Bank mit dem Kunden?

    Welches sind die Motive des Kunden für die Geschäftsbeziehung?

    Auf Basis dieser Informationen kann die Bank einschätzen, ob das Risiko der Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung hoch oder niedrig ist.

    In der Transaktionsanalyse werden die einzelnen Transaktionen des Kunden auf ihre Plausibilität überprüft. Dabei wird untersucht, ob die Transaktionen mit den Angaben in der Kunden- bzw. Geschäftsbeziehungsanalyse übereinstimmen. Auch hier gilt: Je höher das Risiko, desto genauer wird die Analyse.

    Die Kontrollanalyse ist der letzte Schritt in der Risikoanalyse. Ziel dieser Analyse ist es, festzustellen, ob die getroffenen Maßnahmen ausreichend sind, um das Risiko Die zu Risikoanalyse minimieren. ist Auch gemäß hier dem gilt: Geldwäschegesetz Je (5 höher GwG) das für Risiko, alle desto Unternehmen genauer verpflichtend, wird die die in Analyse. einem geschäftlichen Verhältnis zu einem Kunden stehen und Leistungen im Zahlungsverkehr erbringen. Die Risikoanalyse hat den Zweck, das Risiko einer Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung einzuschätzen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen, um diesem Risiko entgegenzuwirken.


    Aufbau und Struktur der Risikoanalyse

    Die Risikoanalyse ist ein wesentliches Instrument des Geldwäschegesetzes (5 GwG), um die Gefahr der Geldwäsche zu minimieren. Sie dient dazu, die Risiken für das Unternehmen bei der Durchführung von Geschäften mit Kunden einzuschätzen und diese Risiken angemessen zu berücksichtigen.

    Die Risikoanalyse ist somit ein wesentlicher Bestandteil des Risikomanagementsystems eines Unternehmens. Inhaltlich geht es in der Risikoanalyse vor allem um die Feststellung von Schwachstellen in den internen Prozessen und Abläufen sowie um die Einschätzung der Exposition gegenüber Geldwäsche- und Terrorfinanzierungsrisiken. Dabei sollten sowohl die allgemeinen Risiken als auch die spezifischen Risiken für das Unternehmen und seine Geschäftstätigkeit berücksichtigt werden.


    Inhalt der Risikoanalyse

    Die Risikoanalyse nach dem 5. Geldwäschegesetz (GwG) muss den folgenden Inhalt enthalten:

    1. Eine Beschreibung der Geschäftsbeziehung, insbesondere des Vertragsverhältnisses, zwischen dem Kunden und dem Unternehmen.

    2. Eine Analyse der Risiken, die mit der Geschäftsbeziehung verbunden sind, unter Berücksichtigung aller relevanten Umstände. Diese Analyse sollte Folgendes umfassen:

    – eine Einschätzung des allgemeinen Risikos, das mit der Geschäftsbeziehung verbunden ist;

    – eine Bewertung der Risiken im Zusammenhang mit den jeweiligen Produkten und Dienstleistungen;

    – eine Einschätzung der Risiken im Zusammenhang mit den Herkunftsländern des Kunden und/oder seiner wirtschaftlichen Aktivitäten;

    – eine Einschätzung der Risiken im Zusammenhang mit den Transaktionen, die im Rahmen der Geschäftsbeziehung getätigt werden; und

    – eine Einschätzung des Risikos, dass die Geschäftsbeziehung oder die Transaktionen für Zwecke der Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung genutzt werden könnten.

    3. Maßnahmen, die das Unternehmen ergreifen wird, um die ermittelten Risiken zu minimieren. Diese Maßnahmen sollten Folgendes umfassen: – Prüfverfahren, die durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass der Kunde tatsächlich existiert und dass er berechtigt ist, die angefragten Produkte oder Dienstleistungen zu nutzen;

    – Prüfverfahren, die durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die Angaben des Kunden über seine Herkunftsländer und seine wirtschaftlichen Aktivitäten korrekt sind; und

    – Kontrollverfahren, die regelmäßig durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die Geschäftsbeziehung nicht für Zwecke der Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung genutzt wird.


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